Abgehört: Die wichtigsten CDs der Woche

Von und Jan Wigger

Eine neue Disco-Platte der Pet Shop Boys! Oh je oder oh yeah? Lesen Sie hier. Außerdem: Die elektrischen Depressionen des US-Songwriters Baths, der Stil-Wille von Kakkmaddafakka und die Ankunft der Editors im Stadion. Oh yeah? Oh je.

Pet Shop Boys - "Electric"
(X2 Recordings/Rough Trade, ab 12. Juli)

Die Welt ist ein herzloser Ort: Die Menschen, die am frühen Abend aus dem "Tarzan"-Musical kommen, sind wie gewohnt noch mieser gekleidet als 40 Prozent der Zuschauer beim Crosby, Stills & Nash-Konzert, auf dem ich zweieinhalb Stunden lang erfolgreich versuche, mich vor der modern world in Sicherheit zu bringen. Zurück zu Hause zum dritten Mal hintereinander die Erschießung von Big Puss auf dem Boot (neben "Don't Stop Believin'" der beste "Sopranos"-Moment ever) gesehen und die Schlagzeile "Almosen-Mafia beutet Humpel-Bettler aus" (!) gelesen, und dann kommt das Klischee ins Spiel, dass es Gott sei Dank noch Konstanten wie die Pet Shop Boys gibt, die quasi per Handauflegen dafür sorgen, dass es wieder 28 Grad warm ist und halb Europa erkennt, wie viel Geld es für vollkommen geschmacklose Klamotten und Accessoires ausgibt. "Electric" also, und ein paar Leute jubeln: "Hurra, endlich wieder eine Disco-Platte der Pet Shop Boys!". Und ich so: "Oh je, leider wieder eine Disco-Platte der Pet Shop Boys!". Sicher eine etwas Alm-Öhi-mäßige Reaktion, aber wenn man so lange Fan einer Band ist (meine sechste CD überhaupt war "Actually" und gleich auch locker die beste, haha), weiß man, welche Facetten und Schattierungen man am liebsten mag - bei mir sind es die bekümmerten, melancholischen, zentnerschweren Momente, die hier natürlich nicht so oft zum Einsatz kommen wie auf "Elysium" oder dem absoluten Meisterwerk "Yes". Stattdessen "Fade To Grey", "I Feel Love", Kraftwerk, Human League, Stuart Price, der fünfte Frühling und eine sensationelle Cover-Version von Bruce Springsteens "Magic"-Highlight "The Last To Die" (ja, urplötzlich hat ihn jeder schon immer gehört, und jetzt covern ihn sogar die Pet Shop Boys, gähn). Schön auch "Love Is A Bourgeois Construct", "Axis" und "Inside A Dream" - der Rest ist mir physisch zu fordernd, zu gung-ho. Dass Neil Tennant fast 59 ist und ich erst 39 bin, sollte allerdings zu denken geben. (6.4) Jan Wigger

Pet Shot Boys - "Vocal"
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Baths - "Obsidian"
(Anticon/Indigo, seit 17. Juni)

Von himmelblau zu purpurschwarz: Will Wiesenfeld, wie könnte es bei diesem Namen anders sein, bezeichnet sich selbst als eher fröhliches, extrovertiertes Kerlchen: "Ich hoffe, die Leute kapieren, dass ich nicht die deprimierte, suizidale und vom Tod besessene Person bin, als die mich das Album ausmalen könnte", sagte er laut Plattenfirmen-Info über seine zweite LP "Obsidian". Der 24-Jährige aus Los Angeles habe halt nur "darker areas" erkunden wollen als auf seinem von der Kritik gefeierten Debüt "Cerulean", das vor drei Jahren erschien. Wiesenfeld gehört keiner Szene an oder gehorcht keinem Trend. Man könnte ihn vielleicht ins Chillwave-Genre zu Toro Y Moi stecken, aber seine am Laptop erstellte, klackernde und flackernde Musik nimmt auch Einflüsse aus dem Post-HipHop der Low-End-Theory-Posse auf und erinnert manchmal an den autoaggressiven Depri-R&B von Autre ne veut oder The Weeknd, ohne wirklich auf Soul- oder Beat-Elementen aufzubauen.

Für die Düsternis von "Obsidian" könnte auch eine lange, schwere Infektion mit Kolibakterien verantwortlich sein, die Wiesenfeld im vergangenen Jahr durchmachen musste und dadurch wochenlang nicht richtig essen konnte. Wenn dir dein Körper folglich nur noch als Kloake vorkommt und dich die Panik packt, vielleicht einfach dahinzusiechen, zu verdämmern und zu verhungern, dann kriecht diese zähe, schwarze, kalte Lava der Depression sehr schnell ins Denken und Fühlen.

