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Konzert in Italien: 1000 Fans haben gerufen, die Foo Fighters sind gekommen

Die Foo Fighters haben ihr Versprechen eingelöst und ein Konzert in der norditalienischen Stadt Cesena gespielt. 1000 Musiker hatten die Rockband zuvor mit einem YouTube-Video in die Stadt gelockt.

Fabio Zaffagnini wollte zunächst selbst kaum an den Erfolg seiner Aktion glauben. "Ich wollte vor allem etwas Großes, Schönes realisieren", sagte er. Also versammelte er 1000 Musiker aus ganz Italien auf einem Feld im norditalienischen Cesena, gemeinsam spielten sie den Hit "Learn to Fly" der US-Rockband Foo Fighters. Nun ist ihr Traum, die Band für ein Konzert nach Cesena zu holen, wahr geworden.

Am Dienstagabend traten die Foo Fighters zum Auftakt ihrer mehrwöchigen Europa-Tour in der norditalienischen Stadt auf. Klar sei es ein Traum gewesen, die Band nach Cesena zu holen, sagte Zaffagnini. "Aber das geht über jede Vorstellung hinaus." Das Konzert verfolgte er "umgeben von den Menschen, die mit mir an diesem Projekt gearbeitet haben, die dieses Wunder möglich gemacht haben". Außerdem traf er die fünf Bandmitglieder persönlich.

Das Bewerbungsvideo hat inzwischen mehr als 26 Millionen Klicks bei YouTube. Darauf zu sehen sind die "Rockin'1000": Zig Schlagzeuger trommeln auf ihre Instrumente ein, Massen von Gitarristen hauen in die Saiten, Hunderte singen dazu. Beeindruckend synchron und im Takt performen die 1000 Musiker den wohl bekanntesten Song der Foo Fighters.

Am Ende wendet sich Zaffagnini an die Band: Hinter dem Dreh stecke rund ein Jahr harte Arbeit, er habe per Crowdfunding-Aktion rund 40.000 Euro gesammelt. "Italien ist ein Land, wo Träume nicht einfach so wahr werden, aber es ist ein Land von Leidenschaft und Kreativität. Was wir hier geschafft haben, ist ein großes Wunder", sagt Zaffagnini. Er habe einen Wunsch: Die Band möge endlich wieder in die knapp 100.000-Einwohner-Stadt kommen und ein Konzert geben.

Leadsänger Dave Grohl reagierte wenig später via Twitter: "Ci vediamo a presto, Cesena" - "Wir sehen uns bald, Cesena". Am Dienstag war es nun so weit.

aar/dpa

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