Grammy-Nominierungen Jay-Z und Kendrick Lamar sind Favoriten

In diesem Jahr dominieren männliche Rap- und R&B-Künstler die Grammy Awards: Jay-Z ist achtmal nominiert, Kendrick Lamar siebenmal. Bruno Mars ist ebenfalls in den drei Hauptkategorien dabei. Einzige Frau: Lorde.

Die Favoriten der Grammys 2018, Kendrick Lamar (l.) und Jay-Z
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Die Favoriten der Grammys 2018, Kendrick Lamar (l.) und Jay-Z


US-Rapper Jay-Z führt die Grammy-Nominierungen für das Jahr 2018 an. Ihm dicht auf den Fersen ist Kollege Kendrick Lamar, während Sänger Bruno Mars in sechs Sparten, davon drei der wichtigsten, nominiert ist.

Wie die Recording Academy am Dienstag bekannt gab, ist Jay-Z für acht Auszeichnungen nominiert. Der Ehemann von Beyoncé wurde mit seinem bislang persönlichsten Album "4:44" für das "Album des Jahres" nominiert, während Bruno Mars mit seinem R&B-Werk "24K Magic" punktete. Auch Kendrick Lamars Rap-Meisterwerk "DAMN" ist in dieser Kategorie nominiert, wie auch Childish Gambinos verspieltes Funk-Soul-Album "Awaken My Love!". Als einzige Frau konnte sich Lorde mit ihrem hochgelobten Pop-Album "Melodrama" in die Reihe der Favoriten schieben.

Sängerin Lorde
Getty Images

Sängerin Lorde

Auch in der Kategorie "Song des Jahres" führt Jay-Z mit seinem Lied "The Story of O. J." über O. J. Simpson. Ebenfalls dabei sind Bruno Mars' Top-5-Hit "24K Magic", Kendrick Lamars Smash-Hit "Humble" und Childish Gambinos "Redbone", das in der Hot 100 auf Platz 12 landete. Auch der größte Hit des Jahres 2017, "Despacito" von Luis Fonsi, Daddy Yankee und Justin Bieber, fehlt nicht. Er schaffte es als erster Titel in nicht-englischer Sprache, nominiert zu werden. Ebenfalls heißer Anwärter auf den Award für den "Song des Jahres" ist Bruno Mars' Hit "That's What I Like".

Die mehr als 13.000 stimmberechtigte Mitglieder der Recording Academy hatten ihre Favoriten dieses Jahr erstmals online gewählt.

Die 60. Verleihung der Grammy Awards findet am 28. Januar 2018 im Madison Square Garden in New York statt - und nicht wie die letzten 15 Jahre in Los Angeles. In den 1970er, 80er und 90er Jahren war die Veranstaltung noch zwischen beiden Städten gependelt.

bsc/dpa



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