Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Deutscher Pop: Koalition des Stillstands

Von

Sind Blumfeld cool, weil man ihnen Ironie unterstellt? Sind Silbermond doof, weil sie jung und naiv sind? Beide Bands stehen scheinbar unvereinbar für die Gegenpole deutscher Popmusik und bringen dieser Tage neue Alben heraus. Es gibt mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt.

Wir sind Helden, die ersten Stars der neuesten deutschen Welle, haben es im letzten Jahr auf den Punkt gebracht: "Ich weiß nicht weiter, ich weiß nicht wo wir sind", sang Judith Holofernes im Titelsong des zweiten Helden-Albums "Von hier an blind". Der kleine deutsche Pop-Kompaktwagen, vermutlich ein Golf, war am Wegesrand liegen geblieben. Kein Navigationssystem half, dem eifrig propagierten Boom ging im Herbst 2005 nach kurzer Fahrt der Sprit aus.

Popband Blumfeld: Im Vorgarten gemütlich gemacht

Popband Blumfeld: Im Vorgarten gemütlich gemacht

Blumfeld hatten sich zu jener Zeit gemeinsam mit anderen Vertretern des alten deutschen Diskurspops gegen eine Nationalisierung des heimischen Liedguts ausgesprochen. Munter in Radiosendungen und Hitparaden herumturnende Sprösslinge wie Mia, Juli oder Annett Louisan galten als Vorzeigekünstler eines neuen deutschen Selbstbewusstseins, weil sie handgemachte - vulgo: ehrliche - Musik vorweisen konnten und dem turbokapitalistischen Erfolgsmodell der Castingstars ein Ende bereiteten. Die neuen Helden waren echte Bands und seriöse Talente, bieder und belanglos in ihren Botschaften, aber dafür dauerhaft auf Tournee, also hart arbeitend für das bisschen Ruhm. Ein tatsächlich sehr kuschliges und bodenständiges deutsches Gegenmodell zum ungehemmten globalen Spiel der monetären Kräfte.

Die "Alten", Blumfeld, Tocotronic und Konsorten, reagierten auf diese Attacke des rheinischen Kapitalismus mit einem letzten Aufbäumen linker Systemkritik und veröffentlichten den Sampler "I Can't Relax in Deutschland", auf dem noch einmal alle Urängste vor nationalistischen Tendenzen aufgeboten wurden. Auf der zugehörigen Diskussionsreihe wurde in bester K-Gruppenmanier für ein "universalistisches Popverständnis" plädiert. Auch dies eine insgesamt sehr deutsche Veranstaltung. Aber der Graben zwischen deutschem E- und U-Pop war gezogen. Die alten Systemkritiker wollten mit den jungen Pragmatikern nichts zu tun haben.

Doch wer sich nun eine Art Battle of the Bands erhofft hat, erlebt weitere Stagnation. Dieser Tage veröffentlichen zwei Hauptvertreter der beiden Fraktionen neue Platten, und beide schmoren im Saft der eigenen Nabelschau.

Da wären zunächst Blumfeld, deren Sänger und Songschreiber Jochen Distelmeyer sich seit Jahren immer mehr vom intellektuellen Systemkritiker zum naturverbundenen Bänkelsänger wandelt. Den ersten Stilwechsel vom deklamierenden Schrammelrock zum sanften Pop machten die Fans 1999 noch mit, auch wenn George-Michael-Melodien und hochemotionale Gesänge über Graue Wolken für Argwohn sorgten. Mit der reinen Vermutung jedoch, hinter seichtem Gedöns wie "Die Welt ist schön" verberge sich noch genug verklausulierte Ironie, retteten Blumfeld ihre Glaubwürdigkeit, auch wenn sie längst "Jenseits von Jedem" waren und niemand mehr so recht verstand, was das eigentlich alles bedeuten sollte. Erstmals, Pointe des Popgeschäfts, landete die Band in den Charts.

Popband Silbermond: Festklammern am Moment

Popband Silbermond: Festklammern am Moment

Mit "Verbotene Früchte", dem sechsten Album der Hamburger Band, wird es nun allerdings schwer, intellektuelle Überbauten herbeizuhören. Wenn Distelmeyer im beschwingten Gassenhauer "Apfelmann" Apfelsorten aufzählt oder über die "Tiere um uns" meditiert, dann ist das zwar wunderschön anzuhören und begeistert allein durch den Willen zur puren Popmelodie - inhaltlich jedoch wagt der Mittdreißiger keinen Schritt mehr aus dem kleinen engen Vorgarten heraus. Die Blumen, die Schmetterlinge, das "Himmelszelt", vielleicht noch ein Fluss und die abstrakte Vorstellung vom "blauen Planeten" - all das reicht ihm zum Glücklichsein. All die anderen "leben wie Schatten, mit ihrer Sehnsucht nach Sinn". Hier hat ein Gewohnheitslinker erkannt, dass er im Grunde seines Herzens Spießer ist, und propagiert die Liebe zur Natur zugleich als Eskapismus und schöngeistigen Luxus, den sich nur der saturierte Bürger leisten kann. "Ich mache mir meinen Reim/ Und singe, was ich seh", trällert nun der, der einst, 1992, wie ein Getriebener von der Unmöglichkeit sang, "Nein" zu sagen, ohne sich umzubringen.

