Abgehört Die wichtigste Musik der Woche

Carly Rae Jepsen macht makellosen Pop und könnte trotzdem ein One-Hit-Wonder bleiben. Außerdem: Sauertöpfigkeit mit Groove, Ungeduld nach langer Pause und eine Masche zum Bewerben von Bausparverträgen. Ach ja, und a-ha.


Carly Rae Jepsen - "Emotion"
(Interscope/Universal, ab 18. September)

Pop, das ist doch diese Musik, die immer im Radio läuft und wenn sie am Populärsten ist, dann ist sie besonders gelungen. Oder? Ach, wenn das alles so einfach wäre! Denn zugleich ist Pop ja auch ein spezifischer Sound, definiert durch präsente, eingängige Melodien, einprägsame Refrains, eine gewisse Kompaktheit in der Form.

Was Pop als Sound betrifft, wird man im Jahre 2015 nicht mehr viele Alben hören, die so makellos poppig sind wie "Emotion", das dritte Album der Kanadierin Carly Rae Jepsen. Man höre zum Beispiel den Song "Boy Problems", ein echtes Pop-Juwel, mit seinem vertrauten Thema (Ärger mit dem Kerl), das aber aus einer ungewöhnlichen Perspektive besungen wird (Verständnis mit der besten Freundin, die von den Klagen über den Ärger mit dem Kerl genervt ist: "'Carly, you got to let it go!' she said to me on the phone").

Auch die Vorabsingles machen eigentlich alles richtig: Gleich sechsmal "really" heißt es in "I Really Like You", wie soll das nicht im Kopf hängen bleiben? Und dann war da auch noch Tom Hanks im Video. Die zweite Auskopplung? "Run Away With Me" hat auch diesen frenetischen, höhenlastigen Sound, dazu ein tolles Saxofon-Thema. Wie soll sowas kein Hit werden?

Nun, es wurde keiner, zumindest kein so richtiger - wobei das natürlich schon ein Teil des Problems ist, denn Carly Rae Jepsen wird auf immer an dem einen richtig richtigen Hit gemessen werden, "Call Me Maybe", mit dem sie 2012 nicht nur einen der größten Verkaufserfolge des Jahres hatte, sondern auch bei den Kritikern sehr beliebt war.

"Call Me Maybe" wurde damals durch eine von Justin Bieber angestoßene Viralvideowelle getragen, Entsprechendes ist Team Carly seither nicht mehr geglückt. Für Kontroversen taugt die Sängerin, die auch mit inzwischen 29 Jahren noch eine gewisse Jungmädchenausstrahlung hat, sowieso nicht. Und deswegen scheint die Masse verloren.

Bleibt also die Zielgruppe der Pop-Liebhaber, die Pop als Idee lieben, aber eher nicht den ganzen Tag das Pop-Radio anhaben. Eine Zielgruppe, die nicht ausreicht, um in die Charts ganz nach oben zu kommen (obwohl viele aus dieser Zielgruppe einen obsessiven Blick auf die Charts haben). Aber mit der es sich ein ganz gutes Auskommen finden lässt. Man frage nach bei Robyn oder Haim.

Diese Hörerschaft wird von Carly Rae Jepsen auffällig bevorzugt bedient, mit Songs wie der kunstvollen Achtziger-Pop-Funk-Ballade "All That" (produziert von Ariel Rechtshaid und Devonté Hynes, zwei Helden der Pop-Nerds) und das erfrischend seltsame "Warm Blood", bei dem Rostam Batmanglij von Vampire Weekend mitarbeitete. Ob sich die Kanadierin dauerhaft für diese Zielgruppe entscheidet oder sich insgeheim doch nach dem zweiten "Call Me Maybe" sehnt, bleibt vorerst offen. Dass sie im deutschen Fernsehen bei "Popstars" auftreten wird, kann für beides sprechen. (7.8) Felix Bayer

Bob Moses - "Days Gone By"
(Domino/Goodtogo, ab 18. September)

"Like it or not, you know it's true/ There isn't much that you can do", bringt doch alles nichts, kann man eh nichts machen, lass es einfach: Ist es nicht herrlich, wenn Künstler gleich im ersten Track ihrer Grundhaltung Ausdruck verleihen? "Like It Or Not" ist ein melancholisches Monstrum von einem Song, heiser und desillusioniert klingt Tom Howies Stimme; man stellt sich vor, wie er morgens um vier oder fünf, im miesen Morgengrauen eines Berliner oder New Yorker Herbsttages im Taxi sitzt und sich dem Schwermut hingibt. Dann lässt ihn der Fahrer am nächsten Club raus, unter die schwebenden Piano-Mollakkorde mischt sich allmählich ein pulsierender, langsamer Technobeat, fängt die ganze Sauertöpfigkeit mit einem Groove auf. Der letzte Motor, der das Elend namens Leben noch vorantreibt.

