Eurovision Song Contest 2007 Den Westen ins Gebet nehmen

Transen-Pop und Edel-Swing haben ausgespielt: Beim diesjährigen Eurovision Song Contest gewann die große Geste. Der serbische Schmachtfetzen "Molitva" kam auf Platz eins. Osteuropa schlug den Westen vernichtend, Deutschland verendete auf Platz 19.

Von Daniel Haas, Helsinki


Helsinki - Der Song heißt "Molitva", "Prayer", und ins Gebet muss man jetzt, nach dem 52. Eurovision Song Contest, vor allem den Westen nehmen. Er hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, das lag sicher auch an der Nachbarschaftshilfe der Balkanländer untereinander, aber nicht nur.

Dass Roger Cicero böse abschmierte, kann man noch der großen Diskrepanz zwischen Swing und den anderen Genres zuschreiben. Dass sich Frankreich und England blamiert haben, war jedoch hausgemacht. Mit grenzdebilen Konserven kann man kein Millionenpublikum erobern, schon gar nicht Hörer und Zuschauer, für die Popmusik viel mehr mit Folklore als mit den gängigen Soundmustern des angelsächsischen Marktes zu tun hat.

"Molitva" ist ein Schmachtfetzen, eine Ballade, wie man sie von den großen Rock- und Soul-Tragödinnen kennt. Das Stück handelt von unglücklicher Liebe, immer noch der beste Treibstoff für die globale Entertainmentmaschine Pop. Man muss den Song also nicht mit politischen Implikationen befrachten. Aber die Künstlerin kommt aus Serbien, einem Land, das in einen der schlimmsten Bürgerkriege des letzten Jahrhunderts verstrickt war.

Ohne den Eurovisionisten die Laune mit Politik verderben zu wollen: Serbien ist dank Tomislav Nikolics auf keinem guten Weg. Der Chef der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SRS) ist amtierender Parlamentspräsident und trägt, wie die "Berliner Zeitung" meldete, öffentlich Plaketten mit dem Bild des vom Haager Tribunal inhaftierten Ultranationalisten Vojislav Seselj am Revers - kein guter Gewährsmann für einen friedliche Demokratisierung des Landes.

Der zweitstärkste Mann in Serbien nach Boris Tadic, dem Staatspräsidenten, steht für eine Radikalisierung und Rückkehr zur nationalistischen Vergangenheit. Sollte es zu Neuwahlen kommen, könnte sich eine Koalition von Nikolics Radikalen und der Sozialistischen Partei (SPS) des verstorbenen Milosevic bilden- aus europäischer Perspektive mehr als besorgniserregend.

Wird Belgrad "Molitva" als Feigenblatt für antieuropäische Ressentiments missbrauchen? Das wäre viel tragischer als die durchwachten Nächte, die Marija Serifovic in ihrem Stück besingt. Und es würde letztlich nur den Miesepetern in die Hände spielen, die im großen Erfolg osteuropäischer Künstler eine Verschwörung sehen. Eine Verschwörung war es aber nicht, sondern eine Verbindung: von Hingabe an den eigenen Kulturkreis und dem Wunsch nach internationaler Anerkennung.

Was wurde in Helsinki gespielt? Hier der Live-Ticker zum Nachlesen

+++24.02 Uhr: Nach der Wahl des Radikalnationalisten Tomislav Nikolic zum Parlamentspräsidenten trudelt Serbien immer tiefer in die Krise. So, das musste mal raus. Ansonsten: Toller Song, über 200 Punkte. Der Sieger!

+++24.00 Uhr: "Gerechtigkeit für Serbien", so der Titel des umstrittenen Handke-Buchs. Und der dieses Grand Prix. Oder holt der Glitzermann, äh, die Glitzerfrau, also, diese Glitzerfigur eben, aus der Ukraine, noch auf?+++

+++23.54 Uhr: Die Moskauer Moderatorin würdigt ein Land mit höchst eigensinniger Auslegung legislativer und exekutiver Pflichten. Wir sagen nur: Menschenrechte - überbewertet.

