Motörhead-Chef Lemmy Kilmister "Ich kann Heavy Metal nicht leiden"

Seine Lieblingsband sind die Beatles, Heavy Metal mag er eigentlich gar nicht. Im SPIEGEL-Interview spricht Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister über seine Drogenerfahrung mit Jimi Hendrix und seine Sammlung von Nazi-Memorabilia.

DPA

Hamburg - Eine Woche vor ihrem Auftritt beim größten Heavy-Metal-Festival der Welt im schleswig-holsteinischen Wacken hat Lemmy Kilmister, 68, Chef der legendären Band Motörhead, mit dem SPIEGEL über seine Zukunft gesprochen.

Der Sänger, der zuletzt von Gesundheitsproblemen geplagt wurde und nach einer Operation im vergangenen Jahr mit Herzschrittmacher auf die Bühne gehen wird, kündigte an, noch viele Jahre weitermachen zu wollen. Und das, obwohl er Heavy Metal gar nicht leiden könne (Lesen Sie das ganze Interview im neuen SPIEGEL). Seine Lieblingsband seien die Beatles.

Kilmister sprach mit dem SPIEGEL außerdem über Steuerbetrug ("Ein menschenunwürdiger Job ist das, Steuereintreiber"), seine Zeit mit Jimi Hendrix ("Ich war für Drogenbeschaffung zuständig") und seine Sammlung von Nazi-Memorabilia ("Eine ehrlichere Geldanlage als ein Schweizer Bankkonto"). Er besitze mehrere persönliche Gegenstände von Adolf Hitlers Lebenspartnerin Eva Braun.

Das SPIEGEL-Gespräch ist Teil eines Musik-Schwerpunktes, in dem es auch darum geht, wie Hip-Hop zur größten deutschen Jugendkultur werden konnte.

ade

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insgesamt 75 Beiträge
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Rikus 27.07.2014
1.
"Das SPIEGEL-Gespräch ist Teil eines Musik-Schwerpunktes, in dem es auch darum geht, wie HipHop zur größten deutschen Jugendkultur werden konnte." Bitte was? Ein Lemmy-Interview in einem Schwerpunkt zu HipHop??? Vermutlich wollte der Author "Metal" schreiben. Bekannter- und korrektermaßen ist Metal die größte Jugendkultur. Weltweit.
exeblue 27.07.2014
2. Hauptsache Gesund
Die Ankündigung noch viele Jahre weitermachen zu wollen freut mich schon mal. Einige, mich eingeschlossen, hatten die Befürchtung Lemmy geht nicht mehr auf Tour, grausam die Vorstellung. Jetzt sehe ich den nächsten zwanzig Jahre mal ganz entspannt entgegen :-)
freddykruger, 27.07.2014
3. @Lemmy Kilmister
auch wenn du Heavy Metal nicht magst, wir werden dich ewig Lieben.
crunchy_frog 27.07.2014
4.
Zitat von Rikus"Das SPIEGEL-Gespräch ist Teil eines Musik-Schwerpunktes, in dem es auch darum geht, wie HipHop zur größten deutschen Jugendkultur werden konnte." Bitte was? Ein Lemmy-Interview in einem Schwerpunkt zu HipHop??? Vermutlich wollte der Author "Metal" schreiben. Bekannter- und korrektermaßen ist Metal die größte Jugendkultur. Weltweit.
"(...) in dem es auch (!!!) darum geht, wie Hip-Hop zur größten deutschen Jugendkultur werden konnte." Wenn man richtig liest, ist doch alles in Ordnung. Es geht in dem Special auch daraum, wie Hip-Hop dies werden konnte. Ein direkter Bezug mit Lemmy wird gar nicht hergestellt, ausser dass sein Interview im Rahmen desselben Specials statt findet. Dass Hip-Hop (und nicht etwa Metal) bei der Jugend heute einen höheren Stellenwert hat als Metal glaube ich übrigens schon. Wir reden ja hier über 14-18 Jährige, nicht über den durchschnittlichen Wacken Besucher, der irgendwo zwischen 20 und 40 ist. Und mit Metal selbst hat auch Lemmy in seinem Selbstverständnis nicht viel zu tun. Er selbst verbittet sich solche Bezeichnungen für seine Musik. Motörhead spielt Rock'n'Roll.
freddykruger, 27.07.2014
5. @Rikus
du irrst in zwei dingen ganz gewaltig, auch wenn ich das liebend gern wie du sehen möchte. Heavy Metal war noch nie die größte Jugendkultur. Der zweite Punkt in dem du dich irrst ist das Metal schon lange keine Jugendkultur mehr ist. Es geht durch alle Altersschichten. Man sieht es sehr deutlich auf Festivals, ob Bang Your Head oder auch die Wacken Kirnes. Metal kennr keine altersgrenzen, zum Glück. Ob Hip Hop, Pop oder was auch immer das größte ist, geht mir so ziemlich am Arsch vorbei. Einmal Metal immer Metal. Der Rest kann mich mal.
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