Musikantenstadl Unsere Show soll jünger werden!

Wenn das keine "inhaltliche und personelle Öffnung" ist: Francine Jordi , gerade mal 37, und Alexander Mazza, 42, moderieren von September an den "Musikantenstadl". Die besonders in der älteren Zielgruppe erfolgreiche Volksmusiksendung soll jünger werden.

Folklore ist keine Frage des Alters: Francine Jordi und Alexander Mazza moderieren künftig den "Muikantenstadl"
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Folklore ist keine Frage des Alters: Francine Jordi und Alexander Mazza moderieren künftig den "Muikantenstadl"


Andy Borg war den Programmmachern zu alt, jetzt sollen die Schweizer Sängerin Francine Jordi und der deutsche Moderator Alexander Mazza ran: Sie werden künftig den "Musikantenstadl" präsentieren. Das teilten die ARD und ihre Partnersender ORF und SRF jetzt mit. Die beiden folgen damit dem 54-Jährigen Borg nach, der im Juni seinen Abschied bei der Volksmusik-Show nehmen muss. Der "Stadl" solle künftig ein jüngeres Publikum ansprechen, hieß es.

Jordi, 37, und Mazza, 42, sollen nun am 12. September in Offenburg die erste Ausgabe der rundum erneuerten Sendung vorstellen. Jordi war bislang vor allem selbst als Schlagersängerin erfolgreich. Sie gewann unter anderem den Grand Prix der Volksmusik und trat für die Schweiz 2002 beim Eurovision Song Contest (ESC) an. Mazza moderierte unter anderem für den TV-Sender ProSieben. Derzeit präsentiert er im ZDF das Magazin "Mona Lisa".

"Beide stehen für jene inhaltliche und personelle Öffnung der Musikshow, die ORF, ARD und SRF gemeinsam beschlossen haben", teilte die ARD nun mit. Wie genau sich der "Musikantenstadl" ändern solle, soll noch bekannt gegeben werden.

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Stadl verpflichtet: Die große Zeit der Volksmusik
Zuletzt war monatelang unklar, wie es mit dem "Stadl" weitergehen soll, der wie auch andere große Samstagabendshows unter Zuschauerschwund leidet. Als Nachfolger für Borg wurde unter anderem über die Volksmusikinterpreten Stefan Mross, 39, Andreas Gabalier, 30, und Helene Fischer, 30, spekuliert.

Der "Musikantenstadl" ist eine der ältesten TV-Shows in Deutschland, er läuft als Eurovisionssendung auch in Österreich und der Schweiz. Borg hatte die Sendung als Nachfolger des kürzlich gestorbenen Karl Moik neun Jahre lang präsentiert. Seine letzte Sendung moderiert Borg am 27. Juni in Pula (Kroatien).

tha/dpa

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