Der Druck der Doppelnull: Adele bibberte vor Bond-Song

"Skyfall" ist der Titel des neuen James-Bond-Films - und offenbar eine passende Metapher für die Gefühle von Adele. Die britische Pop-Sängerin hatte offenbar leichte Absturz-Ängste, weil sie das Film-Abenteuer des weltberühmten Agenten mit einem Song untermalen sollte.

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Megastar Adele: Mächtiges Organ, aber viel Respekt vor James Bond

"Skyfall" heißt der neue James-Bond-Film, der am 1. November in den deutschen Kinos anläuft. Ein Titel, der auch die turbulente Gefühlswelt der Chart-Queen Adele zu beschreiben scheint. Bereits vor Monaten wurde gemutmaßt, die 24-jährige Britin solle den Titelsong für den 23. Teil der Agentenreihe singen. Ein sehr glaubhaftes Gerücht, denn ihr mächtiges Soul-Organ passt ja perfekt in eine Reihe mit stimmgewaltigen Bond-Soundtrack-Damen der Vergangenheit (Shirley Bassey!). Außerdem gilt Adele als einer der erfolgreichsten weiblichen Pop-Stars der Gegenwart - und ist damit gerade gut genug für den berühmtesten Agenten der Welt.

Um so überraschender daher ihre Aussage, dass sie aus allen Wolken gefallen sei, als man sie gefragt habe, ob sie den "Skyfall"-Song singen wolle - und sich zunächst unsicher war. "Ich war zuerst ein bisschen zögerlich, in das Titellied für 'Skyfall' involviert zu sein. Man steht sofort im Rampenlicht und unter Druck, wenn es um den Bond-Song geht", verriet sie auf der offiziellen 007-Homepage. Oje! Fühlt sich eine mehrfache Grammy-Gewinnerin denn nicht zwingend in höheren Sphären heimisch? Offenbar nein.

Den Druck versuchte ihr jedenfalls Paul Epworth zu nehmen, der Leib- und Magenkomponist Adeles, der die als ziemlich bodenständig geltende Britin (setzt Freunde und Familie vor Karriere und Glamour) mit seinen Ideen gerne mal beflügelt: "Ich habe mich in das Skript verliebt und Paul hatte ein paar tolle Ideen für den Track und am Ende musste ich nicht lange überlegen, es zu machen." Mit Epworth hatte Adele bereits 2010 ihren Hit "Rolling in the Deep" erarbeitet - es war ihr Senkrechtstart in den Pop-Himmel.

Den Bond-Song hat Adele in den Londoner Abbey Road Studios aufgenommen, begleitet von einem knapp 80-köpfigen Orchester: "Als wir die Streicher aufgenommen hatten, war das einer der stolzesten Momente meines Lebens."

Bond hin, Bond her - wenn sich eine verunsicherte Sängerin auf ein mit vielen Geigen gespanntes Sicherheitsnetz verlassen kann, muss sie keinen harten Fall fürchten. Tja, und selbst wenn: Wie ein guter Geheimagent hat Adele ein Ass im Ärmel. Sie erwartet ein Kind. Und als Mutter sind Abstürze jeder Art ohnehin verboten.

ajz/dapd

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