Von der Kinderlied-artigen Banalität solcher Verse wie "Tiere um uns/ Haben natürliche Feinde/ Das was sie bräuchten, wäre ein Freund" ist es nicht weit zur Naivität von Zeilen wie diesen: "In Zeiten wie diesen/ Ist es Zeit, neu anzufangen/ Denn aus Zeiten wie diesen/ Gibt es keinen Notausgang". Letztere stammt aus einem neuen Song der Band Silbermond, die soeben ihr zweites Album "Laut gedacht" veröffentlicht hat. Die Gruppe aus Bautzen in Sachsen wird gerne belächelt, weil sie aus drei Jungs und einer Frontfrau besteht und damit der erfolgreichen Blaupause folgt, die Wir sind Helden mit ihrem überraschenden Erfolg geschaffen haben. Doch Silbermond und Sängerin Stefanie Kloß betonen oft, dass sie sich trotz ihrer Jugend - alle sind Anfang Zwanzig - hochgearbeitet haben und sechs Jahre lang durch die Provinz tingelten, bis der Plattenvertrag winkte.

Seitdem feiert die Band Erfolge mit niedlichem Rotz-Rock ("Machs Dir selbst") und rührenden Balladen ("Symphonie") und ließ sich fast zwei Jahre Zeit, um dem Debüt eine Platte folgen zu lassen. Von Textzeilen wie der oben zitierten (aus dem Song "Zeiten wie diese") soll man sich jedoch nicht täuschen lassen. Ideologisch engagiert sind Silbermond nur so weit, wie es die politische Korrektheit vorschreibt. Gegen Nazis, gegen Krieg, gegen Magersucht und Klingelton-Terror ist der Frustrationsradar des Quartetts geeicht. Der Rest des Albums, untermauert durch die vorab veröffentlichte Ballade "Unendlich", dreht sich hübsch melodisch im Kreis.

Es geht ums Festhalten bei Silbermond, um dem Moment des Glücks, den die Band auf dem Zenit des ersten Erfolges erlebt hat. Allein die Songtitel sprechen Bände: "Das Ende vom Kreis", "Endlich", "So wie jetzt" und "Kartenhaus" zeugen vom Festklammern am Jetzt, der Angst vor Veränderung. Protzige, dem HipHop-Kosmos entnommene Plattitüden wie "Wenn die Anderen am Ende sind, fangen wir erst an" ("Wenn die Anderen") wirken wie hohle Gesten, zumal es im selben Song heißt: "Heute gehen wir aus uns raus/ Wir wissen noch nicht wohin".

Da ist sie also wieder, die Orientierungslosigkeit, die Suche nach dem Weiter. Der eine flüchtet in die Natur, die anderen verharren im Moment wie Häschen im gemütlichen Bau.

Man verstehe das nicht falsch: Silbermond sind eine durch und durch sympathische Band, die mit "Laut gedacht" ein solides und durchaus unterhaltsames Werk vorgelegt haben. Mancher mag unken, dass ihr Erfolg etwas mit der Langeweile zu tun hat, die die vier Musiker verströmen. Fürwahr, wenn deutsche Rockbands heutzutage der neuen Biedermeier-Schule entstammen, dann sind Silbermond die Musterschüler: Musikmachen möchten sie, solange es geht, und davon leben können, erklären sie bodenständig. Dass Rockmusik etwas mit Rebellion, Glamour und Dissidenz zu tun hatte, davon scheint ihnen nie jemand etwas erzählt zu haben. Protestantische Bescheidenheit und Sicherung der Altersvorsorge, das sind die Koordinaten dieses Popsystems, für das Silbermond stehen wie keine andere Band. Mit Blumfeld haben sie nicht nur die Plattenfirma SonyBMG oder die pflichtschuldigst absolvierte Gastmoderation bei der Dudelfunkstation N-Joy gemein, sondern vor allem die kleinbürgerliche Harmlosigkeit ihrer neuesten Produktionen.

So werden Silbermond und Blumfeld - junge und alte Schule - längst nacheinander im Radio gespielt, und keiner stört sich daran. Der Frühling 2006 beschert auch dem deutschen Pop seine Große Koalition.


