Musikpreis Grammys Kendrick Lamar hat die meisten Nominierungen

Die Nominierten für den wichtigsten Musikpreis stehen fest: Rapper Kendrick Lamar hat noch elf Gewinnchancen bei den Grammys. Damit sticht er sogar Taylor Swift aus - die Popsängerin ist siebenmal nominiert.

Rapper Kendrick Lamar bei einem Auftritt in New York: Taylor Swift abgehängt
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Rapper Kendrick Lamar bei einem Auftritt in New York: Taylor Swift abgehängt


US-Rapper Kendrick Lamar ist bei den Grammys 2016 in neun Kategorien insgesamt elfmal für einen der begehrten Musikpreise nominiert. Damit ist er der Künstler mit den meisten Nominierungen, unter anderem in den Kategorien "Bestes Album" für "To Pimp a Butterfly" und "Bester Song" für "Alright".

"To Pimp a Butterfly" ist das dritte Album des 28-Jährigen aus Compton in Kalifornien, einer Hip-Hop-Hochburg, dessen Genese gerade verfilmt wurde. Mit seinem aktuellen Album hat Lamar den Mainstream erreicht und landete an der Spitze der US-Charts, auch im Vereinigten Königreich erreichte er damit Platz eins. Das "Beste Album" gilt als Königskategorie der Grammys.

Taylor Swift ("Bad Blood") ist zumindest bei der Anzahl der Nominierungen klar abgehängt: Die Popsängerin kann siebenmal auf einen der Preise hoffen. Auch sie ist mit "1989" für das beste Album des Jahres nominiert.

Zumindest in den Kategorien "Beste Pop Duo- oder Gruppen-Performance" und "Bestes Musikvideo" könnten die beiden Top-Nominierten aber zusammen jubeln: Dort ist jeweils der Taylor-Swift-Song "Bad Blood" in der Endauswahl, bei dem Kendrick Lamar als Gast zu hören ist.

Ebenfalls sieben Nominierungen bekam der kanadische R&B-Sänger The Weeknd, der auch in den Schlüsselkategorien wie "Album des Jahres" und "Single des Jahres" ("Can't Feel My Face").

Die derzeitige Nummer eins des Pop-Geschäfts, Adele, ist nicht unter den Nominierten. Ihr Rekordalbum "25" wurde zu spät veröffentlicht, um noch ins Rennen um die beste Platte dieses Jahres aufgenommen zu werden.

Newcomerin Meghan Trainor ("All About the Bass") könnte als beste neue Künstlerin ausgezeichnet werden. Sie tritt damit gegen den Countrysänger Sam Hunt, den britischen Singer-Songwriter James Bay, die Amerikanerin Tori Kelly und die australische Künstlerin Courtney Barnett an. Die Preise werden am 15. Februar 2016 verliehen.

Für die Grammys 2015 hatte es gleich drei Favoriten gegeben: Beyoncé, Pharrell Williams und Sam Smith waren jeweils sechsmal nominiert, Gewinner des Abends war dann Smith. Der Brite, damals gerade 22, holte vier Preise.

vks/Reuters/dpa



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