"Talk", der zweite Song, führt diesen nihilistischen Tanz mit einer guten Portion Aggression weiter. Jetzt phrasiert Howie mit ätzender Verachtung wie der junge Trent Reznor: "No one will hear a word you say/ If we don't talk about it", wirft er einer imaginären, vermutlich eisig schmollenden Ex in letzter Trotz-Instanz entgegen. Dazu knuspert und knispelt wieder so ein verhalten drängelnder Elektro-Rhythmus, im Hintergrund nadelt fatalistisch eine Gitarre.

Schon allein wegen dieser beiden Rausschmeißer-Hymnen lohnt sich der Erwerb des Debüt-Albums von Bob Moses, bei denen niemand Bob oder Moses heißt und keiner mit dem gleichnamigen Jazzer verwandt ist. Tom Howie und Jimmy Vallance, beide eigentlich Westküsten-Kanadier, stammen aus der New Yorker EDM-Szene, die sich im Marcy Hotel in Williamsburg um Wolf & Lamb und Nicolas Jaar herum formiert hat. Seit Kurzem leben die beiden aber in Berlin. Im Sommer erschien als Willkommensgruß ihres neuen Labels Domino bereits die Single- und Track-Sammlung "All In All".

Die Nähe zum Soft-Elektroniker Jaar lässt sich auf "Days Gone By" nicht leugnen. Sobald die Stimmung auf der Platte etwas sonniger wird, drängen sich die gleichen Achtziger-Dreampop-Referenzen auf, die Jaar zuletzt auf seinem Darkside-Album (mit Tim Harrington) geltend machte. Anscheinend steht im Marcy Hotel, das mehr Club als Pension ist, alles voller China-Crisis- und Talk-Talk-Platten, "Too Much Is Never Enough" zitiert gar Chris Isaaks Schmachter "Wicked Game", "Tearing Me Up" ist eine Hommage an "Black Velvet" von Alannah Myles, man mag kaum glauben, was in New Yorker Hipster-Kreisen heute schon wieder als cool gilt. Und über allem thronen die dänischen Elektro-Pioniere Laid Back mit ihren einflussreichen Dancepop-Tracks "Bakerman" und "White Horse".

Da kann sich nun jeder, je nach popkultureller Sozialisierung und Altersklasse, seinen eigenen Reim drauf machen. Fakt ist: Das Album ist viel zu lang und für die Länge leider zu wenig variationsreich. Nach sechs, sieben Songs im ewig halbschnellen Tempo erzählten Berichten aus der gequälten Seele des offenbar schlimm an unerwiderter Liebe leidenden Howie sehnt man sich nach einem Wutausbruch, einer harten, gemeinen Techno-Attacke wie bei Gus Gus, die hier mit ihren schwülen Sadomaso-Gesängen und ähnlichem Sound-Inventar Pate stehen.

Stattdessen vergraben sich die beiden Bob Mosesse immer tiefer in ihrem sinnlich-sinistren Depri-Elektro. Das hat immer wieder schöne Momente (die Orgel in "Nothing At All"!), aber es dauert eine leider recht spannungsarme Ewigkeit, bis man zum abschließenden, kathartischen "Nothing Else Matters"-Moment kommt - und sich zwischen dem Wassergeplätscher und der gezupften Gitarre von "Here We Are" doch wieder mit dem Album versöhnen möchte. (7.7) Andreas Borcholte

Robert Forster - "Songs to Play"
(Tapete / Indigo, ab 18. September)

Es ist nicht untypisch für den feinen Humor des Robert Forster, dass er sein erstes Album nach einer doch immerhin siebenjährigen Wartezeit mit einer Hymne auf die Ungeduld beginnt. "I'll stop for petrol and I'll stop for Dylan" heißt es da, sonst könne ihn nichts aufhalten. Er sei nun mal der Typ, der seine Geschenke schon vor Weihnachten öffnet, singt er in "Learn To Burn".

