Soundtrack-Komponist Johann Johannsson tot in Berliner Wohnung gefunden

Er war einer der vielversprechendsten Filmmusikmacher Hollywoods: Der Komponist Johann Johannsson ist mit 48 Jahren gestorben.

Johann Johannsson
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Der isländische Komponist Johann Johannsson ist gestorben. Sein Manager Tim Husom teilte mit, dass der 48-Jährige am Freitag tot in seiner Berliner Wohnung aufgefunden wurde. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.

"Heute habe ich meinen Freund verloren, der einer der talentiertesten und intelligentesten Menschen war, die ich kenne", schrieb Husom in einer Mittelung.

Johannsson galt als einer der vielversprechendsten Komponisten der heutigen Zeit und war mit zahlreichen Hollywood-Produktionen erfolgreich. Er schrieb unter anderem die Soundtracks zu "Die Entdeckung der Unendlichkeit" und "Sicario".

Die Ursache seines Todes sei bislang unbekannt, teilte Rosalie Voss, die Geschäftsführerin seines Labels "Redbird Music" mit. Die Polizei untersuche die Todesursache. Johannsson hinterlasse eine Tochter in Kopenhagen und eine Familie in Island.

Der gebürtige Isländer startete seine Karriere als Rock-Gitarrist. Danach wurde er vor allem für seine Kompositionen von klassischer Musik und modernem Elektro bekannt. Für seine Filmmusik in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" gewann er einen Golden Globe. Er war außerdem für zahlreiche weitere Awards nominiert, darunter die Oscars, die Grammys und die BAFTA Awards.

Johannsson arbeitete aber auch an musikalischer Begleitung für Theaterstücke, Fernsehen und Tanzaufführungen. "Es ist verblüffend, wie Musik eine Aufführung so verbessern kann", sagte er einmal.

kry/AP

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