Abgehört - neue Musik In den Brachen von Brexitland

Die Wiedergeburt des britischen Punk heißt Farai und ist eine wütende schwarze Frau aus London. Außerdem: Jeff Tweedy und sein Solospätwerk, Genderpolitpop von Planningtorock und Ökosoul von Alpines.

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Farai - "Rebirth"
(Big Dada/Ninja Tune, ab 30. November)

Farai Bukowski-Bouquet ist eine der schillerndsten Figuren der aktuellen - und vermutlich künftigen - britischen Musik. Geboren in Simbabwe studierte sie Kunst und Modedesign in London und Manchester, fand die College-Kurse aber zu businessorientiert und ging für ein Jahr nach China. Zurück in London, versank sie so tief in der artsy Fashion- und Partyszene, dass sie erstmal eine (Musik-)Therapie brauchte. Das war die Initialzündung, ihren Zorn und Frust über das Leben in England in Sound zu gießen. Als Jazzsängerin trat sie unter anderem bei den Shop Floor Sessions in besetzten Fabriketagen nahe Elephant & Castle auf - mehr Südostlondoner DIY geht kaum. Zusammen mit Tony "Tone" Harewood, einem Musiker mit ebenfalls afrikanischen Wurzeln, gründete sie das Projekt Farai und brachte 2017 eine viel beachtete EP heraus.

Andreas Borcholtes Playlist KW 48
SPIEGEL ONLINE

Playlist auf Spotify

 1 Farai: This Is England

 2 Alpines: Full Bloom

 3 Planningtorock: Transome

 4 Rita Ora: Girls (feat. Cardi B, Bebe Rexha & Charli XCX)

 5 Mariah Carey: GTFO

 6 Aya Nakamura: Djadja

 7 Requin Chagrin: Semaphore

 8 Jeff Tweedy: I Know What It's Like

 9 Uncle Tupelo: Moonshiner

10 The Bevis Frond: Lead On

Aufsehen erregte "Kisswell" auch deshalb, weil nicht nur die Texte extravagant, sondern auch die Musik dazu hinreichend schroff war. Jene explosive, kosmopolitische Fusion aus pulsierender Afrobeat-Elektronik und ultrareduziertem Post-Punk wird nun auf "Rebirth" ausformuliert - zu einer wirkungsvollen Bestandaufnahme der urbanen Brachen von Brexitland im Jahre 2018. "Theresa May! Do you know how it feels to count days and hours till payday?", faucht Farai ihrer Premierministerin in "This Is England" entgegen: "This is England/ Times are hard in the ends, man": An den südlichen und östlichen Enden der Stadt, in Southwark oder Hackney, braut sich der Unmut der Prekarisierten zusammen. Und Bohème-Dropout Farai gibt ihnen eine sirenenhafte Stimme. "I'm a rough rider", kräht sie in "Love Disease" über einem treibenden Punk-Drumbeat und gefährlichen Trafobrummgeräuschen. Bis sich dann irgendwann eine elektrische Gitarre entlädt. Hui.

"It's time for the bright young things to rise", fordert sie ihre Peergroup in "Punk Champaigne" über zeitgeistig dopeträgen und metallenen Hip-Hop-Beats auf. Das titelgebende Szenegetränk besteht übrigens aus koffeiniertem Wein, sogenanntem Buckfast, gemischt mit Prosecco. Dass sie an "First-World problems" stirbt, sei ihr bewusst, lallt sie im Text, aber dennoch fühle sie sich "grounded", gelähmt und gefesselt von den "Toffs", den britischen Aristokraten und den Finanzbonzen, die London und das ganze Land in ihren zynischen Fängen halten. "Bankers are Gangsters" heißt es denn auch programmatisch in "National Gangsters", einem hochgradig paranoiden und sehr effektvollen Track in der Mitte des Albums, den Farai mit Megaphon-Hall shoutet. Auch im Buckingham Palace erzittern wohl bald die Kristalllüster, wenn sie draußen am Gitterzaun steht und, wie in "Lizzy", ein höhnisches "God bless the Queen" heult. Die Wiedergeburt des britischen Punks aus der migrantisch geprägten Pop-Avantgarde. (9.0) Andreas Borcholte

Jeff Tweedy - "Warm"
(dBpm Records/Warner, ab 30. November)

An Wilco kommt man einfach nicht vorbei, weil sie einfach überall siedeln: Heitere Pastiche auf die Beatles? Wilco. Schwermütiger Country? Wilco. Elektronische Dekonstruktionen? Wilco. Brüchiges Sänger- und Songschreibertum? Wilco. Und Wilco ist, wie nun auch sein erstes echtes Soloalbum zeigt, Jeff Tweedy.

