Kanadischer Rapper Drake bricht Beatles-Rekord von 1964 

Er ist mit über zehn Millionen verkauften Alben schon einer der erfolgreichsten Künstler des letzten Jahrzehnts, jetzt läuft Drake in einer Rekord-Kategorie auch noch den Beatles den Rang ab.

Drake
Getty Images

Drake


Der kanadische Rapper Drake hat einen Charts-Rekord gebrochen, der mehr als 50 Jahre Bestand hatte. Der Musiker kann nun die meisten US-Top-Ten-Hits innerhalb eines Jahres vorweisen.

Die bisherigen Rekordhalter waren die Beatles, die 1964 elf Hits im Oberhaus der amerikanischen Charts hatten, darunter "Can't Buy Me Love" und "A Hard Day's Night". Drake konnte dort 2018 zwölf Songs platzieren. Zuletzt landete der Song "Mia" auf Platz Fünf. Er stammt von dem puerto-ricanischen Popstar Bad Bunny, Drake gibt bei dem Song eine Rap-Einlage.

Zu Drakes anderen Songs zählen "God's Plan", "Nice For What" und "In My Feelings", die in den USA und Großbritannien auf Platz Eins landeten. Der Kanadier hat in diesem Jahr bereits einen anderen Rekord gebrochen: 29 Wochen verbrachten seine Hits in den USA auf Platz Eins. Vorheriger Rekordhalter war Usher.

In Deutschland ist der Rapper nicht ganz so erfolgreich. Seit 2010 hatte er hierzulande fünf Top-Ten-Songs, einziger Nummer-Eins-Hit war 2016 "One Dance".

kae

Mehr zum Thema


insgesamt 30 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
realplayer 24.10.2018
1.
Wer ist das?
hardeenetwork 19.02.2019
2. 2.
Kenne ich auch nicht!
remixbeb 24.10.2018
3. okay
Auch, wenn ich durch fast alle Genres hindurch seeeeehr viel Musik höre (auch viel Hip-Hop und Rap), konnte ich dem Drake Hype irgendwie nie folgen. Klar.. Es gibt ein paar gute Lieder. Der Erfolg von Drake bleibt mir jedoch - auch unter einem künstlerischen Aspekt - ein Rätsel. Offensichtlich hat er aber etwas richtig gemacht. Good for him.
.patou 24.10.2018
4.
Warum gibt es manchen Leuten eigentlich einen Kick, selbstgefällig ihre Ignoranz in die Welt zu posaunen? Nun muss man Drake, einen der erfolgreichsten Solo-Musiker dieses Jahrhunderts, nicht zwangsläufig kennen oder mögen, aber wieso hat man das Gefühl, ihn nicht zu kennen, sei erstens positiv, zweitens mitteilungswürdig und würde drittens den Musiker abwerten? Denn letzteres ist ja die implizite Botschaft: Kenn ich nicht, taugt also nichts.
Stäffelesrutscher 24.10.2018
5.
Da werden Äpfel mit Birnenmus verglichen. Zu analogen Zeiten wurden nicht alle Titel einer LP als Single ausgekoppelt, jetzt kann aber alles einzeln runtergeladen werden. Singles hatten eine B-Seite, auch das würde heute doppelt gezählt. Und wenn »mit teilnehmen« an einer anderen Platte auch zählt ... na ja. Mal ganz abgesehen von der Anmaßung, Rap in dieselbe Kategorie wie die Beatles zu stecken. Es wurden auch mehr Telefonbücher gedruckt als Bücher gedruckt als Bücher von Günter Grass und Gabriel García Márquez zusammen ...
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.