Dass es trotzdem so lange gedauert hat, zeigt, wie nachhaltig Forster der plötzliche Tod seines langjährigen Kompagnons Grant McLennan aus der Bahn geworfen haben muss. Forster und McLennan schrieben und sangen die Songs der Go-Betweens, jener grandiosen Band, an die sich Pop liebende Bücherwürmer in den Achtzigern wenden konnten, wenn sie mit den Smiths durch waren. Die dann in den Nullern ein Comeback schafften, so würdevoll wie kaum ein anderes, das schlagartig unterbrochen wurde, als McLennan am 6. Mai 2006 mit nur 48 Jahren einem Herzinfarkt erlag.

Das Soloalbum "The Evangelist" von 2008 war noch sehr direkt von McLennans Einfluss geprägt, danach nahm sich Robert Forster eine Auszeit vom Musikmachen, er schrieb stattdessen über Musik, veröffentlichte seine "10 Rules of Rock & Roll" auch als Buch. Da passt es, dass gleich zwei Lieder auf Forsters auch schon sechstem Soloalbum Meta-Songtexte sind: "Songwriters On The Run" erzählt das Rock'n'Roll-Leben als Westernballade, und in "A Poet Walks" geht es um das zwanghafte Metaphernsehen des Dichters.

Robert Forster war stets der elegante, aber auch etwas spröde der beiden Go-Betweens-Songwriter, vielleicht der kunstvollere, aber wenn Grant McLennans Lieder trafen, trafen sie ganz tief ins Herz. Nun, auf "Songs To Play", findet aber auch Robert Forster zu einer Form von poetischer Einfachheit, die sehr anrührend wirkt, wie bei "Turn on the Rain", oder aber auch nur gute Laune vermittelt, ohne aufdringlich zu wirken: "I'm So Happy For You".

Der Songwriter sitzt in seiner Abgeschiedenheit, fern vom zentralen Popgeschäft im australischen Brisbane, wo eine Brücke nach den Go-Betweens benannt wurde; er hat Mitstreiter im fernen Hamburg, die seine Musik veröffentlichen, und er macht sich seine Gedanken, so wunderbare wie diesen: "Please don't twitter, let me imagine you". (8.3) Felix Bayer

Philipp Dittberner - "2:33"
(Grönland / Rough Trade)

Philipp Dittberner ist ja ein ziemlicher Realo: In seinem Hit "Wolke 4" singt der (Pop-)Songwriter davon, lieber nicht mehr zu groß lieben zu wollen: "Lieber Wolke 4 mit dir, als unten wieder ganz allein." Auf seinem Debütalbum "2:33" baut Dittberner diese anspruchslose Weltsicht auf einem Klangteppich von Gitarren und poppig arrangierten Streichern weiter aus: Hin zu einem noch allgemeineren Abfinden mit den Gegebenheiten. Aber zugedeckt mit so viel Gefühligkeit, dass man leicht vergisst, wie kapitulierend und konservativ diese Haltung eigentlich ist: "Ganz schön gut, wie wir das so gemeistert haben, wie wir die großen Tage unter kleinen Dingen begraben", singt Dittberner. Und klingt dabei erschreckend zufrieden.

Das Glas ist eben nicht halb leer oder halb voll für Dittberner. Sondern einfach völlig okay so, wie es gerade ist und außerdem ja mit einem süßen Cocktailschirmchen dekoriert. Zwar bemüht sich der Sänger auf "2:33" um Standards des Alltagsglücks, die für irgendwas Größeres stehen sollen. Tretbootfahren, Weintrinken und Rauchen auf dem Balkon, solche Sachen. Aber was dieses Große sein kann, bleibt im Vagen. Viel zu kalenderspruch-bausatzartig mäandern seine Reime zwischen Sonnen, Welten, Farben, Fantasie und Berlin. Hinzu kommt auch noch der eine oder andere Matthias-Reim-Moment, etwa in "Mein Ritual": "Wenn ich dich suche/ Jedes Mal / Zu oft verloren / Kopf oder Zahl".

