Brasilianische Musiklegende Miúcha ist tot

Sie galt als Ikone des Bossa Nova und Samba, nun ist die brasilianische Sängerin Miúcha gestorben. Die 81-Jährige hatte lange gegen eine Krebserkrankung gekämpft.

Miúcha
imago/Fotoarena

Miúcha


Miúcha, mit bürgerlichem Namen Heloísa Maria Buarque de Hollanda, starb in einem Krankenhaus in Rio de Janeiro, wie die brasilianische Nachrichtenagentur Agência Brasil berichtete. Die Musikerin hatte jahrelang gegen eine Krebserkrankung gekämpft.

Die brasilianische Sängerin und Komponistin wechselte in ihrer rund 40 Jahre währenden Karriere zwischen Bossa Nova, Samba und der sogenannten Música Popular Brasileira. Die Tochter eines bekannten Historikers und einer Pianistin musizierte unter anderem mit dem Saxofonisten Stan Getz und dem Sänger Antônio Carlos Jobim und brachte 14 Alben heraus.

Miúcha war acht Jahre lang mit João Gilberto verheiratet, der als einer der Väter des Bossa Nova gilt. Ihr Bruder ist der berühmte Sänger Chico Buarque und auch ihre Schwestern Ana und Cristina wandten sich einer Gesangskarriere zu, Ana war zudem Kulturministerin unter der früheren brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff.

Miúcha wurde 81 Jahre alt.

bam/AFP

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