Funk-Saxofonist Jimmy Castor ist tot

Der Saxofonist Jimmy Castor ("It's just begun") ist tot. Er gilt als Urvater des Funk und Inspirationsquelle für aktuelle Hip-Hopper wie Kayne West, Ice Cube und Mos Def. Sein großes Revival hatte Castor 1983 mit dem Soundtrack des Films "Flashdance".

Jimmy Castor, großer Inspirator der Rap- und Hip-Hop-Musik
Getty Images/ Redferns

Jimmy Castor, großer Inspirator der Rap- und Hip-Hop-Musik


Berlin/New York - Jimmy Castor sei am Montag im Alter von 71 Jahren an Herzversagen in einem Krankenhaus in der Nähe von Las Vegas gestorben, berichtete die "New York Times" am Mittwoch unter Berufung auf Castors Sohn.

Einer der bekanntesten Hits des Musikers war "It's Just Begun". Die Musik von Castor gilt als Inspiration für Hip-Hop-Künstler wie Kanye West, Ice Cube und Mos Def.

Castor wuchs im New Yorker Stadtteil Harlem auf und war mit dem Rock'n'Roll-Sänger Frankie Lymon befreundet, in dessen Band The Teenagers er oft aushalf und deren Hit "I Promise to Remember" von 1956 er schrieb. Bald gründete er seine eigenen Gruppen: Jimmy and the Juniors und später The Jimmy Castor Bunch, mit der er in den siebziger Jahren "It's Just Begun" produzierte und zum Funk überging.

Die weltbekannten Saxofonklänge des Liedes fanden 1983 im Tanzfilm "Flashdance" ein Revival. "Troglodyte (Cave Man)" verkaufte sich 1972 millionenfach - der Sprechgesang des Songs gilt als Wegbereiter des Rap. Auch "The Bertha Butt Boogie" aus dem Jahr 1974 wurde zum Klassiker.

kuz/dpa

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