"Everything is Love" Jay-Z und Beyoncé veröffentlichen gemeinsames Album

Privat haben es Beyoncé und Jay-Z nicht immer leicht miteinander. Musikalisch ist das Ehepaar aber in Hochform und veröffentlicht überraschend ein gemeinsames Album.

Künstlerliebe: Beyoncé und Jay-Z
Getty Images

Künstlerliebe: Beyoncé und Jay-Z


Der Schlüssel bei Eheproblemen, sagte US-Rapper Jay-Z Anfang des Jahres, sei es, Wege zu finden, nach vorn zu schauen. Wie ernst er und seine Frau Beyoncé diese Handlungsanweisung nehmen - zumindest musikalisch gesehen -, kann nun alle Welt hören: Ohne Vorankündigung hat das Ehepaar unter dem Namen "The Carters" ein gemeinsames Album veröffentlicht.

Jay-Z und Beyoncé vertreiben ihr neuestes Werk "Everything is Love" seit Samstag über den Musik-Streamingdienst Tidal, zu dessen Mitbesitzern Jay-Z gehört.

Das Album umfasst neun Songs und ein Video zum Track "Apeshit", das im Pariser Louvre gedreht wurde. Auf YouTube wurde der Clip binnen weniger Stunden millionenfach aufgerufen.

Beim Streamingdienst Spotify - eigentlich weitaus bekannter als Tidal - ist das Album nicht verfügbar. Beyoncé lässt sich in einem der Songs beleidigend über Spotify aus.

Es ist nicht das erste Mal, dass die beiden gemeinsame Songs veröffentlichen. In den vergangenen Jahren hatten die 36-Jährige und der 48-Jährige, die drei gemeinsame Kinder haben, allerdings vor allem mit den Problemen in ihrer Beziehung Schlagzeilen gemacht, die sie jeweils in ihrer Musik verarbeiteten.

Beyoncé warf Jay-Z auf ihrem Album "Lemonade" von 2016 Seitensprünge vor, Jay-Z entschuldigte sich daraufhin auf seinem Album "4:44" für seine Untreue. Jetzt also das vorläufige Happy End - "Everything is Love".

ele/dpa/AFP



insgesamt 3 Beiträge
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bucketfor99 18.06.2018
1. Schwaches Album
Soll das Rap sein?
hilde_b 18.06.2018
2. Der Song
"Apeshit" ist recht lässig...
simonbartsch6 19.06.2018
3. Erschreckend oberflächlicher Artikel!
Man stellt hier leider ein mal mehr fest, wie oberflächlich die Wahrnehmung dieser Musik in der deutsche Presse auch heute noch ist. Die sozialkritische Komponente wird völlig übersehen und wahrgenommen werden Spotify und Seitensprung. Dem Label "Spiegel" mal wieder absolut unwürdig...
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