Testament David Bowies Asche soll auf Bali verstreut werden

Erste Details aus David Bowies Testament werden bekannt: Der Sänger wünscht, dass seine Asche auf Bali verstreut wird. Auch die Verteilung seines Vermögens hat er geregelt.

David Bowie (1996): Sein letzter Wille
REUTERS

David Bowie (1996): Sein letzter Wille


Es ist David Bowies letzter Wille. Der verstorbene britische Popstar hat in seinem Testament verfügt, dass seine Asche auf der indonesischen Insel Bali verteilt werden soll. Bowie habe sich eine Bestattung "in Übereinstimmung mit buddhistischen Ritualen" gewünscht, meldete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf das 20-seitige Dokument aus dem Jahr 2004.

Bowie war am 10. Januar an Krebs gestorben. Sein auf hundert Millionen Dollar geschätztes Vermögen vermachte er laut Testament etwa zur Hälfte seiner Witwe Iman, die andere Hälfte gehe zum größten Teil an seine beiden Kinder. Das Testament wurde bei einem Gericht in Manhattan hinterlegt. Dem ebenfalls eingereichten Totenschein zufolge waren Bowies sterbliche Überreste am 12. Januar in New Jersey eingeäschert worden.

Der Musiker soll früher einige Zeit auf Bali und in anderen Teilen Indonesiens verbracht haben. Die "Jakarta Post" veröffentlichte nach seinem Tod Fotos des Sängers in einem traditionellen Sarong. Zudem habe er einige seiner Lieder auf Indonesisch veröffentlicht, hieß es in dem Bericht.

Bowie war im Alter von 69 Jahren nach einem 18-monatigen Kampf gegen Krebs gestorben. Im Laufe der Jahrzehnte hatte er sich verschiedenen Musikrichtungen gewidmet. Auf der Bühne gab sich der Sänger dabei immer wieder neue Identitäten, etwa den androgynen Ziggy Stardust oder die Figur Thin White Duke.

wit/AFP/AP

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 15 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
pit1958 30.01.2016
1. Hundert Millionen
David Bowie galt als einer der reichsten Musiker und sein Vermögen wurde auf ca. eine Milliarde Euro geschätzt.
Kajaal 30.01.2016
2.
Ich fand Herrn Bowie immer schon schrãg, und dieses Testament ist genauso zerrissen wie seine Person es wohl auch war. Na gut, Asche in Bali....aber ein buddhistisches Ritual, nachdem man im Leben 100 Millionen verdient hat.....und der Tempel bekommt nichts? Das liest sich auch posthum wie der Schlussakkord einer. einzigen bunten Show. Weit weg vom echten Leben.
Sommersprosse 30.01.2016
3. Hätte mich gefreut
wenn er wenigstens die Hälfte gespendet hätte.
karlsiegfried 30.01.2016
4. Glückwunsch
Zitat: 'dass seine Asche auf der indonesischen Insel Bali verteilt werden soll.' Nicht schräg,sondern klar gedacht. Auch meine Asche soll trotz der deutschen Bestattungspflicht in ... ausgestreut werden. Asche zu Asche. Staub zu Staub.
chuckal 30.01.2016
5. Buddhistisch?
Sicher. Die Mehrheit der Balinesen sind Hindus und die überwiegende Mehrheit der Tempel dort auch. Mag sein, dass es Buddhisten gibt, aber vielleicht wollte sich Bowie nach balinesischer, also hinduistischer Art verabschieden lassen...
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.