Neues Album "Lemonade" Beyoncé bricht Billboard-Rekord

Einsame Spitze: Beyoncé ist mit "Lemonade" auf Platz eins der Billboard 200 eingestiegen - wie auch mit ihren fünf vorherigen Alben. Das haben noch kein Musiker und keine Musikerin vor ihr geschafft.

Sängerin Beyoncé
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Sängerin Beyoncé


Das neue und sechste Album von Beyoncé, "Lemonade", ist auf Platz eins der amerikanischen Billboard-200-Charts eingestiegen. Auch ihre fünf vorherigen Alben landeten jeweils auf Platz eins der Billboard 200. Mit den ersten sechs Alben die Billboard-Charts zu stürmen, das haben noch kein Musiker und keine Musikerin vor Beyoncé geschafft.

"Lemonade" wurde in der vergangenen Woche 485.000 Mal als komplettes Album verkauft. Insgesamt kam das Album auf 653.000 equivalent album units. Equivalent album units sind ein Maß, mit dem auch Single-Verkäufe und Streaming-Abrufe erfasst und in Album-Einheiten verrechnet werden.

Die Billboard 200 gelten als die wichtigsten US-Album-Charts, die vom Magazin "Billboard" veröffentlicht werden. Das Magazin fertigt wöchentlich eine Übersicht über die 200 meistverkauften Alben in den USA an.

"Lemonade" wurde am 23. April zusammen mit einer gleichnamigen Videokollektion veröffentlicht, die auf dem Sender HBO ausgestrahlt wurde. Das Album mit zwölf Songs wurde zunächst exklusiv bei Tidal zum Streaming angeboten. Sowohl Beyoncé als auch ihr Ehemann Jay-Z sind Miteigentümer des Streaming-Dienstes. Am Tag darauf konnte das Album bei Tidal dann gekauft werden. Seit dem 25. April ist "Lemonade" auch bei iTunes und Amazon als kostenpflichtiger Download erhältlich. Eine physische Version des Albums wird am 6. Mai erscheinen.

mka

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missluce 02.05.2016
1. Starkes Stück Kunst
Das visual album ganz ansehen lohnt sich, auch für nicht fans. Verschiedenste Musikstile einzigartig vereint, dazu Gerüchte die den Verkauf anheizen. Marketing und Musik Genie Beyoncé strikes again
sverris 02.05.2016
2.
Zitat von missluceDas visual album ganz ansehen lohnt sich, auch für nicht fans. Verschiedenste Musikstile einzigartig vereint, dazu Gerüchte die den Verkauf anheizen. Marketing und Musik Genie Beyoncé strikes again
Jo: 1% Kunst, 99% Marketing.
Sumerer 02.05.2016
3.
Zitat von sverrisJo: 1% Kunst, 99% Marketing.
Wenn man sich sowieso für mehr konzertante Musikdarbietungen interessiert, dann gewinnt die Stimme an Gewicht. Und da schneiden gerade die Jüngsten Opern-Diven ziemlich sehr gut ab. Da wirft man dann einiges geradewegs in die Tonne. Ich empfehle "Oh! Mio bambino caro, von Puccini", beim Vergleich verschiedener Interpretinnen. Dagegen kann man natürlich auch dem Geheule der Wölfe andächtig lauschen.
Sumerer 02.05.2016
4.
Zitat von SumererWenn man sich sowieso für mehr konzertante Musikdarbietungen interessiert, dann gewinnt die Stimme an Gewicht. Und da schneiden gerade die Jüngsten Opern-Diven ziemlich sehr gut ab. Da wirft man dann einiges geradewegs in die Tonne. Ich empfehle "Oh! Mio bambino caro, von Puccini", beim Vergleich verschiedener Interpretinnen. Dagegen kann man natürlich auch dem Geheule der Wölfe andächtig lauschen.
Sicher, dieser Vergleich mag ungerecht erscheinen. Jedoch leistet hier: https://www.youtube.com/watch?v=qDqTBlKU4CE eine 9-jährige eine Debütvorstellung. Und vermag mit Maria Callas, Montserrat Caballe, Anna Netrebko und vielen weiteren Sängerinnen mühelos mitzuhalten. Übrigens heißt es: ... babbino caro.
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