Blumfeld: "Verbotene Früchte" erscheint am 28. April
Silbermond: "Laut gedacht" erscheint am 21. April, beide bei SonyBMG

Diesen Artikel...
Forum - Deutsche Popmusik - Ertrinken in Selbstzufriedenheit?
insgesamt 498 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Emanzipation von der Emanzipation?
Daniel Kulla, 14.09.2005
Dieses Bedürfnis, sich wie beim hiesigen Film so aufzuspielen, als würde dem Publikum englischer und amerikanischer Kommerz gegen ihren Willen aufgezwungen, bleibt mir zutiefst verdächtig. Die meisten aufregenden Stil- und Formentwicklungen im Pop kommen weiterhin aus derselben Richtung. Wenn hierzulande etwas vergleichbar Spannendes passiert, wird es oft erst über den Umweg des Auslandes populär. Besonders übel erscheinen die als besonders authentisch angepriesenen Nachäffungen ethnisch konnotierter Musik - wenn zum Beispiel der Kölner Gentleman den noch besseren Rastafarian gibt ("Unity is strength" sieht auf deutschen Tourplakaten nicht sehr vertrauenerweckend aus) oder Mellow Mark sein Publikum auffordert, ihm Feuer zu geben, damit er Babylon abfackeln kann. Außer der Hingabe an Schaltkreise kann ich nichts entdecken, was deutscher Pop anderem voraushätte. Den "kulturimperialistischen" Import empfinde ich weiterhin als Segnung, da er Widersprüche, Bässe, Dischord und Debattenanregung mit sich führt, die hier so dringend fehlen. Marchin' doped Germans: http://myblog.de/classless/art/1743920
2. Seltsame Blüten?
Watz, 14.09.2005
Interessant. Was sollen denn diese seltsamen Blüten sein? irgendwas, das anders ist, oder was? Bei den Wegen, die die Musik in den letzten Jahren dank 'Deutschland sucht den Supertrottel' und Ähnlichen Geschmacksverfehlungen gegangen ist, sollte alles, was anders ist, eigentlich automatisch gut sein. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich hervorragend streiten. Ich denke jedenfalls, die Deutsche Musik geht endlich wieder interessanten Zeiten entgegen. (Und wer DAS jetzt chinesisch versteht, der soll es tun! :))
3.
André Hammerschmidt, 15.09.2005
Neu, und so speziell deutsch, kann ich diese Welle kaum finden. Diese Strömung nun mit antiimperialistischem Nationalstolz aufladen zu wollen, mag ein netter Aufhänger für eine Diskussion sein, geht aber an der Realität vorbei. Bei dieser "Welle" greifen vielmehr die üblichen Marktmechanismen des "Next Big Thing" in der westlichen Popkultur. Exkurs: "Doch wieder diese böse Globalisierung, jetzt wo man sich endlich im deutschen Dorf angekommen wähnte? Yes indeed, Herr Kunze." Die Genese eines solchen Hypes, soll er eine gewisse Persistenz erreichen, verläuft doch immer ähnlich.(siehe Punk, siehe Grunge, also kein lokales Phänomen) Im jüngsten Fall war das Wellental des vorhergehenden Hypes, der sich vornehmlich aus tönendem Brechdurchfall von Bohlens Gnaden konstituierte, erreicht. Zu diesem Zeitpunkt bedarf es nun einer Band, die mit Originalität und einer gewissen Immunität gegenüber der Erwartungshaltung der Industrie, dieses haltlos gewordene Wesen des Zeitgeistes trifft. Und dies alles gegen die Regeln des Spiels aus riesigen Promoetats, TV-Features etc. Unter den Bedingungen des Antihype, der sich lediglich aus der Summe von sehr guter Platte und ständigem Touren zusammensetzt, vollzieht sich also ganz allmälig eine kleine Revolution von Unten. Diese gipfelt nun im Gruppenfoto zu Ende der Echoverleihung, auf dem sich diese zotteligen Berliner, diese Anti-Popstars, wie ein Schlag ins Gesicht der etablierten Branchengrößen ausnehmen. Dies war der Punkt an dem die A&R-Manager der großen Labels, die eben noch pflichtschuldigst die Ringtonecharts beklatscht hatten, fieberhaft begannen in ihren Mülleimern nach Verwertbarem zu suchen und noch schnell das Casting für die nächste öde Superstar-Show absagten. Der neue Trend war gesetzt und zwar nicht von Seiten der Industrie, deren gutbezahlter Job dies wäre, sondern vom Publikum, das die Wiederkehr des ewig Gleichen satt hatte. Insofern wurden hier die Helden ungefragt für die Plattenfirmen zum Mohren. Um tumben Reaktionismus nie verlegen wurden nun von diesen Berufsvisionären "Heldenderivate" gesigned, dass es nicht nur eine Freude war. Das Ergebnis beherrscht zur Zeit die Charts. "Der Erfolg gibt uns Recht", sagt der Plattenboss und folgt der betriebswirtschaflichen Plattheit eines Bohlen. Aber auch hier werden sich die zyklischen Übersättigungstendenzen, die jedem Hype gemein sind, einstellen und die Jammerlexik der Kulturindustrie wird in den bekannten Kanon einstimmen. Dann wird es neuer "Helden" bedürfen.
