CD-Kritik Gary Moore: "Dark Days in Paradise"

Schöne Wendungen: Gitarrenwunderkind Gary Moore spielt neuerdings Trip Hop und Drum'n'Bass-Sounds. Seine CD ist ein gelungenes Statement gegen den Wegwerf-Pop.

Von Günther Fischer


Vom Hard'n'Heavy-Terrain kam er zum Blues (den er meisterlich beherrscht), auf seiner neuen CD vollzieht das Gitarrenwunderkind Gary Moore eine weitere Volte. Nun erklingen Streichorchester (in "Afraid Of Tomorrow"), Soul und Funk ("What Are We For?"), Trip Hop und Drum'n'Bass-Sounds ("Always There For You"). Wie wunderbar Moore seine Gitarre zum Singen und Klingen bringen kann, ist besonders schön zu hören im 13minütigen "Business As Usual".

"Dark Days In Paradise" ist ein starkes Stück Musik: eine CD von enormer Dynamik und ein Statement gegen den Wegwerf-Pop. Moore scheint zu den Musikern zu gehören, die mit dem Alter immer besser werden. Und er ist der Beweis dafür, daß eine musikalische Neuorentierung von Zeit zu Zeit Sinn macht. Deswegen: Gimme Moore!

Gary Moore: "Dark Days in Paradise" (Virgin)



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