Einflussreiche Musik-Webseite Condé Nast kauft "Pitchfork"

Es gilt als Hype-Generator in der Indie-Szene: Das Online-Musikmagazin "Pitchfork" wurde nun von Condé Nast, einem der größten privaten Medienunternehmen weltweit, gekauft.

Screenshot von "Pitchfork": Hype-Generator der Indie-Szene

Screenshot von "Pitchfork": Hype-Generator der Indie-Szene


Nicht mehr ganz so independent: Der Verlag Condé Nast, zu dem Magazine wie "Vogue", "Wired" oder "Vanity Fair" gehören, hat das US-amerikanische Unternehmen Pitchfork Media gekauft, das das Online-Musikmagazin "Pitchfork" herausgibt.

Wie Condé Nast mitteilte, bringe Pitchfork Media dem Verlag "ein sehr leidenschaftliches Publikum junger Männer". Welche Summe Condé Nast für die Übernahme gezahlt habe, wurde nicht mitgeteilt.

"'Pitchfork' hat unglaubliches Glück, in Condé Nast ein Team von Leuten gefunden zu haben, die unser Engagement für redaktionelle Exzellenz teilen", sagte Ryan Schreiber, Gründer und Geschäftsführer von Pitchfork Media, in einem Statement. "Ihr Glaube an das, was wir machen, kombiniert mit ihrer Erfahrung und ihren Mitteln, wird es uns erlauben, unsere Berichterstattung auszuweiten."

Pitchfork Media wurde 1996 gestartet, betreibt heute Büros in Chicago, New York sowie Los Angeles, und ihr Hauptprodukt gilt als einflussreiches Online-Musikmagazin, das sich vorrangig Künstlern der Independent-Szene widmet und durch detaillierte Rezensionen auszeichnet.

Neben der Webseite gehören das seit 2014 vierteljährlich erscheinende Printmagazin "The Pitchfork Review" und zwei Musikfestivals (in Chicago und Paris) zum Portfolio. Sie sind nun ebenfalls Teil von Condé Nast.

skr



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