Dittberner bespielt so genau die Art rein gefühlige Emo-Masche, mit der einen auch TV-Werbung für Bausparverträge bekommt, solange in ihr nur Models in offenen Cabrios zwischen Weizenfelder irgendwie momenthaft-jugendlich die Haare zu Electrofolk flattern lassen. Natürlich muss man ihm diese Platte deshalb übelnehmen. Natürlich wird "2:33" deshalb aber auch erfolgreich sein. Philipp Poisel, Max Mutzke und Tim Bendzko sollten sich warm anziehen, wenn jemand dermaßen leichtgewichtig daherkommt und immer noch als authentisch-männergefühlig verstanden wird.

Oder, wie Philipp Dittberner singt in "In deiner kleinen Welt" (ein Songtitel, der bei jedem anderen nach Verachtung gegenüber irgendwas Kleinkariertem klingen würde, während Dittberner wieder mal die Chance nutzt, um einen Freibrief für den Spatz in der Hand auszustellen): "Es gewinnt der, der alte Träume wagt." (2.7) Eva Thöne

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a-ha - "Cast in Steel"
(We Love Music / Universal, schon erschienen)

Wer 1985 das Pech hatte, so jung gewesen zu sein, dass er musikalisch mit dem Erstbesten initiiert wurde, was ein, sagen wir mal, 13-jähriger Verstand einigermaßen einzuordnen imstande ist, um alles Kommende darauf aufzubauen, und wenn dieses Fundament nun damals ausgerechnet "Take on me" von a-ha war, dann war diesem fragilen Geist "Gott mit seinem Finger ins Nervennetz gefahren, und Gott hatte seinen Finger zurückgezogen und es waren feine Wurzelfäden von den Fasern seiner Nerven an Gottes Finger kleben geblieben und es blieb ein offenes Loch zurück und Wunden blieben in der jugendlich weichen Seele von den Wegen seines Fingers zurück", wie Knut Hamsun in seinem Roman "Hunger" die Wirkung des Tonfalls der Bibel beschrieb, die der Schrecken auf den hungernden Protagonisten hinterließ.

A-ha und Hamsun sind sich so unähnlich nicht, nicht nur, weil sie Norweger sind. Ein Land, beleidigt und erniedrigt, frömmlerisch wie nihilistisch (Count Grishnackhs Vatermord an Euronymous). Lutefisk ist ihre Nationalspeise, glibbriger, in Ätznatron gewässerter Stockfisch. Morten Harket, der Sänger von a-ha, klang wie eine Yogurette (mit Kartoffelgeschmack) und sah auch so aus, also das Falsche, Künstliche (Erdbeeremulgatoren) kombiniert mit dem Ruralen (miefige Kartoffelmiete), eine perfekte Einheit des Improvisierten aus Notwendigkeit, ein geblähte Dose verdorbener Dorschköpfe.

Kürzlich habe ich in einer Kneipe namens "Isso" in Dresden den honorablen Dramaturgen des dortigen Schauspielhauses, Robert Koall, sich wonnevoll an diesem rundgelutschten Drops "Take on Me" wohlig und quiekend wie ein abgestochenes Pekari am Boden wälzend gesehen. Er war 1985 13 Jahre alt, er feierte im "Isso" seinen dreiundvierzigsten Geburtstag, mir wurde unwohl, ich verließ die Szenerie des Irrsinns, bevor sie mich absorbieren konnte.

A-ha gibt es noch immer, man mag es kaum glauben, eine Eintagsfliege, die sich dreißig Jahren geweigert hat zu sterben, die auf ihr Ablaufdatum spuckt, autokannibalistische Immunisierungsstrategie heißt das.

