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Wegen Atemproblemen: Lemmy bricht Motörhead-Show ab

Da ging es ihm noch besser: Kilmister bei einem Konzert Ende Juli in Südkorea Zur Großansicht
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Da ging es ihm noch besser: Kilmister bei einem Konzert Ende Juli in Südkorea

"Die Luft ist einfach zu dünn": Nach vier Songs hat Sänger Lemmy Kilmister ein Konzert seiner Band Motörhead in Salt Lake City abbrechen müssen - ausgerechnet am Vorabend der Veröffentlichung des neuen Albums "Bad Magic".

Am Mittwoch noch wurde die Band Motörhead vom Stadtrat der Metropole Los Angeles geehrt. "Sie verkörpern, was es heißt, den Rock 'n' Roll zu leben", sagte Stadtrat José Huizar bei einer Veranstaltung in der Stadt, in der die britische Band ihr 22. Studioalbum "Bad Magic" aufgenommen hat. (Lesen Sie hier die begeisterte "Amtlich"-Rezension.)

Doch am Vorabend der Veröffentlichung jenes Albums gibt es schlechte Neuigkeiten von Motörhead: Die Band musste ihr Konzert in der Konzerthalle The Complex in Salt Lake City abbrechen. Die Metal-Nachrichtenseite "Blabbermouth.net" zitiert Berichte von Konzertgängern, nach denen Frontmann Lemmy Kilmister auf der Bühne beklagte, nicht atmen zu können und schwere Rückenschmerzen zu haben. Deswegen habe das Konzert nach nur drei oder vier Songs geendet.

Auf ihrer offiziellen Facebook-Seite verkündete die Band, dass Lemmy den Konzertabbruch sehr bedaure, er aber wegen der Höhenlage von Salt Lake City Atemschwierigkeiten gehabt habe. Über die weiteren Konzerte der US-Tour wurden keine Angaben gemacht, allerdings liegt die nächste Station, Denver, mit rund 1600 Metern sogar noch höher als Salt Lake City (knapp 1300 Meter).

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40 Jahre Motörhead: Laut, lauter, Motörhead

Zuletzt hatte Lemmy Kilmister in mehreren Interviews über seine angegriffene Gesundheit gesprochen. So sagte er "Kerrang!", er habe sich stark einschränken müssen, was das Rauchen und Trinken betreffe.

Lemmys Rock-'n'-Roll-Lebensstil ist Stoff vieler Legenden. Er bereue nichts, sagte der Sänger und Bassist dem Magazin "Classic Rock": "Dafür ist es zu spät. Man hat ja schon getan, was man getan hat."

Albumrezension zu "Bad Magic"

feb

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insgesamt 9 Beiträge
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1. Kann noch dauern
weem 28.08.2015
Mal ehrlich, eines der größten Mysterien unserer Zeit ist, dass Lemmy Kilmister und Keith Richards noch vergnügt auf Bass und Gitarre rumschrammeln. Natürlich vergönne ich es ihnen, nur, bei deren Lebenswandel hätten sich von 100 "Normalsterblichen" mind. 98 spätestens mit Mitte Sechzig in die geweihte Grube verabschiedet. Bei Lemmy hab ich allerdings das Gefühl, er macht in letzter Zeit eine massivere Schwächephase durch. Muß aber auch nichts bedeuten und er überrrascht uns vielleicht in 10 Jahren mit einem Knalleralbum gemeinsam mit Mr. Richards..
2. Alice Cooper sagte einmal ...
chico11mbit 28.08.2015
"... in einer fernen Welt, die nur von Kakerlaken bewohnt wird, wird man einen Menschen finden, der weiter seinen Rickenbacker malträtiert... und das ist Lemmy."
3. vieleicht
aleman61 28.08.2015
bekommt ihm ja nicht die Diät mit Wodka-Orange und er müsste wieder aufs Hausmittel Whisky-Cola umsteigen.... Luftkonzentrator und Sauerstoffschlauch machen sich ja nicht wirklich gut bei 'nen Rockkonzert ,-)
4.
deus-Lo-vult 28.08.2015
Ich befürchte ja, nach den ganzen gesundheitlichen Problemen in der letzten Zeit, und dem jahrzehntelangen Raubbau an seinem Körper, dass Lemmy es nicht mehr lange machen wird. Ich wünsche ihm dennoch von Herzen gute Besserung und ein langes Leben.
5. einTraum
haustier 28.08.2015
Wenn es Lemmy wieder besser geht würde es mich tierisch freuen wenn er mit Leuten wie z.B. Jeff Beck, Brian Setzer, Tom Araya usw. mal auf ein paar "alkoholfreien" Drinks über gemeinsame Projekte nachdenken würde.....
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