Überraschungsauftritt der Ärzte in Berlin "Zu Hause ist geiler als bei Rock am Ring"

Die Ärzte sind überraschend am Ende eines Beatsteaks-Konzert auf der Waldbühne in Berlin aufgetreten. Sie spielten zwei Klassiker - und Zehntausende sangen mit.

Farin Urlaub in Freiburg 2012
DPA

Farin Urlaub in Freiburg 2012


Stellen Sie sich vor, Sie gehen bei bestem Sommerwetter zu einem Open-Air-Konzert einer der meistgefeierten deutschen Rockbands: den Beatsteaks. Das ist für viele schon ein Highlight - für die gut 22.000 Fans, die sich Tickets für die Berliner Waldbühne am Samstagabend gekauft hatten, mit Sicherheit.

Und nun stellen Sie sich vor, während des Konzerts - das laut Sänger Arnim Teutoburg-Weiß das größte in der Bandgeschichte gewesen sein soll - kommt auf einmal eine der legendärsten deutschen Punkbands auf die Bühne. Einige Fans glauben es kaum, als nach dem Auftritt und vor der Zugabe auf einmal die Ärzte auf der Waldbühne in Berlin standen.

Farin Urlaub, Bela B. und Rodrigo González traten zum ersten Mal seit fünf Jahren in altbekannter Konstellation auf und spielten die Klassiker "Schrei nach Liebe" und "Hurra".

Eigentlich hätte die Pause der Band erst im kommenden Jahr enden sollen: Am Samstag wurde bekannt, dass die Ärzte 2019 als Headliner bei den Festivals Rock am Ring und Rock im Park auftreten werden. Laut dem "Musikexpress" kommentierte Farin Urlaub das vorzeitige Comeback in Berlin mit den Worten "zu Hause ist irgendwie geiler als bei Rock am Ring!"

Auch die Bands Deichkind und Tocotronic erschienen bei dem ausverkauften Beatsteaks-Konzert als Überraschungsgäste auf der Bühne. Während des Konzerts sprach Teutoburg-Weiß laut "Musikexpress" häufig von den Beatsteaks als "bester Band des Universums" - da hätten die Fans eigentlich darauf kommen können, dass die selbsternannte "beste Band der Welt" nicht weit sein kann.

kry



insgesamt 3 Beiträge
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joergzs 10.06.2018
1. Berlin ist nicht Deutschland -
Berlin ist die Welt! Geile Aktion!
bansky 11.06.2018
2. Gute Aktion
...aber als Veranstalter von Rock am Ring/im Park käme ich mir ein wenig veralbert vor. Man will ja schließlich seinen Headliner nach der Pause exklusiv. Aber beim Ring ist das wahrscheinlich eh egal. Und nein: Berlin ist sicher nicht die Welt. Trotzdem schön. ^^
brooklyner 11.06.2018
3.
Ja super! Aber warum um alles in der Welt musste man auch noch dieses pseudointellektuelle, angestrengte Geschwurbel Tocotronic auf die Bühne bitten? Naja, wenigstens war es nicht der Schrecken Balbina. Und nem geschenkten Gaul schaut man ja nicht ins Maul.
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