Es gibt Momente entsetzlicher Kälte auf "Obsidian", etwa wenn Wiesenfeld die Beziehung zu seinem ersten Boyfriend in "Incompatible" auf einen gemeinsam benutzen Toilettensitz und ein ungemachtes Bett reduziert. Gleich danach, in "No Eyes", reflektiert er ungerührt über den Pragmatismus der Promiskuität: "It is not a matter of if you mean it/ But it is only a matter of come and fuck me" - eine im trällernden Falsette vorgetragene selbstquälende Zeile, die an Trent Reznors düsterste Momente erinnert, dazu hämmert ein verzerrter Elektro-Beat, und ein E-Piano zappelt mit vergifteter Fröhlichkeit im Hintergrund.

Schon der unruhig-vertrackte Opener "Worsening" macht klar, dass ab hier alles nur noch schlimmer und abgründiger wird: "Birth was like a fat black tongue/ Dripping tar and dung and dye/ Slowly into my shivering eyes". "Ossuary" erkundet den Grusel- und Goth-Pop von The Cure mit elektronischen Mitteln, immer wieder singen Chöre von Unschuldsengeln mit. "Earth Death" schließlich türmt sich donnernd und unaufhaltsam marschierend zu einem Ungetüm aus aneinanderschabendem Schwermetall auf: "Please kill me, I seem so frail", singt Wiesenfeld aus den Eisenschollen heraus. Man meint fast, ihn da stehen zu sehen, als postromantisches Zerrbild des Wanderers über dem Nebelmeer, unter Gewitterhimmel im wehenden, hinten offenen Krankenhauskittel, die Gänseblümchen-Sonnigkeit von "Cerulean" nur noch eine verblassende Erinnerung an wärmere Zeiten. Schön. (7.5) Andreas Borcholte

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Kakkmaddafakka - "Six Months Is A Long Time"
(Vertigo Berlin/Universal, seit 28. Juni)

Es war vor zwei Jahren, ein Blick auf das Cover von "Hest" und der Gedanke: "Danke, dass ihr da wart, Jungs, denn mit so einem Foto und diesem Bandnamen sehen wir uns in den nächsten 15 Jahren nicht wieder." Doch es kam anders, schließlich musste man im Club ständig die sehr guten Songs "Restless" und "Your Girl" auflegen und dazu so tun, als sei man ungefähr 21 und würde sich brennend für Boy-Meets-Girl-Geschichten mit treuherzig-naiven Texten interessieren.

Im Gegensatz zu den bereits allzu weit verbreiteten "verrückten Finnen", "verrückten Isländern" und "verrückten Schweden" (Waschzettel-Sprech, immer wieder schmerzhaft), deren Volle-Kanne-Susanne-Mucke ("live auf keinen Fall verpassen!") mich rasend macht, gibt es bei Kakkmaddafakka, die nun auch am "Radar Detector"-Syndrom leiden (kein Song auf "Six Months Is A Long Time" ist so unsagbar eingängig wie "Restless"), Dinge, die mich besänftigen: Der Wille zum Stil, die Kenntnisse in Sachen Soft-Rock und klassischer Pop der letzten 30 Jahre, und meinetwegen auch der zweifelhafte, aber immer gern genommene Wesenszug, "sich selbst nicht zu ernst zu nehmen" (wäre sicher auch was für die Editors).

Zwei unentschuldbare Fehler hat man sich dennoch erlaubt: Erstens, lieber Produzent Erlend Øye, ist es eine Frechheit, Kakkmaddafakka mit Genies wie Woody Allen und Larry David zu vergleichen, zweitens lasse ich mir Liebe-ist-die-Antwort-auf-alle-Fragen-Schmu wie "All About You" ("Start living your life/ It's all about love/ It's all about loving you/ It's not about money/ It's all about confidence/It's all about living your life/ It's all about you/ I'm not a believer/ Still there's someone believing in me") höchstens von Brandon Flowers oder meiner Oma gefallen. (6.1) Jan Wigger

Kakkmaddafakka - "Someone New"
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Editors - "The Weight Of Your Love"
(Pias/Rough Trade, seit 28. Juni)