+++23.57 Uhr: Konzentrieren wir uns auf Serbien. 200 Punkte. Favorit, so klar wie Wodka.+++

+++23.50 Uhr: Malta vergibt zwölf Punkte an England. Hört,. hört. Oder vermutlich gerade nicht.+++

+++23.42 Uhr: Döner punkten. Den Highscore für die Türkei von Deutschland (und die Menschenrechte nicht vergessen, gell!).+++

+++23.40 Uhr: England ist am Ende. Bislang Null Punkte.+++

+++23.36 Uhr: Kroatien vergrößert Serbiens Vorsprung mit zwölf Punkten. Slowenien legt nochmal zwölf drauf. Peter Handke dreht vor Freude durch und schreibt einen Popsong für Dieter Bohlen.+++

+++23.33 Uhr: Albanien vergibt zwölf Punkte an Spanien. Das kommt so ziemlich allen spanisch vor.+++

+++23.30 Uhr: Bosnien schießt Serbien an die Spitze. Darf man in diesem Kontext schießen überhaupt sagen?+++

+++23.27 Uhr: Kopf-an-Kopf-Rennen von Serbien, Russland, Ukraine. Transen-Trash oder Tragödien-Trällern? Spannend!+++

+++23.25 Uhr: Spanien: Zwölf Punkte für Gähnen, korrigiere, die Rumänen.+++

+++23.24 Uhr: Griechenland steht auf Bulgarien. Im Westen nichts Neues. Und auch keine Punkte.+++

+++23.22 Uhr: Dänemark verschenkt an den Nachbarn zwölf Punkte. Alter Schwede!


+++23.21 Uhr: Österreich, Schwermutsland, kürt Serbien mit 12 Punkten. Ein Revival schwarzer Kastenbrillen steht unmittelbar bevor.+++

+++23.20 Uhr: Andorra - zwölf Punkte für R2D2.+++

+++23.18 Uhr: Armenien: Russland, voll auf die Zwölf.+++

+++23.17 Uhr: Weißrussland hat gewählt. Können die das überhaupt? 12 Punkte für Russland. Sach bloß!+++

+++23.16 Uhr: Montenegro hat gewählt. Slowenien acht, Mazedonien zehn, zwölf Punkte Serbien.+++

+++23.12 Uhr: Wenn Frauen einen Stimmbruch hätten, würden sie klingen wie die Aushilfsmoderatorin. Sie nervt die Künstler backstage.+++

+++23.08 Uhr: Die Trapeznummer. Sinnfällig: Europa hat Schwung, Europa will hoch hinaus.+++

+++23.07 Uhr: Ein Mann verschluckt eine Leuchtstoff-Röhre. Cirque du Soleil für Selbstverletzter. Zeit, die Kinder ins Bett zu schicken.+++

+++23.03 Uhr: Auftritt der Cello-Schwermetaller Apocalyptica. Ein Mann in einer großen Fötusblase. Frauen in Flatterröckchen. Hier kriegt der Heavy Metal sein Streichfett weg.+++

+++23.02 Uhr: Die Würfel sind gefallen. Die Wahl ist abgeschlossen.+++

+++22.59 Uhr: Die Opernheulboje aus Slowenien. Demnächst dann bei Carmen Nebel.+++

+++22.56 Uhr: Europa wählt. Expertenmeinung: Serbien könnte es schaffen. Sie wissen schon: Die Bonding-Gruppe mit Schmachtgarantie. Oder vielleicht doch die Glitzer-Transe aus der Ukraine mit Polka-Techno? +++

+++22.50 Uhr: Schnelldurchlauf aller Interpreten. War doch alles dabei: Schweinerock, Trash-Pop, Swing. Und alle Stillagen: von Augenzwinkern bis Herzschmerz.+++

+++22.47 Uhr: Auftritt des Weihnachtsmanns. Also dieser übergewichtige Mythenonkel mit Rauschebart. Kommt der aus Finnland? Klingt jedenfalls Tom Waits mit Kehlkopfkrebs. Und sagt: "Europe start voting now!"+++

+++22.41 Uhr: Moldau. Ausdruckstanzgeiger. Toll auch: die Avo-Gardinen-Schwenker. Dazu ein Model in schwarzen Lederhosen. Feuerglühen im Background. Harley Davidson und Stradivari planen eine Kampagne zur Förderung der moldawischen Jugend.+++

+++22.37 Uhr: Türkei und Armenien unterhalten noch nichtmal diplomatische Beziehungen. Auf die Punkte-Vergabe kann man gespannt sein. Der Armenier steht vor einem mit Klopapier dekorierten roten Bühnenbaum. Könnte aber auch Kleenex sein.+++

+++22.34 Uhr: Das einzige muslimische Land, das mitmacht, obwohl Israel auch immer antritt. Der EU-Aspirant Türkei. Schön stumpfer Falsett-Pop. Harems-Girls und dazu Thomas Anders mit ordentlichem Haarschnitt. Abgenickt.+++

+++22.29 Uhr: Bulgariens Trommelakrobatik inklusive Oberton-Juchzer. Ethno-Sakral-Sause. Sven Väth kehrt von einem Balkan-Trip nicht zurück. Also von einem Trip, den er im Balkan geschmissen hat.+++


+++ 22.26 Uhr: Schon mal aufgefallen: Rumänen reimt sich auf Gähnen. +++

+++22.23 Uhr: Das Mutterland des Pop. Oder muss es Flop heißen? Ja, Flop. Flugbegleiter! Macht den Abflug!+++

+++22.17 Uhr: Verka Serduchka oder wie R2D2 den Grand Prix aufmischte. Stechschritt der guten Laune. Alufolien-Garderobe, als hätte Gautier eine Psychose bekommen und für H&M eine Kollektion entworfen.+++

+++22.15 Uhr: Choreographie von der Bonding-Gruppe abgeschaut. Oder Familienaufstellung? Auf jeden Fall sehr intensiv. Favorit, ganz klar. Die nach vorn gereckte Intensitätshand. Der Erfolg zum Greifen nah. Favorit halt.+++

+++22.14 Uhr: Die serbische Künstlerin: Kelly Osbourne mit Fielmann-Brille. Nein, Fielmann mit Kelly-Osbourne-Frisur. Große Ballade, doch.+++

+++22.10 Uhr: Unser Roger. Der Deutsche als Frauenversteher. Lässig. Entspannt. Die Hutbranche feiert Umsatzrekorde.+++

+++22.06 Uhr: Die russischen Spice-Girls. Schwarze Schulmädchen-Uniformen. Und sie machen immer: "Au!" So wie in: Au weia. +++

+++22.03 Uhr: Lettische Frackträger mit Schmettertenor. Es geht um zitternde Herzen und grüne Augen. Goldkehlen für Europa. Dacapo!+++

+++21.57 Uhr: Der französische Sänger rennt im Kreis über die Bühne. Vom Zusehen wird einem schlecht.+++

+++21.55 Uhr: Krisse, eine finnische Komikerin, singt die Eurohymne mit Eurovision-Fans. Borat verkleidet sich als Barbie. So ungefähr.+++

+++21.52 Uhr: Schwedischer Glamrock. Abba verkleiden sich als Pete Doherty. Oder: Abba schmeißen die Frauen raus und nehmen mit Pete Doherty so viel Drogen, dass sie aussehen wie die Frauen von Abba.+++

+++21.50 Uhr: Georgien: Mischung aus Björk und Kate Bush. Allerdings mit Mireille Mathieu-Charme (die ganz ganz junge Mireille Mathieu). Säbeltanz-Truppe, scharfe Jungs, das Ganze unter Sicherheitsbestimmungen fragwürdig. Musikalisch natürlich auch.+++

+++21.45 Uhr: Griechen-Girls in Ethno-Lätzchen. Dazu ein Take-That-Bubi. Ein Party-Moussaka. Korrigiere: Massaker.+++

+++21.41 Uhr: Litauen mit gefühlten 15 Gitarrengniedlern auf der Bühne. Barhocker-Lässigkeit. Die Musiker nur als Schattenriss. Waren die so hässlich? Das Gitarrensolo, eine Pop-Antiquität für die über 50-Jährigen.+++

+++21.42 Uhr: Ist gar keine Bushaltestelle. Auf dem Schild steht Stop! Selbstkritik in Form von Bühnenaccessoires. Raffiniert.+++

+++21.40 Uhr: Die ungarische Künstlerin an einer Bushaltestelle. Wie bestellt und nicht abgeholt. Vom Gesangslehrer zum Beispiel. Sinnfällige Deko.+++

+++21.34 Uhr: Slowenien, Vorzeigeland des Baltikums. Die Opernlady mit Leuchtdiodenhänden. Es funkt. Es blinkt. Es schrillt. Dramatisches Hand-vor-die-Augen-halten. Jennifer Rush singt die Arie der "Königin der Nacht", muss aber mal. So ungefähr.+++

+++21.30 Uhr: Mazedonien. Balletöses Gestemme im Hintergrund. Die Sängerin mit Model-Apeal. Windmaschine, volle Kanne. Wirbelfrisur, der Coiffeur wird sich freuen. +++

+++21.25 Uhr: Finnlands Antwort auf Marianne Faithful. Mit Schweinerock-Begleitung. "Leave me alone, I wanna go home." Äh, ist sie doch schon.+++

+++21.20 Uhr: Irland singt "They Can't Stop the Spring". Die Klimakatastrophe könnte gemeint sein. Dazu passen die floralen Bühnen-Animationen. Euch blüht was, sagt dieser Song. Dazu die neckische Instrumentierung (Trömmelchen, Tröte, Akkordeon). Musikalischer Hirtensalat.+++

+++21.18 Uhr: Weißrussland. Diktatoren-Pop. Mission-Impossible-Motiv (eine Anspielung auf die Möglichkeiten der Durchsetzung von Menschenrechten?).+++

+++21.15 Uhr: Spanien, sportliche Jungs. Klassische Aerobic-Choreographie. Grafische Bühnendeko, die Siebziger zitierend. Aber so, wie sie die Achtziger gesehen haben. Durch die Augen der Neunziger. Zwei Percussionisten, die auf Bartische einschlagen. Nein, das sind ja Trommeln. Von Colani?+++

+++21.13 Uhr: Diese neckischen Einspielfilmchen zur touristischen Anlockung.+++

+++21.10 Uhr: Bosnien-Herzegovina. Ein ehemaliges Bürgerkriegsland. Traurige Melodie. Große Gesten. Introvertierte Lautenspieler im Hintergrund. Nein, im Vordergrund. Nein, im Hintergrund. Mensch, entscheidet euch mal!+++

+++21.08 Uhr: Die finnischen Moderatoren sagen Wörter mit vielen Vokalen. Vielen. Richtig vielen.+++

+++21.05 Uhr: Lordi als pyromane Goth-Transen-Rocker. Feuer und Eis. Hieß so nicht ein Film vom Sportfilmer Willy Bogner?+++ +++

+++21 Uhr: Finnlands Rock-Zombies eröffnen die Schow. Kreischende Reporter. Grölende Fans. Nach wie vor gilt: Krude Kosmetik und Krach sorgen für Monsterlaune!+++ +++

