Malmö 2013 Wer landete auf welchem Platz?

3. Teil: Rang 16-20: Weißrussland, Island, Armenien, Großbritannien, Estland


Platz 16: Weißrussland: Alyona Lanskaya: "Solayoh"

Für Weißrussland stieg Ayjona Lanskaya in den Ring. Die 27-Jährige erhielt für "Solayoh" 48 Punkte.

Platz 17: Island - Eythor Ingi Gunnlaugsson: "Ég á líf"

Er sang in seiner Muttersprache das Lied "Ég á líf" ("Ich habe ein Leben"). Mit Bart, Anzug und langen blonden Haaren trat Eythor Ingi Gunnlaugsson in Malmö auf die Bühne. Belohnt wurde er mit 47 Punkten.

"Ég á líf"-Clip von Eythor Ingi ansehen

Platz 18: Armenien - Dorians: "Lonely Planet"

Die Dorians erinnerten mit ihrem schleppenden, melodischen Stück "Lonely Planet" ein bisschen an eine Mischung aus Elton John und George Michael. Für sie gab es 41 Punkte.

"Lonely Planet"-Clip von Dorians ansehen

Platz 19: Großbritannien - Bonnie Tyler: "Believe In Me"

Bonnie Tyler trat ungewohnt unröhrig auf. Für "Believe In Me" erhielt die 61-Jährige 23 Punkte.

"Believe In Me"-Clip von Bonnie Tyler ansehen

Platz 20: Estland

Birgit Oigemeel kommt aus Estland. Die 24 Jahre alte Sängerin stellte sich mit "Et uus saaks alguse" der Jury und erhielt 19 Punkte. Das Lied handelt vom Ende des Winters und dem Neuanfang - auch im metaphorischen Sinn.

"Et uus saaks alguse"-Clip von Birgit ansehen



insgesamt 4 Beiträge
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herro.stratos 19.05.2013
1. Viel Lärm und Aufwand um Nichts!
Der europäische Musikantenstadl hat sich schon längst überlebt. Mit Musikkultur haben solche peinlichen Kommerzshows leider nichts zu tun....überflüssig!
Berg 19.05.2013
2.
Zitat von herro.stratosDer europäische Musikantenstadl hat sich schon längst überlebt. Mit Musikkultur haben solche peinlichen Kommerzshows leider nichts zu tun....überflüssig!
Der ESC IST ein Facettenteil der europäischen Musikkultur. Dass es ein LIEDER-Wettbewerb ist, also wo Kompositionen/Texte zur Wahl stehen, das geht im Fernsehen fast unter, weil die Kameras auf Interpreten, Moderatoren gerichtet sind und Lichtblitze, Rauch und Farben das Bild beherrschen. In einem Nebensatz wurden Komponisten und Texter des Siegertitels erwähnt. Aber mit Knallerei und Rauch geht es auch in der Wolfsschluchtszene zu, und der Komtur in Don Giovanni wird ebenfalls von Feuer und Rauch in Szene gesetzt. Will sagen: auch unsere Hochgelobten verbanden Musik mit allerlei Klamauk. Und dass das Geld selbstverständlich eine große Rolle spielt, ist ja nun erst recht kein Erstaunen wert. Natürlich geht es um hohe Kosten für das Spektakel, genau wie um die geschäftliche Zukunft der Teilnehmer. Na und? Solange das Ranking noch nicht nach Gagenhöhe erfolgt, sondern nach Zuschauer- und Juryurteilen, ist alles o.k.
tmayer 19.05.2013
3. Musik für die Massen
stellt dieser ESC dar. Den Mut, mal was auszuprobieren und von dem ewig gängigen Geträller abzweichen hat fast kein Land, kein Komponist. Es ist wie bei der Filmmusik. Ein Film wird gedreht und dann muss man irgendwie die Musik dazu zusammenschustern. Und so klingt das dann meistens auch. Also bitte nichts krampfhaft für den ESC komponieren sondern mal aus dem riesigen Arsenal an künstlern und unbekannten Songs schöpfen. Muss ja nicht immer das aktuellste sein.
reimprecht@gmx.de 19.05.2013
4. McDonalds fürs Hirn
Grausam! Musikeinheitsbrei. Mit aktuellen Klangklischees voll gestopfte wichtigtuerische absolut nichtssagende Industrieprodukte. Unpersönlich, hohl, laut ohne jeden Wiedererkennungseffekt. Weder Künstler noch Länder lassen sich in solch einer Ansammlung von Pampe, die allen gefallen soll, erkennen. McDonalds ist das erfolgreichste Speiselokal, mit Esskultur und gutem Geschmack hat dies aber wenig zu tun. Und das Gleiche betreiben hier gewisse, rein am Gewinn orientierte, Musikindustrielle. Es muß allen Kleingeistern verkauft werden. Die Masse machte. Kunst und Kultur ist etwas anderes.
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