Eigentlich ganz schön clever: Da in diesen Zeiten eh niemand mehr ein ganzes Album durchhört, sondern höchstens kurz "durchskippt", um dann den eingängigsten Song bei iTunes zu besorgen oder irgendwo umsonst in die eigene Hit-Playliste zu saugen, gibt es die Editors jetzt für jeden Geschmack: "The Weight" klingt wie Depeche Mode, etwa "I Feel You"-Phase, "A Ton Of Love" ist Pomprock, der sogar den hier schamlos kopierten U2 und Simple Minds peinlich wäre, zwischen Track vier und neun können bedenkenlos alle zugreifen, die der nächsten Coldplay-Platte entgegenfiebern und schon ganz wuschig sind, weil sie sich emotional so ausgetrocknet fühlen, wenn Chris Martin ihnen nicht ständig ins Ohr heult. Das kann Chef-Editor Tom Smith jetzt nämlich auch. Leider. Die nicht weniger unrühmliche Ausnahme vom Feuerzeuge-in-die-Luft-halte-Alptraum im Mittelteil von "The Weight Of Your Love" ist "Nothing", wo Smith sich als erbärmlicher Springsteen-Karaokesänger entlarvt, und mit "The Phone Book" haben die Burschen aus Birmingham endlich auch eine Mumford-&-Sons-Folkballade im Repertoire, allerdings wäre wahrscheinlich selbst das Telefonbuch von Storkow in der Mark Brandenburg interessanter (Liebe Storkower: no offense!).

Kaum zu glauben, dass die Editors damals, Anfang des Jahrhunderts, als wir alle dachten, mit Rockmusik ginge vielleicht doch noch was, in einem Atemzug mit Joy Division genannt wurden. Ein britischer Kollege schrieb über "The Weight Of Love" gar, dass Ian Curtis und die Jungs vielleicht so geklungen haben könnten, wenn sie mehr Ehrgeiz und bessere Produktionsmittel gehabt hätten. Dazu kann ich nur sagen: Gott sei Dank hatten sie genau das nicht! Stattdessen hatten sie etwas über den Zustand der Welt zu sagen, oder konnten zumindest ein Gefühl für den Schmerz vermitteln, Sie wissen schon, den Schmerz der generellen menschlichen Existenz.

Die Editors dagegen sind in Posen- und Stanzenhausen angekommen: "I want to sing about death", dräut Smith auf der Höhe seiner Prätention in "The Weight". In "Sugar", einem der erträglicheren Songs: "It breaks my heart to love you". In der unfassbar ekligen Powerballade "What Is This Thing Called Love": "I was your lover for the last time"; in "Two Hearted Spider": "Every move you make breaks me" - als theatralisch übertriebene Deklamation, zu der im Hintergrund ein Männerchor fröhlich "Ho-Hum" macht.

Bevor ich mich hier noch richtig reinsteigere, beenden wir diesen Text mit einem letzten Tom-Smith-Zitat, aus "Hyena": "With all that lies in front of us/ The world looks so ridiculous to me (…)/ So laugh with me now." Machen wir. Hysterisch geradezu. Achso, für alle, die jetzt beleidigt sein wollen, weil sie schon so schön geschunkelt haben, vorletzte Woche beim Hurricane-Festival, und dann gleich nochmal beim intimen Gig im Berliner Postbahnhof: Ja, ich weiß, ist total unoriginell, auf die Editors einzuprügeln und bringt auch gar nichts. Außerdem ist "The Weight Of Your Love" natürlich ein total okayes, toll produziertes Rockalbum auf der Höhe der Zeit. So wie die letzten, auch total tollen Platten von Kings Of Leon oder den Killers. Tut auch garantiert nicht weh. Echt jetzt, versprochen! (3.1) Andreas Borcholte

Editors - "A Ton of Love"
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Best Of "Abgehört"

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Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

