Los Angeles - Zu seinen größten Erfolgen zählt der Song "Daydream Believer": Davy Jones, einer der Leadsänger der amerikanischen Kultband "The Monkees", ist tot. Die Band bestätigte am Mittwoch den Tod ihres Gründungsmitglieds auf ihrer Webseite. Jones starb in seinem Haus in Indiantown im US-Bundesstaat Florida an den Folgen eines Herzinfarkts. Er wurde 66 Jahre alt. Als die Nachricht von seinem Tod bekannt wurde, legten Fans auf den für Jones in den Gehweg eingelassenen Stern auf dem "Walk of Fame" in Hollywood Blumen nieder.
Jones hatte sich im Jahr 1965 mit Micky Dolenz, Michael Nesmith und Peter Tork zusammengetan - eigentlich nur für eine Fernsehserie: Der gebürtige Engländer, der bereits mit 11 Jahren für eine britische Soap Opera als Schauspieler vor der Kamera stand, feierte erste große Erfolge mit der NBC Comedy-Serie "The Monkees", deren Mittelpunkt die gleichnamige Band war. Das TV-Format wurde vom Beatles-Film "A Hard Day's Night" inspiriert und lief vom Herbst 1966 bis August 1968.
Die zunächst für die Serie zusammengestellte Boygroup wurde mit Hits wie "I'm a Believer" und "Last Train to Clarksville" berühmt. Doch die Gruppe hatte wechselnde Leadsänger, beim größten Hit "I'm a Believer" zum Beispiel war es Dolenz. Alle vier galten als Teenie-Idole, doch Jones stach mit seinem britischen Akzent hervor.
Wenige Jahre nach dem Ende der Fernsehserie 1968 löste sich die Gruppe eigentlich auf. Doch die Musiker traten über Jahre hinweg immer wieder zusammen auf. Selbst im vergangenen Jahr versuchten sie noch einmal ein Comeback. Jones selbst hatte noch 2009 ein letztes Soloalbum veröffentlicht.
Die Castingband "The Monkees" wurde vom legendären Rockmanager Don Kirshner gegründet. Der Pop-Mogul verstarb im Januar 2011.
bos/dpa/Reuters
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