ESC-Vorentscheid Nur Lena zog mehr Zuschauer

Mit eingängigem K-Pop gewann Jamie-Lee Kriewitz den ESC-Vorentscheid - zuschauen wollten ihr dabei 4,47 Millionen Menschen.

Jamie-Lee Kriewitz: Sieg beim Vorentscheid - und bei der Quote
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Jamie-Lee Kriewitz: Sieg beim Vorentscheid - und bei der Quote


Nur Lena zog in der jüngsten Geschichte des ESC-Vorentscheids mehr Zuschauer vor den Fernseher: Als sie sich 2010 mit "Satellite" für den ESC qualifizierte, schauten ihr dabei 4,55 Millionen Menschen zu. Bei Jamie-Lee Kriewitz, die sich mit ihrem K-Popstück "Ghost" beim diesjährigen Vorentscheid gegen neun Konkurrenten durchsetzte, schalteten am Donnerstagabend 4,47 Millionen Zuschauer ein.

Die Frage, wer für Deutschland zum ESC nach Stockholm fährt, sicherte der ARD so den Quotensieg: RTL erreichte mit der Comedyserie "Der Lehrer" ab 20.15 Uhr nur 3,29 Millionen Zuschauer; die Live-Show "I can do that" mit Steven Gätjen im ZDF kam auf 2,12 Millionen.

Vielleicht hatten die Zuschauer in der (später enttäuschten) Hoffnung auf einen ähnlich unterhaltsamen Eklat wie im vergangenen Jahr so zahlreich bei "Unser Lied für Stockholm" eingeschaltet: 2015 hatte Vorentscheid-Sieger Andreas Kümmert vor laufenden Kameras direkt nach dem Sieg abgedankt und der Zweitplatzierten Ann Sophie den Sieg überlassen.

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ESC-Vorentscheid: Jamie-Lee Kriewitz für Deutschland

Damals hatten aber nur 3,2 Millionen Menschen zugeschaut - in den Jahren zuvor hatten sich die Quoten des Vorentscheids auf einem stabilen, aber vergleichsweise niedrigen Niveau eingependelt. 2014, als das Folk-Pop-Trio Elaiza den Vorentscheid gewann, schalteten 3,95 Millionen Zuschauer ein; 2013 lockte die Show, in der die Trashdance-Nummer Cascada gewann, 3,24 Millionen Menschen vor den Fernseher.

eth/dpa

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insgesamt 7 Beiträge
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volker_morales 27.02.2016
1.
Mich hätte der Titel, mit dem Xavier Naidoo angetreten wäre, interessiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der deratig nichtssagend gewesen wäre, wie der Siegertitel es ist. Jamie-Lee kann man nur wünschen, dass sie wenigstens nett behandelt wird und ein paar Ehrenpunkte bekommt.
dieter 4711 27.02.2016
2. Sagt nichts über unsere Chancen aus
Die Einschaltquote sagt nichts über unsere Chance in Stockholm aus.
turbomix 27.02.2016
3.
Zitat von volker_moralesMich hätte der Titel, mit dem Xavier Naidoo angetreten wäre, interessiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der deratig nichtssagend gewesen wäre, wie der Siegertitel es ist. Jamie-Lee kann man nur wünschen, dass sie wenigstens nett behandelt wird und ein paar Ehrenpunkte bekommt.
Zumindest hätte man ihm die Chance geben müssen, dort mitzumachen.
mac4me 28.02.2016
4. Nichts gegen die junge Sängerin,
...aber Song ist einfach schwach. Gab es da wirklich nichts Besseres? Wir haben so tolle Musiker hier in D. Bei jedem Live-Konzert in jeder Großstadt in D hört man Besseres. Hat dieser Herr Siegel die Zugangskanäle verstopft? Muß man Smudo heißen, um ein Lied plazieren zu können? Kann man nicht eine Ausschreibung veranstalten, wo komponierende Musiker Lieder einreichen können? Ich bin sicher, da kämen bessere Kompositionen zusammen. Irgendwie ärgert mich das schon seit Jahren: ein gigantischer schon Aufwand, aber die Kompositionen sind zu 80 % schwach.
karottenjoe 01.03.2016
5. Chancenlos durch die Nacht
...bis ein neuer Tag erwacht, chancenlos, schwindelfrei, und schon wieder nicht dabei. Die anderen Teilnehmerländer werden einfach fragen: "Schon wieder Lena?" Das Kleidchen ist ja ganz süß, aber die Kopfbedeckung ist lächerlich. Ach so...es geht ja um Musik...hmmm...das Lied zieht niemanden vom Hocker. Damit kommt man weder gegen die Balkanconnection (Ex-Jugoslavien), noch gegen die Russen mit ihren Ex-Staaten an. Wenn dann auch noch politisch mit abgestimmt wird, ist das Ergebnis (0Punkte) vorhersehbar. Ein Glück, das Deutschland immer automatisch gesetzt ist. Denn für´s Finale würde es nie reichen
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