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ESC-Vorentscheid: Jamie-Lee Kriewitz fährt für Deutschland nach Stockholm

ESC-Vorentscheid: Jamie-Lee Kriewitz für Deutschland Fotos
DPA

Die Siegerin von "The Voice of Germany" vertritt Deutschland beim ESC-Wettbewerb in Stockholm: Jamie-Lee Kriewitz gewann mit ihrem Titel "Ghost" den deutschen Vorentscheid.

Jamie-Lee Kriewitz wird Deutschland beim 61. Eurovision Song Contest (ESC) am 14. Mai in Stockholm vertreten. Die 17-Jährige aus Springe bei Hannover setzte sich am Donnerstag mit ihrem Song "Ghost" beim nationalen Vorentscheid des populären Gesangswettbewerbs in Köln gegen neun Konkurrenten durch.

Kriewitz ist die Gewinnerin der jüngsten Staffel von "The Voice of Germany". Sie liebt nach eigenen Angaben K-Pop und will später Koreanistik studieren. Ihren Siegertitel, ein vager melancholischer Schleppbeat-Pop, hat DJ Thomilla produziert.

Beim Zuschauervoting erhielt Kriewitz im zweiten Wertungsdurchgang 44,5 Prozent der Stimmen und setzte sich damit gegen die letzten zwei verbliebenen Konkurrenten durch. "Ich werde hart üben und arbeiten", kündigte Jamie-Lee für Stockholm an. "Mach bloß nichts mit der Frisur", riet ihr Moderatorin Barbara Schöneberger nach der Verkündung.

Im Finale der drei besten der ursprünglich zehn Vorentscheid-Teilnehmer bekam sie mehr Unterstützung als der Sänger Alex Diehl, der mit seinem "Nur ein Lied" 33,9 Prozent der Stimmen erhielt. Dritter mit 21,6 Prozent wurde die Rockband Avantasia mit dem Lied "Mystery of a Blood Red Rose".

Deutschland war bei den drei vergangenen Finals des weltweit größten Musikwettbewerbs jeweils auf den hinteren Plätzen gelandet. Den Tiefpunkt gab es im vergangenen Jahr, als Ann Sophie mit null Punkten Letzte wurde.

brt/dpa/AFP

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insgesamt 53 Beiträge
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1. Titel ok
naeggha 25.02.2016
aber warum wird im Artikel K-Pop näher erläutert? Der Song ist eher an Rihanna angelehnt als an koreanischer Musik. Lediglich das Outfit der Sängerin ist asiatisch angelegt. Was will SPON mit dem Artikel sagen? Glückwunsch noch an die Gewinnerin. Die Stimme ist wirklich klasse. Habe erst für Avantasia stimmen wollen, bin aber schnell eines besseren belehrt worden. Ganz klasse!
2.
peterbrause 25.02.2016
Schon wieder wer aus der Region Hannover, freut mich!
3.
DrStrang3love 25.02.2016
Was von vornherein zu erwarten war… Alles in allem hat diese Veranstaltung eher wieder ein schauriges Bild der deutschen Musikszene gezeigt: da war kaum was von Qualität dabei. Ella Endlich war ein schlechter Helene Fischer-Klon (inklusive abgekupferter Bühnenschau) in einem Outfit, dass eher für den Swingerclub geeignet war. Gregorian war eher seltsam. Luxuslärm kam (wie immer) als einfallslose Silbermond-Kopie rüber, aber mit noch schlechteren Texten und Liedern. Woods of Birnam? Links rein, rechts wieder raus. Avantasia klang eher nach Meatloaf-Coverband. (Wieso zum Teufel haben die es unter die Top 3 geschafft?) JLK war okay, aber das Lied fand ich wenig originell und klang für meinen Geschmack zu sehr nach Rihanna-Kopie - was es andererseits wahrscheinlich recht brauchbar für den ESC macht. 0815 Pop halt. Alex Diehl war nicht schlecht, aber wohl zu minimalistisch. Die einzigen beiden Acts, die meiner Meinung irgendwie aus dem Sumpf herausragten, waren Joco und Keøma (wobei mich letztere nicht mal ansatzweise an Lana del Rey erinnert hat).
4.
war:head 25.02.2016
Nunja, ein zu erwartendes Amalgam aktueller Popsongs dieser Art. Generisch ohne Ende, inhaltlich belanglos, aber immerhin recht eingängig. Und nach dem Youtube-Video vom Vorentscheid zu urteilen, stimmlich auch nicht so ganz treffsicher in den tiefen Regionen. Das klang wie gewollt und nicht gekonnt. Wirkte ausserdem zu gezwungen, um den Song wenigstens irgendwie vom Einheitsbrei abzuheben. Prognose für Stockholm: Vermutlich vorderes Mittelfeld (6.-8. Platz), keine Chance auf den Sieg.
5. Mal was neues
zaunreiter35 25.02.2016
Eine cosplayerin zum ESC. Find ich interessant. Ihr Lied ist auf jedenfall ein Ohrwurm. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu, auch zur Bühnengestaltung. Das gehört ja auch zu einem Live-Auftritt dazu. Wenn diese junge Frau weiterhin von Smudo und Michi Beck behutsam gemanaged wird, braucht man sich um sie keine Sorgen zu machen. Und der Zweitplatzierte hat mir auch gefallen. Beinah hätte es wieder nach Nicole ein politisches Lied zum ESC geschafft. Avantasia fand ich nervig. Da fühlte ich mich an Meat Loaf erinnert. Unter die ersten Drei hätte da noch eher Woods of Birnam oder JoCo gehört.
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