Das neue Album klingt wie Lutefisk; wenn dieser aurale Gruß aus der Küche der Hölle (Kjøkken helvete) aus ist, und man ihn nicht mehr zu hören gezwungen ist, wenn man draufkommt, dass alles nur ein böses Bohren Gottes in den Nerven war und offenbar immer noch ist, fragt man sich, woher die Dünkel nur kommen mögen. Und man bereut, dass man diese so genannte Musik ausgescholten hat, bevor sie einen verließ, und mit diesen Worten Hamsuns fällt man zusammen und wird schlaff und wird schläfrig und fühlt sich wie ein nasses Brot auf einer Parkbank in Oslos Tøyenparken, da wo das Munchmuseum ist, aus dem sie wieder mal den "Schrei" von Munch gestohlen haben. Und man ist nahe dran ins Koma hinüberzugleiten, als man den festen Griff eines Parkwächters auf den Schultern spürt, der sagt: "Sie dürfen hier nicht schlafen, Sie können nicht immer 13 Jahre alt bleiben." (0.0) Tex Rubinowitz

Best-of "Abgehört"

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Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

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insgesamt 23 Beiträge
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erst_nachdenken 15.09.2015
1. Selbstherrliche Ignoranz des T. Rubinowitz
Die regelmäßig vorgetragene Ignoranz von „Tex Rubinowitz“ ist geradezu unerträglich. Diesmal baut er einen verbalen Rundumschlag gegen Norwegen ein, der nicht unkommentiert bleiben sollte. Warum in einer Musik-„Kritik“ gleich eine ganze Nation angegangen wird, entbehrt jeglicher Rechtfertigung. Vielleicht sollte der Autor mal eine Reise nach Norwegen unternehmen und seine Vorurteile vor Ort überprüfen. Zum Beispiel einfach mal etwas Geld in Hand nehmen und in Oslo im international renommierten Restaurant Maaemo speisen… aber er sollte frühzeitig vorab reservieren! Und wenn er schon gegen Stockfisch wettert, besser mal recherchieren: Dies ist ein begehrter Exportartikel, den man beispielsweise auch in Spanien gerne verzehrt. Zugegeben: Mein Kommentar erscheint (neudeutsch geschrieben:) „off-topic“, aber das sind weite Teile der Musikkritiken in dieser Rubrik ohnehin. Hinzugefügt sei, dass ich KEIN a-ha-Fan bin – dafür hat Norwegen mit Musikern wie Nils Petter Molvaer einiges anderes zu bieten.
ericstrip 15.09.2015
2. Dieser Gag...
...mit den 0 Punkte-Verrissen von Tex Rubinowitz wird langsam wirklich sehr, sehr öde. Wenn er sonst nichts zu sagen hat, ist das einfach überflüssig, ich will hier was über Musik lesen. Aber immerhin erfahre ich, daß Robert Forster endlich mal wieder was aufgenommen hat, ist gekauft, kann gar nicht schlecht sein. So hat sich das Reinklicken dann doch gelohnt. Was macht eigentlich Jan Wigger?
Muezli 15.09.2015
3.
Eine Wertung von (0.0) - ehrlich? Weder wußte ich, das das Trio noch "existiert" noch war ich je Fan. Ebensowenig habe ich diese Platte gehört, aber eine solche Wertung inklusive der angeführten Kritik kann jedoch nur ein Witz sein (sorry hierfür, aber vielleicht ein Rubino"Witz"?!), vor allem dann, wenn der Rezensent als Musik-"Kritiker" zu Werke geht.
lauterbachheiner 15.09.2015
4. Es muss doch weh tun...
Lieber Tex, all der Schmerz der aus die Kritik tropft bringt mich zu der Frage ob Sie nicht einfach nur an einer Mainstream Aversion leiden? Ein jeder der von seinen Plattenverkäufen und Auftritten auskömmlich leben kann bereitet Ihnen Pein... 0,0... Also kann niemand singen oder beherrscht gar sein Instrument? Da muss man schon um Ihnen vor Augen zu führen wie kleingeistig Sie doch widersprechen. Jede Wette, sie pflegen hier Ihr "echte Künstler finden das eben kacke" Image und hören ihre Verrisse heimlich in Heavy Rotation. Btw. Ich finde die Platte auch nicht toll, nur wirkt die 0,0 einfach nur trotzig und armselig oder ist es gar Neid eines wenig Beachteten?
ITALOMASTER 15.09.2015
5. Auch ich mag beide nicht ...
a-ha nicht, und zu Norwegen habe ich eher keine Meinung. Aber wie sich der Autor zu dem lauwarmen Album des Trios mit an pseudo-intellektuellem Geschwurbel selbst einen runter***, ist schier unerträglich. Meine Güte, das grenzt schon an Jämmerlichkeit.
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