In Zeiten, da kaum eine Neuerscheinung mehr ohne Hinweis auf die darin angeblich "verhandelte" Geschlechter- oder Körperpolitik besprochen werden kann, darf man diesen Aspekt zumindest testweise auch auf "Warm" zur Anwendung bringen. Hier musiziert ein weißer Mann, heterosexuell, zum Judentum konvertiert, 51 Jahre alt und überraschend moppelig geworden, regelrecht aufgemoppelt auf eine Weise, die zeichenhaft zu verstehen gibt: "Okay, Leute, das Rennen ist gelaufen. Habe gar nicht mal sooo schlecht abgeschnitten".

Überdies sind mit "Let's Go (So We Can Get Back)" soeben seine Memoiren erschienen. Darin erzählt Tweedy beispielsweise, wie er mit acht Jahren Bruce Springsteens "Born To Run" vom Radio auf Kassette aufnahm und seinen Freunden weismachen wollte, er selbst habe diese Musik geschrieben. Und im Video zu "Some Birds" sieht man ihn gleich doppelt, wie er sich die Haare lang schneiden lässt. Ein visueller Gag so schlicht, wie Wilco es in ihren großen Momenten immer sein konnten und Tweedy es auch auf diesem Album ist.

"Warm (When The Sun Has Died", das verhuschte Titelstück, läuft kaum zwei Minuten und bleibt Skizze, in der doch das Große und Ganze enthalten ist. Die Wärme auch, die abstrahlt von seiner leicht aufgerauhten Stimme, aber auch vom klassischen Instrumentarium, das er hier - unter anderem unterstützt von seinem Sohn Spencer - wieder auffährt: Die Akustische, die Elektrische, Dobro, Slide, das komplette Programm des Americana, immer haarscharf am klassischen Country vorbei. Es gibt Elegien auf den verstorbenen Vater ("Don't Forget") oder augenzwinkernde Zitate eigener Großtaten, wenn etwa "I Know What It's Like" sich als schnellere Version von "Via Chicago" (auf "Summerteeth") vorstellt. Damit kann durchaus zufrieden sein oder sogar glücklich werden, wer niemals das experimentelle Album "Yankee Hotel Foxtrott" oder wenigstens das muskulöse "Art Of Almost" (auf "The Whole Love") gehört hat.

Bestenfalls gibt es hier Tauchgänge in die Prähistorie des Genres, zum Honky Tonk ("Let's Go Rain"), von dem aus sich die Geschichte auch anders hätte entrollen können. Einerseits ist es genau dieses leicht hämorrhoidisch schiefe Hocken zwischen allen Stühlen, wo der Tradition sich unerwartete Möglichkeitsräume öffnen, die den Reiz dieser Musik ausmacht. Andererseits belässt es Tweedy auch hier beim Hocken. Bisweilen wünschte man sich, er stünde auf, spazierte herum, und sei's auch nur auf der Gitarre - er müsste damit nicht einmal alles kurz und klein schlagen.

So kostbar einzelne Momente, so vollendet auch in ihrer Sprödigkeit manche Songs sein mögen, stellt sich gerade auf Dauer doch ein gewisser Ennui ein. Ausbrüche bleiben angedeutet, Aufschwünge im molekularen Bereich, und Abgründe tun sich nur in den Texten auf - wenn er etwa beklagt, manche Fans wünschten sich wieder einen drogenabhängigen Tweedy. Der Abgründe wegen.

Der Mann steuert also, man kann's nicht mehr überhören, das entspannte Spätwerk an. Es sei ihm gegönnt. Das Rennen, es ist gelaufen. Und so schlecht hat er ja nicht abgeschnitten. (7.0) Arno Frank

Planningtorock - "Powerhouse"
(Human Level/DFA/Pias, seit 9. November)

Es bleibt immer etwas hängen in der Stimme, Spuren von Körper. Keine Frage: Die Stimme von Planningtorock, etwas zu hoch eingesungen, dann heruntergepitcht, so dass sie nicht als männlich oder weiblich, sondern als etwas hinter zwischen den Geschlechtern eingeordnet werden wird, ist Planningtorocks "echte" Stimme. "Echt", weil es, Technik zum Trotz, eine menschliche Stimme ist. Und "echt", weil Planningtorock eine Stimme für sich hörbar gemacht hat, die über die Authentizität der körperlichen Spuren hinausgeht. Planningtorock ist der Bühnenname von Jam Rostron, Brit*in, Wahlberliner*in, Pronomen: they, auf Deutsch: xier, xiese - ja, ungewohnt, aber genauso schnell vertraut wie xiese Stimme. Auch, weil auf dem vierten Album des Electro-Performance-Projekts die prägenden binärkritischen Themen an die eigene Biografie geknüpft sind.