4. getönte Luft
karis 16.09.2005
Ich kann nicht finden, dass sich die Qualität der Musik durch die verwendete Sprache wesentlich verändert. Ich mag Hauch-Mäuschen oder widerlichen Rüpeln in keiner Sprache zuhören. Entweder hat mir einer was zu erzählen + dann kann er das in seiner Sprache tun oder er hat nichts zu sagen, dann soll er einfach die Klappe halten. Deutsche Texte - ist das an sich schon eine Qualität??? Da gibt es doch schon genügend Grauenerregendes! + was nützt der deutsche Text, wenn er vor lauter Nuscheln, Knödeln + Röcheln unverständlich bleibt. Aber womöglich ist das Unverständlichmachen ein Schutz vor schwachsinnigem Geschwafel? Vielleicht liegt das Problem eher in den Chefetagen der großen Labels. Dort lümmeln Typen herum, deren Urteil von keinerlei Sachkenntnis getrübt wird + die einen gepierßten Bauchnabel mit einem Instrument verwechseln. Demzufolge hecheln sie allem hinterher, was bereit ist, sich von ihnen auf "Verkauf" programmieren zu lassen. + das sind nun mal ganz selten diejenigen, die etwas zu sagen haben. Also kriegen wir irgendwelche Mäuschen präsentiert, die sich vor lauter gepusteter, getönter Luft aufzulösen scheinen. "Fleischgewordenen Telefonsex", wie ein Jounalist der SZ mal so treffend schrieb. + die Labelheinis hecheln wie eine Horde Touris völlig planlos auf einen als "In" propagierten Berg. Sie sind nicht fähig, einen eigenen Weg zu finden oder andere zu unterstützen, die danach suchen. + wenn der Weg steinig + mühsam wird, dann machen sie sich ohnehin aus dem Staub + warten darauf, ob die anderen abstürzen oder eine Seilbahn bauen, mit der sie sich mühelos nach oben hieven lassen, um sich als Entdecker feiern zu lassen. Forget it! Wirkliche Musik entsteht ganz woanders.
5.
Schdeffan, 16.09.2005
Das Thema hat sicherlich jetzt schon bei vielen den Stand erreicht wo der "Hype" offensichtlich wird und anfängt zu nerven. Positiv an der ganzen Sache finde ich, dass im Fahrwasser dieses Hypes endlich auch Künstler ein Gehör finden die schon Jahre lang deutsche Popmusik machen (das ist ja, auch in der heutigen Form, keine neue Erfindung) die zuvor von Plattenfirmen, Radios und TV und damit auch von 99% der Konsumenten ignoriert wurden. Ich bin ein mündiger Konsument, sonst nichts, ich schalte Radio und Fernsehen ab wenn mir was nicht gefällt und ich kann mich auch abseits der Marketingmaschinerie über neue Musik informieren und Freunden und Bekannten Empfehlungen aussprechen. Am Ende ist ein Hype immer noch ein Hype und es wird so kommen wie es immer kommt: Zwei, drei gute bleiben, der Rest verschwindet. Die guten hätten es wohl auch so geschafft, nur nicht so schnell und vielleicht nicht so groß und so groß wie jetzt werden sie auch nicht mehr sein, doch sie werden nicht vergessen werden. Der Rest ... wird schweigen. Das Phänomen, dass Medienmacher und -konzerne jedes Konzept ausschlachten müssen, werden wir wohl nicht mehr los, zu sehr lockt der schnelle, wenn auch kurzlebige Erfolg. Wir müssen als Konsumenten einfach mündiger werden und nicht einfach alles schlucken, was uns aufgetischt wird. Aktiv "einschalten" - aktiv "ausschalten". Was ich mir am Ende des Ganzen - dass wahrscheinlich früher kommt als viele denken - erhoffe ist, dass die deutsche Popmusik mit gestärktem Selbstvertrauen aus der Sache geht. Weg vom "deutsche Sprache - harte Sprache" und "unsingbar"; dass neben Musik aus Grossbritannien und den USA auch deutschsprachige Musik auf dem eigenen Markt - der gleichzeitig einer der größten weltweit ist - eine alltägliche Chance haben wird. Gruß, Stephan
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: