Kultur

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ESC-Soundcheck

Zehn Finalisten fehlen noch

18 Länder wollen sich im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest fürs Finale am Samstag qualifizieren. Lesen Sie hier, wer die besten Chancen hat und verfolgen Sie das Spektakel im Livestream.

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Donnerstag, 10.05.2018   15:50 Uhr

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Hier der Livestream zum zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest:

1. Norwegen

Alexander Rybak - "That's How You Write A Song"

Ob "Refrain" oder "La det swinge" oder sogar "Hard Rock Hallelujah" - an ESC-Siegersongs, die die Musik selber thematisieren, herrscht kein Mangel. Alexander Rybak, der weißrussisch-stämmige Norweger, führt dies nun weiter: Er erklärt in Liedform, wie man ein Lied schreibt. So richtig viel schlauer ist man danach allerdings nicht: Hauptsache Inspiration, heißt es. Für Rybak selbst ist dabei ein instant-eingängiger Popsong mit Scat-Elementen herausgekommen, inszeniert mit animierten Musikinstrumenten und breitem Lächeln. 2009 verzauberte dessen Harry-Potter-Haftigkeit Europa, Rybak gewann mit "Fairytale". Nun will er schaffen, was bisher nur Johnny Logan gelang: ein zweiter Triumph auf der ESC-Bühne. Doch es sind neun Jahre vergangen, das Lächeln hat etwas von seinem bübischen Charme verloren. Jetzt erinnert es eher an den arg selbstgewissen Musiklehrer, der leicht genervten Schülern seine Könnerschaft präsentiert. An der Könnerschaft herrscht aber kein Zweifel, fürs Finale reicht's.

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Chancen aufs Weiterkommen: 5/5

2. Rumänien

The Humans - "Goodbye"

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2013 schickte Großbritannien ja tatsächlich Bonnie Tyler ins ESC-Rennen, was allerdings nur Platz 19 einbrachte. Aber womöglich löste der Auftritt in Rumänien Erinnerungen aus, an die Powerballaden der Waliserin aus den Achtzigern? Rumänien schickt einen Song ins Rennen, den Tyler gut als Singleauskopplung nach "Total Eclipse of the Heart" hätte rausbringen können. Die Band The Humans spielt ihn mit Cello- und Klaviereinsatz in der Strophe und vollem Gitarrenbrett im Refrain. Sängerin Cristina Caramarcu hält dem durchaus stand, doch die Botschaft an Verzweifelte und Deprimierte, die der Song bereithält, wird auf der Bühne übersymbolisiert - mit Masken direkt aus den Albtraum-Szenarien von Achtzigerjahre-Musikvideos wie Laura Branigans "Self Control". Kein Spaß.

Chancen aufs Weiterkommen: 1/5

3. Serbien

Sanja Ilic & Balkanika - "Nova deca"

Aleksandar Sanja Ilic ist ein Veteran der serbischen Musikszene. Schon mit 20 gründete er 1971 die Band San, 1982 komponierte er den jugoslawischen ESC-Titel "Halo Halo", seit 1998 will er mit Balkanika die traditionelle Musik des Balkan modernisieren. Und Sanja Ilic ist ein Vollprofi. Deshalb weiß er: Wenn nur sechs Leute beim ESC auf der Bühne stehen dürfen, dann muss er, der wie ein emeritierter Wirtschaftsprofessor aussieht, nicht dabei sein - anders als im serbischen Vorentscheid, wo ihn das TV-Publikum ja erkannte. Also macht er Platz für eine dritte Sängerin, deren mystisch klingende Harmonien die Basis bilden, damit ein bärtiger Glatzkopf mit heiligem Ernst serbische Zeilen über die "neuen Kinder" deklamieren, ein Raver auf Ölfässer hauen und ein Weißhaariger die Flöte spielen kann. Es ist alles sehr verwirrend. Aber zumindest Sanja Ilic weiß, was er da tut.

Chancen aufs Weiterkommen: 2/5

4. San Marino

Jessika feat. Jenifer Brening - "Who We Are"

Ralph Siegel, das immerhin, hat seine Finger nicht drin im diesjährigen Beitrag aus San Marino. Hinter "Who We Are", einer vagen Annäherung an den schwedischen ESC-Siegertitel "Heroes" von 2015, stecken vielmehr der österreichische Musiker Christof Straub und seine Tochter Zoe, die 2016 für ihr Heimatland auf Französisch sang, sowie unter anderem ein Songwriter aus Leutkirch im Allgäu. Die Sängerin, die sich in einem langwierigen und etwas undurchsichtigen Internetcasting durchsetzte, Jessika Muscat, ist schon mehrfach im maltesischen Vorentscheid gescheitert. Dafür bekommt sie nun Unterstützung von einer im schwäbischen Laupheim aufgewachsenen Rapperin, deren Flow ungut an Euro-Trash-Produktionen der Neunzigerjahre erinnert. Zum Glück stehen niedliche Spielzeugroboter auf der Bühne, die von all dem Mittelmaß ablenken.

Chancen aufs Weiterkommen: 1/5

5. Dänemark

Rasmussen - "Higher Ground"

Hätte Deutschland doch mal mit den Nordmannen von Santiano antreten sollen? Diesmal haben sich die Dänen, bei denen das ja historisch auch näher liegt, für einen Auftritt in Wikingeroptik entschieden. Kapitän ist der 32-jährige Jonas Flodager Rasmussen, ein rotbärtiger Geselle mit überraschend hoher Stimme, der auf der Bühne eingerahmt wird von zerzausten Segeln und tanzenden Zauseln. Rasmussen ist Musicaldarsteller und Sänger der Coverband Hair Metal Heröes, schauspielerisch ist er auf der Höhe des ganz gefälligen Pathos-Rock-Popsongs, der endlich den ersten abrupten Tonartwechsel des Jahrgangs aufzuweisen hat. Am Ende pustet die Windmaschine auf höchster Stufe das dänische Wikingerschiff in den Hafen des Finales.

Chancen aufs Weiterkommen: 4/5

6. Russland

Julia Samoylova - "I Won't Break"

Nun hat sie also doch ihren großen Auftritt, die russische Sängerin, die 2017 von der Ukraine keine Einreisegenehmigung zum ESC erhielt. Während der ESC-Woche trat Julia Samoylova dann wieder auf der Krim auf, vom russischen Fernsehen hatte sie eine Startgarantie für 2018 bekommen. Auch die Komponisten ihres für Kiew geplanten Beitrags durften noch einmal ran, was sich positiv auswirkte. Denn "I Won't Break" hat einen sehr hymnischen Refrain, dessen Botschaft jeder nachvollziehen kann, die aber bei einer Frau, die wegen einer Muskelschwund-Erkrankung im Rollstuhl auftritt, besonders stark wirkt. Allein: Offenbar bemüht sich die russische Delegation die Aufmerksamkeit der Zuschauer von der Sängerin abzulenken, die auf der Spitze eines Pappmaché-Berges sitzt, während zu ihren Füßen eine Choreographie mit wenig Bezug zu ihr und dem Lied aufgeführt wird.

Chancen aufs Weiterkommen: 4/5

7. Moldau

DoReDoS - "My Lucky Day"

"Jules und Jim" aus Chisinau? So ungefähr - das Trio, das hier eine musikalische Dreiecksgeschichte aufführt, stammt aber ursprünglich aus Transnistrien, der überwiegend russischsprachigen Region im Osten des Landes, in der seit langem von der Unabhängigkeit geträumt wird. Ein Russe, der Altstar Philipp Kirkorov, hat den Song zusammen mit dem ex-Ace-of-Base-Produzenten John Ballard geschrieben - das Team steckte auch schon hinter "You Are the Only One", dem Publikumsgewinner des Jahres 2016. Damals lief Sergey Lazarev eine virtuelle Wand hinauf. Diesmal gibt es zu öffnende Kästen als Bühnendeko, durch die - "Kuckuck!" - immer mal wieder jemand durchschaut. Eine hübsche Inszenierung, die der selbst in dieser Konkurrenz herausragend stumpfe Fröhlichkeit verbreitende Song auch dringend braucht.

Chancen aufs Weiterkommen: 4/5

8. Niederlande

Waylon - "Outlaw In 'Em"

Solange die USA - anders als Australien - noch nicht beim ESC mitmachen wollen, dürfen sich die Niederlande beim Contest weiterhin als musikalischer 51st state aufspielen. Willem Bijkerk, der sich Waylon nennt, war beteiligt beim bisher erfolgreichsten Versuch, Europa mit Americana made in Holland zu verzücken, "Calm After the Storm" von den Common Linnets, den Zweiten hinter Conchita Wurst 2014. Das Duo mit Ilse Delange kündigte Waylon aber schon bald nach dem ESC wieder auf und geht seither solo seiner Wege - stur wie Kid Rock, immer unterwegs zu den Rock- und Country-Traditionen. An seiner Outlaw-Hymne hat ein US-Songwriter mitgearbeitet, der schon für Countrystars wie Dierks Bentley oder Toby Keith geschrieben hat. Doch ein authentischer Rock-Auftritt ist nicht zu haben auf der ESC-Bühne, Live-Gitarren verboten. Kann das gut gehen?

Chancen aufs Weiterkommen: 2/5

9. Australien

Jessica Mauboy - "We Got Love"

2015 galt es noch als Jubiläumsgag, doch nun ist Australien als Europas Verwandter von der Südhalbkugel schon zum vierten Mal zu Besuch beim ESC - oder sogar zum fünften Mal, wenn man den Auftritt in der Abstimmungspause 2014 mitzählt, bei dem Jessica Mauboy in Kopenhagen sang. Nun darf sie, eine der bekanntesten Sängerinnen Australiens, auch im Wettbewerb antreten. Ihr Song ist ein modernes, recht anspruchsloses Stück "Gib nicht auf!"-Pop, bei dem man sich sehr auf die starke, soulige Stimme der 28-Jährigen verlässt. Auch die Bühnenshow soll sie alleine bestreiten. Hat sie so viel Präsenz?

Chancen aufs Weiterkommen: 3/5

10. Georgien

Iriao - "For You"

Seit 2008 steht die Tradition des polyphonen Gesangs aus Georgien auf der Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes. Der musikalische Leiter der Gruppe Iriao, David Malazonia - er arbeitete auch an Thetaerproduktionen in Bremen und Klagenfurt -, verbindet diese für mitteleuropäische Ohren etwas gewöhnungsbedürftigen Vokalharmonien mit Jazzinstrumenten und einem zurückhaltenden elektronischen Beat. Vorgetragen wird das Ganze von gestandenen Männern in gutsitzenden Anzügen - und bildet somit eine willkommene Atempause in der akustischen und optischen Aufgeregtheit des ESC-Programms. Stimmungsvoll - aber stimmen Leute für eine Pause ab?

Chancen aufs Weiterkommen: 2/5

11. Polen

Gromee feat. Lukas Meijer - "Light Me Up"

Andrzej Gromala, genannt Gromee, ist so etwas wie der Felix Jaehn Polens - ein Produzent elektronischer Musik also mit großem Gespür für radiotaugliche Melodien. Was Gromee wohl gerne wäre: der David Guetta Polens, also ein international bekannter EDM-Produzent, der sich die besten Gastsänger der Welt leisten kann. Für den Moment muss er sich begnügen mit Lukas Meijer, einem Schweden, der seine Stimme bisher vor allem für die Rockband No Sleep For Lucy ölte. Der Song an sich könnte problemlos auf den Jugendwellen der öffentlich-rechtlichen Anstalten laufen, aber es ergibt sich das typische Inszenierungsproblem von DJ-Musik. Gromee steht mit seinem breitkrempigen Hut allzu sehr im Mittelpunkt und tut so, als drehte er Knöpfchen.

Chancen aufs Weiterkommen: 3/5

12. Malta

Christabelle - "Taboo"

Christabelle Borg, die in Valletta Rechnungswesen studiert, will mit ihrem Song ein Zeichen setzen gegen die gesellschaftliche Ausgrenzung von Menschen mit geistiger Behinderung. Um das ins Bild zu setzen, wurde ein Musikvideo gedreht, das verdächtig nach einem Frauengefängnis-Exploitation-Film aus den Siebzigerjahren aussieht. Man ahnt es schon, die Rummelplatz-Beats erhärten die These, der Blick in die Credits beweist es: Ja, hier hat Thomas G:son seine Finger im Spiel, ein besonders gnadenloser schwedischer ESC-Strippenzieher alter Siegel-Schule - sein "Euphoria" gewann 2012 für Schweden, nun ist er über Georgien und Zypern in Malta gelandet, das er mit allen Mitteln der Symbolkraft ins Finale bringen soll. Könnte klappen.

Chancen aufs Weiterkommen: 3/5

13. Ungarn

AWS - "Viszlát nyár"

Recht ungewöhnlich ist es, wenn ESC-Teilnehmer bei den Fans des Wacken-Open-Air-Festivals um Unterstützung bitten. Aber AWS aus Ungarn betonen, dass sie die selbe Haltung hätten, und sie wollen sie auch in den Wettbewerb tragen: Gemutmaßt wird, dass wir das erste Stagediving in der ESC-Geschichte zu sehen bekommen. "Viszlát nyár" (zu Deutsch: Auf Wiedersehen, Sommer") ist ein moderner Metal-Song mit Hardcore-Einflüssen und einem sehr amtlichen Refrain - man muss kein Ungarisch können, um den mitzugröhlen. Wenn die Mobilisierung der Stammwählerschaft schon fürs Halbfinale gelingen sollte, könnte ein guter Platz herausspringen - zumal AWS den ungarischen Vorentscheid letztlich durch das Juryvotum überstanden haben.

Chancen aufs Weiterkommen: 4/5

14. Lettland

Laura Rizzotto - "Funny Girl"

Die Sängerin kam vor 23 Jahren in Brasilien zur Welt, ihre Großeltern kamen aus Portugal und Lettland, und diese Wurzeln will sie mit der ESC-Teilnahme für Lettland in Lissabon ehren. Ehrenwert ist auch ihr selbstgeschriebener Song, das Lamento einer Frau, die immer nur als der lustige Kumpel wahrgenommen wird, aber nie als die Begehrenswerte. Umso mehr legt sich Laura Rizzotto ins Zeug mit ihrem roten Kleid und einem Song, der von Ferne an Standards wie von Nina Simone oder den Retro-Soul einer Amy Winehouse erinnert, aber letztlich wohl doch nicht genügend herausstechen wird, um es ins Finale zu schaffen. Ganz okay reicht nicht, davon können ihr deutsche Sängerinnen wie Lavinia oder Ann Sophie etwas erzählen.

Chancen aufs Weiterkommen: 2/5

15. Schweden

Benjamin Ingrosso - "Dance You Off"

Was für eine Familie! Benjamin Ingrossos Eltern lernten sich beim Melodifestivalen kennen, dem schwedischen ESC-Vorentscheid, wo er tanzte zu dem Song, den sie sang. Benjamins Tante Charlotte gewann den ESC 1999 mit "Take Me To Your Heaven", und sein Cousin Sebastian Ingrosso hatte weltweit Hits mit der Swedish House Mafia. Große Fußstapfen für den 20-Jährigen? Er macht nicht den Eindruck, von Selbstzweifeln zerrissen zu sein, tanzt sehr souverän vor roten und weißen Neonröhren, die Haare wie der junge Sascha Hehn, die Kiekser ein bisschen wie Michael Jackson, der Groove - wie so oft beim ESC - nach Justin-Timberlake-Art. Das ewige Favoritenland Schweden wird es souverän ins Finale schaffen, aber ein Siegertitel ist das eher nicht.

Chancen aufs Weiterkommen: 5/5

16. Montenegro

Vanja Radovanovic - "Inje"

Der kommerzielle Durchbruch in seiner Heimat gelang dem Sänger und Komponisten vor etwas mehr als zehn Jahren mit relativ beschwingten Popsongs. Doch zum ESC kommt der inzwischen 35-jährige Vanja Radovanovic nun mit einer sehr schwermütigen Ballade, deren Titel ins Deutsche übersetzt "Frost" bedeutet. Entsprechend frostige Farben finden sich in der Bühnengarderobe und der Kulisse wieder, Vanja schmachtet dazu sehr ergreifend, es gibt eine Tonartverschiebung, die Hände werden bedeutsam bewegt. Kurz: ein klassischer, allzu klassischer ESC-Auftritt vom Balkan. Schwer zu sagen, ob es aus der Nachbarschaft genug Punkte fürs Finale gibt. Tendenz: nein.

Chancen aufs Weiterkommen: 2/5

17. Slowenien

Lea Sirk - "Hvala, ne"

Erinnert sich noch jemand an den "Harlem Shake", dieses Tanzphänomen, das für ein paar Wochen im Jahre 2013 YouTube überrollte? Nun, bei der Steigerung des Elektro-Pop-Liedchens, mit dem Lea Sirk für Slowenien antritt, wartet man ständig auf den Break, wo dann alle ausflippen. Nur flippt hier keiner aus, sondern die 28-Jährige, die schon zweimal im Hintergrund bei slowenischen ESC-Beiträgen mitsang, vollführt nur eine 08/15-Choreographie mit ihren Tänzerinnen. So wird ein relativ moderner musikalischer Ansatz (Was sind schon fünf Jahre in ESC-Zeit!) durch sehr durchschnittliche Umsetzung ausgebremst. Der Text, er warnt übrigens vor falschen Versprechungen der Werbung, trägt übersetzt den Titel "Nein, danke!".

Chancen aufs Weiterkommen: 1/5

18. Ukraine

Mélovin - "Under The Ladder"

Hier ist die Show alles: Mélovin, der 21-Jährige, der 2015 die ukrainische "X Factor"-Version gewonnen hat, erwacht als blassgeschminkter Vampir, singt ein wenig herum, steigt die Treppe zu einem wacklig wirkenden Gestell, auf dem ein Flügel steht. Sobald er sich daran setzt und spielt, entzünden sich Flammen an dem Gestell. Eine Show, die in Erinnerung bleiben wird - zumal ja direkt danach abgestimmt werden darf. Der Song hingegen, der wird da schon wieder vergessen sein.

Chancen aufs Weiterkommen: 4/5

Hinweis der Redaktion: Wir haben den Nachnamen der Komponisten des san-marinesischen Liedes und den Songtitel des niederländischen Beitrags von 2014 korrigiert.

Eurovision Song Contest, 2. Halbfinale, Donnerstag, 10.5., 21 Uhr, ONE

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