Ein Cyborg mit Ursprung: Der neu gekoppelte Körper erinnert sich des kindlichen Körperseins zwischen Schmerz und Glück. Der Autismus von Rostrons Schwester Beulah inspiriert den House-Festgesang auf die therapeutische Geilheit von Musik. Auf "Dear Brother" verzeiht xier diesem, dass er die Geschwister allein ließ, als ihre Mutter an Krebs erkrankte. Jam war damals fünf, die Mutter überlebte und prägte mit Kraft und Liebe zur lauten Musik das Werk von Planningtorock - sie ist das titelgebende "Powerhouse", das Kraftwerk.

Planningtorock schließt in schön billig produzierten Dance-Tracks eher an die Traumzeit des House an als an die Avantgarde, aber wenn in der queeren Hymne "Transome" die Synthfanfare erschallt, klingt John Williams dagegen wie der Trompetenmeister einer Provinzresidenz. Von Feuchtigkeiten, nicht-binären Femmes und allumfassend erregten Körpern handeln die Tracks, es gibt einen queeren Take auf die schwule Ästhetik von Tom of Finland.

Alles ist post-gendered, aber nichts schließt sich binär verortende Menschen aus. Darin erinnert Planningtorocks neues Album an die sich vom Cyborghaften in die Feier queerer Blackness stürzenden Janelle Monáe. An einer Stelle scheint Rostrons Stimme sogar ganz unverfremdet hindurch, eine Anekdote aus der Kindheit im nordenglischen Kohlerevier improvisierend. Spuren von Körper, Spuren von Leben: Diese Stimme ist Sie, ist überraschend dialektsatt. (8.3) Steffen Greiner

Alpines - "Full Bloom"
(Apines Music/The Orchard, seit 16. November)

In den frühen Achtzigern gab es in der ARD einen kleinen Trailer, der die Science-Fiction-Filme im späten Samstagabendprogramm ankündigte: Eine Apollo-Rakete startete, dazu puckerte eine angespannte, elektronische Musik, die man sehr eng an Giorgio Moroders Donna-Summer-Hit "I Feel Love" angelehnt hatte. Was dann oft folgte, waren dystopische US-Filme der Siebzigerjahre, "Soylent Green" oder "Silent Running", die sich mit den ökologischen und sozialen Gegebenheiten, den Abgründen nach einer menschgemachten Apokalypse befassten. So war der Zeitgeist damals.

Abgehört im Radio
Mittwochs um 23 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus der persönlichen Playlist von Andreas Borcholte.

Und so ist er auch heute wieder. Derselbe dringlich puckernde Sound findet sich nun auch im Titelsong des dritten Albums von Alpines, das im Grunde genommen ein als Dance-Pop getarntes Plädoyer dafür ist, es nicht zum Ökokollaps kommen zu lassen: "We can't waste/ Any second, any minute, any hour/ Everything has to change / No more time, no excuse", singt Catherine Pockson mit seelenvoller Emphase. Im Video zu "Out Of View" tanzt sie in herbstlichen Blütenmeeren, die von Bildern brutalistischer Architektur aus London kontrastiert werden. Das metaphorisch verblühende Bouquet findet sich auch auf dem Albumcover wieder.

Seit 2010 machen Pockson und ihr musikalischer Partner Bob Matthews als Alpines zusammen Musik, spätestens seit ihrem zweiten Album "Another River" (2016) hat sich das Duo als Geheimtipp für den oder die LiebhaberIn leicht nostalgisch stimmender britischer Synthpop- und Elektrosoul-Melancholie etabliert, also im Dunstkreis von Massive Attack, The xx und, weil potentiell tanzbar, Incognito. "Full Bloom" setzt dieser bezwingend schönen Gefühlsmusik nun erstmals eine inhaltliche Klammer. Der perfekte Soundtrack, wenn man sich mal wieder mit wohligem Weltschmerz und seinem Lieblings-Ishiguro-Roman einigeln möchte. (7.3) Andreas Borcholte

Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

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insgesamt 13 Beiträge
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Seite 1
popeypope 27.11.2018
1. Quark
Das Farai-Album hat mit Punk nun echt nichts zu tun - es sei denn, man definiert Punk als "cheap'n dirty". Texte sind extravagant, wenn man sich ellenlang über die Wartezeit bis zum Zahltag beklagt? Extravakant vielleicht. Afrobeat-Elektronik, wo? Reduziert? Ja. Aber alles schon mal anderswo gehört. Über-simple Slogans, und ihre Stimme nervt. "This Is England" ist auch nur eine Variante von "Whataday" von Throbbing Gristle, "Love Disease" könnte auch von den Sleaford Mods stammen, wenn sie mal etwas elektronischer wären. Ansonsten alles Versatzstücke von.. Joolz, ESG, Sister Souljah, .., Nichts neues aus England, schon gar nicht eine neue PunkRevolution.
sekundo 28.11.2018
2. Ach, so!!!
Zitat von popeypopeDas Farai-Album hat mit Punk nun echt nichts zu tun - es sei denn, man definiert Punk als "cheap'n dirty". Texte sind extravagant, wenn man sich ellenlang über die Wartezeit bis zum Zahltag beklagt? Extravakant vielleicht. Afrobeat-Elektronik, wo? Reduziert? Ja. Aber alles schon mal anderswo gehört. Über-simple Slogans, und ihre Stimme nervt. "This Is England" ist auch nur eine Variante von "Whataday" von Throbbing Gristle, "Love Disease" könnte auch von den Sleaford Mods stammen, wenn sie mal etwas elektronischer wären. Ansonsten alles Versatzstücke von.. Joolz, ESG, Sister Souljah, .., Nichts neues aus England, schon gar nicht eine neue PunkRevolution.
Sie als staatlich nicht geprüfter Musik- Begutacher können sicher detailliert erklären, worin die charakteristischen Merkmale des Punk bestehen, oder?!?
popeypope 28.11.2018
3. @sekundo
Zitat von sekundoSie als staatlich nicht geprüfter Musik- Begutacher können sicher detailliert erklären, worin die charakteristischen Merkmale des Punk bestehen, oder?!?
Natürlich. Punk im musikalischen Sinne ist einfach nur eine Rückbesinnung auf einfachste Rock-Musik a la hier sind 3 Akkorde, forme eine Band. Punk als Ästhetik dagegen beinhaltet ja auch das Schäbige, Gebrauchte sowie eine DoItYourself-Komponente. Aber das kann man ja alles auf Wikipedia nachlesen. Das hier ist aber keine Rock-Musik, sondern ein mehr eklektizistisch zusammengewürfeltes Album, das trotz allem nirgendwo sonderlich komplex, sondern simpel scheint. Insofern kann man es als natürlich als "Punk" bezeichnen - aber nicht, indem ich via Titel "Lizzy" auf "God Save The Queen" der Sex Pistols rekurriere. Das führt auf eine falsche Fährte. Am Ende: keine Revolution. Vielleicht erfrischend zwischendurch, falls man zuviel IndieRock und/oder ProgRock gehört hat.
sekundo 28.11.2018
4. Okay, wie Wikipedia
Zitat von popeypopeNatürlich. Punk im musikalischen Sinne ist einfach nur eine Rückbesinnung auf einfachste Rock-Musik a la hier sind 3 Akkorde, forme eine Band. Punk als Ästhetik dagegen beinhaltet ja auch das Schäbige, Gebrauchte sowie eine DoItYourself-Komponente. Aber das kann man ja alles auf Wikipedia nachlesen. Das hier ist aber keine Rock-Musik, sondern ein mehr eklektizistisch zusammengewürfeltes Album, das trotz allem nirgendwo sonderlich komplex, sondern simpel scheint. Insofern kann man es als natürlich als "Punk" bezeichnen - aber nicht, indem ich via Titel "Lizzy" auf "God Save The Queen" der Sex Pistols rekurriere. Das führt auf eine falsche Fährte. Am Ende: keine Revolution. Vielleicht erfrischend zwischendurch, falls man zuviel IndieRock und/oder ProgRock gehört hat.
den Punk definiert weiss ich nun. Aber IHRE Ansichten und Deutungen erfahre ich dann vielleicht später.
sekundo 28.11.2018
5. Geht doch!!
Zitat von popeypopeNatürlich. Punk im musikalischen Sinne ist einfach nur eine Rückbesinnung auf einfachste Rock-Musik a la hier sind 3 Akkorde, forme eine Band. Punk als Ästhetik dagegen beinhaltet ja auch das Schäbige, Gebrauchte sowie eine DoItYourself-Komponente. Aber das kann man ja alles auf Wikipedia nachlesen. Das hier ist aber keine Rock-Musik, sondern ein mehr eklektizistisch zusammengewürfeltes Album, das trotz allem nirgendwo sonderlich komplex, sondern simpel scheint. Insofern kann man es als natürlich als "Punk" bezeichnen - aber nicht, indem ich via Titel "Lizzy" auf "God Save The Queen" der Sex Pistols rekurriere. Das führt auf eine falsche Fährte. Am Ende: keine Revolution. Vielleicht erfrischend zwischendurch, falls man zuviel IndieRock und/oder ProgRock gehört hat.
Es liest sich ein wenig abgeschrieben aber immerhin.
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