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insgesamt 13 Beiträge
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1.
glen13 02.07.2013
Zitat von sysop"Man könnte ihn vielleicht ins Chillwave-Genre zu Toro Y Moi stecken, aber seine am Laptop erstellte, klackernde und flackernde Musik nimmt auch Einflüsse aus dem Post-HipHop der Low-End-Theory-Posse auf und erinnert manchmal an den autoaggressiven Depri-R&B von Autre ne veut oder The Weeknd, ohne wirklich auf Soul- oder Beat-Elementen aufzubauen."Alben der Woche: Pet Shop Boys, Baths, Kakkmaddafakka, Editors - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/kultur/musik/alben-der-woche-pet-shop-boys-baths-kakkmaddafakka-editors-a-908978.html)
"Man könnte ihn vielleicht ins Chillwave-Genre zu Toro Y Moi stecken, aber seine am Laptop erstellte, klackernde und flackernde Musik nimmt auch Einflüsse aus dem Post-HipHop der Low-End-Theory-Posse auf und erinnert manchmal an den autoaggressiven Depri-R&B von Autre ne veut oder The Weeknd, ohne wirklich auf Soul- oder Beat-Elementen aufzubauen." Muss ich diesen gequirlten Denglish Käse wirklich verstehen um nicht alt zu sein?
2. Bisher
lessisanoption 02.07.2013
war ich der Auffassung, nur Wigger hätte keine Ahnung aber die sehr wortreich. Turns out Brocholte ist genauso. Kritik ist was anderes als den persönlichen Geschmak hinschreiben. Zumindest gute Kritik.
3.
floersche 02.07.2013
Zitat von lessisanoptionwar ich der Auffassung, nur Wigger hätte keine Ahnung aber die sehr wortreich. Turns out Brocholte ist genauso. Kritik ist was anderes als den persönlichen Geschmak hinschreiben. Zumindest gute Kritik.
nein, musikkritik ist genau das: seine PERSÖNLICHE meinung hinschreiben! wie soll man denn bitte musik objektiv bewerten? nein! musik ist IMMER subjektiv! genauso wie essen und trinken. man kann sicherlich darüber streiten, ob sie handwerklich gut gemacht wurde. aber "handwerklich gut" kann gerade musik den todesstoss "langweilig" versetzen. und wie wollen sie "ahnung" beim musikhören definieren? hat jemand "ahnung" von musik, weil er zB 10 instrumente spielt? oder hat jemand "ahnung", weil er 10.000 platten/cds besitzt? sie kennen evtl. den film "der club der toten dichter". robin williams in der rolle des lehrers john keating gibt in seiner ersten unterrichtsstunde diesbezüglich ein paar wahre worte von sich.
4.
lovechanges1 02.07.2013
Schade, dass der Spiegel so gut wie alle deutschen Newcomer Bands, sei es nun aus dem Indiependent Bereich oder aus der elektronischen Ecke,komplett außer Acht lässt, wobei doch soviel Potential hinter der Szene zu stecken scheint, was man, wie ich finde, hier eindrucksvoll zu hören und zu sehen bekommt: http://youtu.be/T9ZxQzDB0L8
5. Das ist zu wenig
Pat-Riot 02.07.2013
Zitat von floerschenein, musikkritik ist genau das: seine PERSÖNLICHE meinung hinschreiben! wie soll man denn bitte musik objektiv bewerten? nein! musik ist IMMER subjektiv! genauso wie essen und trinken. man kann sicherlich darüber streiten, ob sie handwerklich gut gemacht wurde. aber "handwerklich gut" kann gerade musik den todesstoss "langweilig" versetzen.
Dann kann ich auch meine Putzfrau fragen, Na, Frau Borcholte (heißt zufällig wirklich so, normaler Hamburger Name) is' die Mugge gut? Sie sagt: Jau. Das wäre nach Ihrer Definition "Musikkritik". Neben subjektiven Anteilen hat jede Art von Kritik einen hohen Anteil von objektiv erklärbaren Momenten. Dazu muss man aber Ahnung haben (nicht so 'ne Ahnung). Musikwissenschaftliche Beschäftigung schadet auch Pop und Rock keineswegs. Das ist auch keineswegs langweilig. Würden Sie einem Opern-Kritiker trauen, der keine Arie von einem Recitativo secco unterscheiden kann? Ische nich.
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"Abgehört" und "Amtlich" live
Andreas Borcholtes Playlist KW 27
  • SPIEGEL ONLINE

    1. Schnipo Schranke: Herzinfarkt (Track)

    2. Molly Nilsson: The Travels

    3. Eleanor Friedberger: Personal Record

    4. Pet Shop Boys: Electric

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    6. Nadine Shah: Love Your Dum And Mad

    7 Deap Vally: Sistrionix

    8. Lescop: Lescop

    9. Baths: Obsidian

    10. About Group: Between The Walls


Jan Wiggers Playlist KW 27
  • Jens Ressing

    1. Obituary: Cause Of Death

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Abgehört im Radio

Neu! Abgehört gibt es jetzt auch im Radio! Jeden Donnerstag von 12 bis 13 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus den persönlichen Playlisten von Andreas Borcholte und Jan Wigger.