Die Ergebnisses des Eurovision Song Contests 2007

Rang Land Interpret Lied Punkte
01. Serbien Marija Serifovic Molitva 268
02. Ukraine Verka Serduchka Dancing Lasha Tumbai 235
03. Russland Serebro Song #1 207
04. Türkei Kenan Dogulu Shake It Up Shekerim 163
05. Bulgarien Elitsa Todorova & Stoyan Yankoulov Water 157
06. Weißrussland Koldun Work Your Magic 145
07. Griechenland Sarbel Yassou Maria 139
08. Armenien Hayko Anytime You Need 138
09. Ungarn Magdi Ruzsa Unsubstantial Blues 128
10. Moldawien Natalia Barbu Fight 109
11. Bosnien-Herzegowina Marija Sestic Rijeka bez imena 106
12. Georgien Sopho Visionary Dream 97
13. Rumänien Todomondo Liubi, Liubi, Love You 84
14. Mazedonien Karolina Mojot Svet 73
15. Slowenien Alenka Gotar Cvet Z Juga 66
16. Lettland Bonaparti.lv Questa Notte 54
17. Finnland Hanna Pakarinen Leave Me Alone 53
18. Schweden The Ark The Worrying Kind 51
19. Deutschland Roger Cicero Frauen regier'n die Welt 49
20. Spanien D'Nash I Love You Mi Vida 43
21. Litauen 4Fun Love Or Leave 28
22. Frankreich Les Fatals Picards L'amour à la française 19
23. Großbritannien Scooch Flying The Flag 19
24. Irland Dervish They Can't Stop The Spring 5

Quelle: Eurovision Song Contest Website

+++20.59 Uhr: Lordi! Lordi! Anrufung des Herrn? Nein, frenetischer Fanwirbel für die erfolgreichsten Narbengesichter Europas, die die Show eröffnen werden.+++ +++

+++20.58 Uhr: Haben Sie auch schon dieses Pfeifen im Ohr? Ist aber kein Tinnitus, sondern tatsächlich Pfeifen. Von den vielen Fans, die hier, auf dem Areal der Hartwall-Arena für Stimmung sorgen.+++ +++

+++20.30 Uhr: Der Countdown läuft. Vor der Helsinki-Arena warten Hunderte Menschen. Das Pressezentrum verwandelt sich in einen Karneval der Nationen. Fans und Journalisten überbieten sich mit den Insignien der Begeisterung. Eine griechische Reporterin hüllt sich in die Landesflagge, schnallt sich einen Glöckchengürtel um und gibt die Sirtaki-Kurtisane. Zwei Deutsche schlendern cool zu ihren Laptops, auf dem Kopf das charakteristische Cicero-Hütchen, ein Macho-Lächeln in die Mundwinkel geklemmt. Drag-Queens und Transen stöckeln durch die Besucherlounge, posieren vor Videokameras.

Wir sind beim Weltjugendtag des Schlagers, und es gibt keine Altersbegrenzung. Der Spaß am Spaß verwandelt alle in große Kinder der Pop-Unterhaltung. Die drei moldawischen Fans, die stolz darauf sind, so wenige zu sein; die finnische Fanclub-Angestellte, die heimlich für Serbien ist; die Türkin, die betont, sie höre sonst nur Radiohead. "Aber dann bin ich auf dieser Website gelandet, 'Mad for Eurovision', und seitdem hat es mich gepackt", sagt Esen Oktay, 24. "Alle sind so nett hier, so aufgeschlossen." Der Song Contest ist jung, viel jünger als man denkt. Er gehört nicht einer miefigen Unterschicht, die sich zwischen Stechpalmen und Dosenbier krachlederner Volksmusik hingibt, sondern zunehmend der Generation Internet. In dem globalen Happening erkennt sie ihre eigene Lust am Interaktiven, am Austausch, am Spektakel. "Alle politischen Konflikte scheinen hier aus der Welt geräumt", sagt der Modawier Igor Trajkovski, 39. Ein schönes Utopia des Entertainment, für drei Stunden im Jahr. Zum Auftakt spielen übrigens die Monsterrocker Lordi. Sie gewannen, entgegen aller kosmetisch-musikalischer Prognosen den Contest im letzten Jahr.



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