Konflikt um Konzert Botschafter heißt Rammstein willkommen

Ein weißrussischer Sittlichkeitswächter hatte vor einem Auftritt der deutschen Rock-Provokateure Rammstein in Minsk gewarnt - sie würden die Staatsordnung gefährden. Bloß eine Privatmeinung, sagt nun der weißrussische Botschafter in Berlin, Rammstein dürften auftreten.

Hardrocker Rammstein: Die Visa für Weißrussland sind schon da.
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Hardrocker Rammstein: Die Visa für Weißrussland sind schon da.


Berlin/Minsk - Die deutsche Hardrockband Rammstein darf trotz der Bedenken von Moralhütern im nächsten Monat in Weißrussland auftreten. Die Forderungen nach einem Auftrittsverbot beschäftigten am Dienstag sogar die Staatsführung der ehemaligen Sowjetrepublik. Der weißrussische Botschafter in Berlin, Andrej Giro, wies anschließend alle "Spekulationen" über ein angebliches Auftrittsverbot zurück. Das Konzert soll am 7. März in der Hauptstadt Minsk über die Bühne gehen. "Die Minsk-Arena" ist nach Angaben der Organisatoren praktisch ausverkauft.

Der Streit um den Rammstein-Auftritt war von Weißrusslands "Gesellschaftlichem Rat für Sittlichkeit" ausgelöst worden, der von Präsident Alexander Lukaschenko unterstützt wird. Dessen Vorsitzender Nikolai Tscherginez hatte der Band am Montag Propaganda für "Gewalt, Masochismus, Homosexualität und andere Abartigkeiten" vorgeworfen und eine Absage des Konzerts nahegelegt.

Botschafter Giro sprach nun von einer "persönlichen Meinung". In Deutschland sei dies zum Anlass genommen worden, seine Heimat "ungeprüft in einer negativen Art und Weise darzustellen". Zugleich wies Giro darauf hin, dass alle Bandmitglieder ihr Visum schon erhalten hätten.

feb/dpa



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Heterophob 23.02.2010
1. Faschos
Schade. Dabei sind Rammstein Faschisten, auch wenn sie ständig was anderes behaupten. Sie wissen, dass sie mit Heterosexualität, ihrem Aussehen (schon mal einen rollstuhlgebundenen Sänger angehimmelt?) und ihren Provokationen (auf der Bühne Analsex simulieren um schwule Fans zu gewinnen, dann einen Heteroporno als Musikvideo drehen) Geld und Ruhm verdienen können. Wären sie verkrüppelt und schwul hätten sie niemals soviel Erfolg.
exkeks 23.02.2010
2. Äh, dings
Zitat von HeterophobSchade. Dabei sind Rammstein Faschisten, auch wenn sie ständig was anderes behaupten. Sie wissen, dass sie mit Heterosexualität, ihrem Aussehen (schon mal einen rollstuhlgebundenen Sänger angehimmelt?) und ihren Provokationen (auf der Bühne Analsex simulieren um schwule Fans zu gewinnen, dann einen Heteroporno als Musikvideo drehen) Geld und Ruhm verdienen können. Wären sie verkrüppelt und schwul hätten sie niemals soviel Erfolg.
Im Vergleich zu Rammstein-Texten ist dieser Beitrag ja mal absolut komplex, um nicht zu sagen: wirr. Leider auf Kosten der Message.
drsigsag 23.02.2010
3. Künstlerfreiheit
Zitat von exkeksIm Vergleich zu Rammstein-Texten ist dieser Beitrag ja mal absolut komplex, um nicht zu sagen: wirr. Leider auf Kosten der Message.
Ich glaub er mag Rammstein nicht, aber darum gehts ja auch überhaupt nicht. Jeder hat halt seinen eigenen Musikgeschmak. Ich hoffe das Weißrussland die Meinungsfreiheit und Künstlerfreiheit über die persönlichen Meinungen einzelner Politiker stellt.
takeo_ischi 23.02.2010
4. Rammophob
Zitat von HeterophobSchade. Dabei sind Rammstein Faschisten, auch wenn sie ständig was anderes behaupten. Sie wissen, dass sie mit Heterosexualität, ihrem Aussehen (schon mal einen rollstuhlgebundenen Sänger angehimmelt?) und ihren Provokationen (auf der Bühne Analsex simulieren um schwule Fans zu gewinnen, dann einen Heteroporno als Musikvideo drehen) Geld und Ruhm verdienen können. Wären sie verkrüppelt und schwul hätten sie niemals soviel Erfolg.
Was wollen Sie uns jetzt genau sagen? Dass Rammstein Faschisten sind, weil sie manchmal nur so tun als ob sie schwul wären? Oder sind alle nicht Rollipiloten für Sie Faschos? Man weiss es nicht.
derSchuft 23.02.2010
5. Naja
Zitat von exkeksIm Vergleich zu Rammstein-Texten ist dieser Beitrag ja mal absolut komplex, um nicht zu sagen: wirr. Leider auf Kosten der Message.
Wieso? Was ist denn daran unverständlich? Er hat sich doch klar und deutlich ausgedrückt. Musiker, welche behindert oder schwul sind, haben keinen Erfolg. Und das ist Faschismus. ..oder so
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