Plagiatsvorwürfe: Cascada sollen ihr ESC-Lied abgekupfert haben

Cascada-Sängerin Natalie Horler: Ähnlicher Anfang, ähnlicher Refrain, ähnlicher Schluss Zur Großansicht
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Cascada-Sängerin Natalie Horler: Ähnlicher Anfang, ähnlicher Refrain, ähnlicher Schluss

Der gleiche Sound wie vergangenes Jahr? Laut eines Zeitungsberichts soll die Band Cascada für "Glorious" vom Siegersong 2012 abgekupfert haben. Wissenschaftler haben den deutschen Song für Malmö mit dem damaligen Gewinnerlied "Euphoria" verglichen - der NDR hat eine eigene Prüfung in Auftrag gegeben.

Das Lied, mit dem Deutschland beim Eurovision Song Contest ins Rennen gehen soll, könnte ein Plagiat sein. Das Bonner Dance-Trio Cascada hatte am Donnerstag in Hannover den Vorentscheid gewonnen, mit dem Lied "Glorious" - zum Entsetzen mancher Kritiker. Nicht nur wurde dem Popsong unmoderner Euro-Trash vorgeworfen. Sondern es gebe auch eine arg große Ähnlichkeit zu "Euphoria", dem Gewinnerlied des Jahres 2012, gesungen damals von der schwedischen Sängerin Loreen.

Jetzt hat die "Bild am Sonntag" nachgeforscht: Das Blatt ließ Musikdateien beider Titel prüfen, vom Institut für Sprachwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Für die Prüfung wurden die beiden Titel durch ein Sprachanalyse-Programm gejagt, so dass sich unter anderem Lautstärke und Frequenz gut vergleichen lassen. Das Ergebnis dieser Analyse soll laut des Berichts den Verdacht bestätigt haben.

Plagiatsvorwürfe sind ein ESC-Ritual

Zitiert wird die Phonetikerin Tina John: "'Glorious' wirkt wie eine Kopie von 'Euphoria' mit kleinen, raffinierten stilistischen Änderungen". Aufbau der Beats, Gesangsdynamik und Pausensetzung stimmten in weiten Teilen überein. "Am Anfang ist der Gesang absolut identisch, der Refrain benutzt die gleiche Akzentuierung, der Schluss gipfelt in einer identischen Kombination. Die Sängerinnen benutzen sogar die gleiche Atemstylistik."

Demgegenüber zitiert die "Bild am Sonntag" Cascada-Frontfrau Natalie Horler. Es seien zwei unterschiedliche Lieder, habe die 31-Jährige gesagt, "Wir können die beiden Lieder gern übereinanderlegen." Sollte es sich bei "unserem Song für Malmö" tatsächlich um ein Plagiat handeln, könnte die Teilnahme der Band auf der Kippe stehen.

Inzwischen lässt auch der NDR das Lied überprüfen. Ein musikwissenschaftliches Gutachten sei in Auftrag gegeben worden, sagte am Sonntag ein NDR-Sprecher und bestätigte damit einen Bericht des Kölner "Express".

Vorwürfe wegen schamlosen Kopierens sind längst ein Grand-Prix-Ritual: Sie trafen unter anderem die No Angels, Stefan Raab, Ralph Siegel und Texas Lightning genauso wie die Schlagersängerinnen Michelle und Nicole.

juh

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insgesamt 256 Beiträge
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1. Dumm wenn der Bild Kandidat unterliegt
WernerT 17.02.2013
Aber eine Analyse macht der SpON nicht, nein er schreibt von Bild ab
2.
archivar1985 17.02.2013
Für diese Feststellung, dass dieses Machwerk abgekupfert ist, reichen eigentlich nur zwei gesunde Ohren. Das habe anhand von den paar Takten festgestellt, die ich gehört habe. Wissenschaftler hätte da nun keine gebraucht.
3. Wer um
zweistein59 17.02.2013
Himmels Willen ist Cascada????
4. Guten Morgen ...
liquimoly 17.02.2013
Zitat von sysopDer gleiche Sound wie vergangenes Jahr? Laut einem Medienbericht soll die Band Cascada für "Glorious" vom Siegersong des Jahres 2012 abgekupfert haben. Wissenschaftler haben den deutschen Song für Malmö mit dem damaligen Gewinnerlied "Euphoria" verglichen. ESC: Zeitung erhebt Plagiatsvorwürfe gegen Cascada - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/kultur/musik/esc-zeitung-erhebt-plagiatsvorwuerfe-gegen-cascada-a-883921.html)
Auch schon gemerkt? Da braucht es keine Wissenschaftler, sondern ein durchschnittliches Gehör/irn. Abgesehen davon sind Cascada und 3 der 5 Jurymitglieder bei Universal Music unter Vertrag. Noch Fagen?
5. So what ?
ahso 17.02.2013
Modern Art.
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