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Abgehört - neue Musik: Woo-hoo, ah-haah, und weg damit

Von und

"Bunte" durchblättern ist auch nicht spannender: Gwen Stefani ist zurück. Außerdem: Amerika-Liebe von Charles Bradley, YouTube-Sampling von The Range und schön eisiger Achtziger-Darkwave.

Gwen Stefani - "This Is What The Truth Feels Like"
(Interscope/Universal, seit 18. März)

"Don't Speak", 1995, das war der Bauchnabel der Neunzigerjahre. Nicht Grunge, nicht Drum'n'Bass, nein, alles drehte sich um diesen verdammten Bauchnabel, den No-Doubt-Sängerin Gwen Stefani im Video herzeigte. Lange ist's her. No Doubt sind zweifelsfrei erledigt, Stefani immerhin hat ihren Ruf als quecksilbriges It-Grrrl (oder so) verstetigen können und spielt im unteren Mittelfeld der ersten Liga des US-Gebrauchspop.

Ein komplettes Jahrzehnt ist seit ihrem letzten Album ins Land gegangen. In diesen zehn Jahren hat sich Gwen Stefani in eine Celebrity verwandelt, für die sich traditionell der Boulevard mehr interessiert als der Elfenbeinturm: Damenmode, Herrenmode, ein wenig Schauspielerei, die übliche Diversifizierung. Als Jurorin bei "The Voice" wurde sie auch einem Publikum bekannt, das in den Neunzigerjahren noch zu jung war. Das spektakuläre Scheitern ihrer Ehe machte sie durch Beimischung eines tragischen Tropfens noch berühmter - und jetzt zeigt sie uns endlich, wie ihre Wahrheit sich wirklich anfühlt.

Marilyn also. Nach all den drolligen Rollen, in die Gwen Stefani geschlüpft ist, präsentiert sich das postmoderne All American Girl zur Abwechslung als - Überraschung! - klassisches All American Girl: Leerer Blick unter verlängerten Wimpern, auftoupiertes Lockenblond, verputzte Haut, gemalte Augenbrauen, ganz leicht geöffnete Glosslippen. Fast meint man, dem Cover müsse ein "sportlich" gemeintes Parfüm entströmen: "This Is What The Truth Smells Like".

Seelisch pendelt Stefani zwischen zwei Männern, und die Songs des Albums pendeln mit. Wie man hört, obwohl man dergleichen nie hören will, hatte Ex-Gatte Gavin Rossdale sie mit der Babysitterin betrogen. Ihm ist eine ganze Salve ätzender Titel mit therapeutischen Texten gewidmet, von "Naughty" ("No matter how hard you try you're never washing up the stain") über "Used To Love You" ("Never thought this would happen") bis "Red Flag" ("This is what happens when you're livin' with no consequence").

Dem Schurken steht eine Lichtgestalt gegenüber. Es ist Blake Shelton, Country-Sänger, "The Voice"-Kollege, neuer Freund von Stefani und Stifter ihrer neuen Fröhlichkeit. "You're like drugs to me", besingt sie das frische Glück: "Hurry up, pull me out of my misery". Im Guten wie im Schlechten sind die beiden Kerle so präsent, dass sie ein wenig den Blick auf das Frauenbild dahinter (und auf Stefani selbst) verstellen.

Was will die Frau? Gefälligen Pop machen anscheinend, auf der Höhe der Zeit und mit Anleihen hier und da, wo es eben etwas zu holen gibt. Fröhlich schnattern die Beats, manchmal setzt ein tiefer Bass dramatische Akzente, ohne dass aber die Musik sich allzu sehr nach Beyoncé, Rihanna oder wenigstens Kate Perry strecken würde. Kein Hit, nirgends.

Hits habe sie gar keine schreiben wollen, hatte Stefani vorab erklärt, ihr sei es um "die Wahrheit" gegangen und nichts als die Wahrheit, und die ist offenbar aus abwaschbarem Vollplastik. Voller "Whoo-hoos" und "Ah-haas", fußwippender Offbeats und geschluchzter Refrains - aber ohne eine einzige Melodie, die länger im Ohr bleibt, als der jeweilige Song dauert. Sollte es Stimmungen geben, finden die keinen Ausdruck in einem Klang, der völlig unberührt von sich selbst dahinpluckert. (Produziert wurde u.a. von den Routiniers Greg Kurstin, Adele, und J.R. Rotem.)

Vielleicht ist die Trauer allzu sehr durch Freude abgefedert oder die Freude von der Trauer beschwert. Vielleicht ist die wirkliche "Wahrheit" hier auch gar kein dialektisches Schlachtfeld, sondern ein Marketing-Gag. Mit Sicherheit sollte, wer wirklich seine Gefühlswelt ausbreiten möchte, dieses nicht so tun, wie es Leute wie Kelly Clarkson, Taylor Swift, Selena Gomez, Britney Spears und Justin Bieber schon vorher im Schlaf erledigt haben. Das Ergebnis klingt dann, wie es sich anfühlt, die "Bunte" durchzublättern: Flapp, flapp, hm, flapp, aha, flapp, sieh an, naja, flapp, flapp. Und weg damit. (3.0) Arno Frank

Gwen Stefani - "This Is What The Truth Feels Like"

Gwen Stefani: This Is What The Truth Feels Like auf tape.tv.

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The Range - "Potential"
(Domino/Goodtogo, ab 25. März)

"Right now I don't have a backup plan for if I don't make it", sagt MC SdotStar. Kennen Sie nicht? Kein Wunder, er hat es nämlich nicht "geschafft", bekannt zu werden. Das berührend resiginiert klingende Zitat stammt aus einem YouTube-Video, das der junge britische Musiker vor Jahren veröffentlichte, es hat bisher nur wenige Aufrufe. Vielleicht schafft es MC SdotStar nun aber doch noch, einen Schritt weiterzukommen, denn James Hinton alias The Range sampelt seinen Monolog in "Regular", dem ersten Track seines erstaunlichen neuen Albums "Potential".

Hinton, ein ehemaliger Physikstudent aus Providence, Rhode Island, der inzwischen in New York lebt, betätigte sich bereits vor drei Jahren auf dem guten "Nonfiction" als Archivar einer Art Oral History des Internets. Seine neue Platte, die erste für das Indie-Label Domino, führt diese archäologische Arbeit nun weiter. Waren es auf "Nonfiction" noch Sprach-Samples ganz normaler Menschen von der Straße, die als Vocal-Elemente für Hintons aus Post-Hip-Hop, Dubstep, Footwork und sphärischem Elektropop zusammenfließenden Sound dienten, sammelte er sich nun Gesangsproben und Dialoge aus missachteten oder vergessenen Amateurvideos zusammen, ein Musikschatz mit reichlich Potenzial, meint Hinton.

Damit setzt er sich nicht nur in einen verblüffenden Zusammenhang mit früheren Sound-Ausgräbern und Neu-Kompilierern von DJ Kool Herc über Dj Shadow bis DJ Rashad, er schafft auch ein zutiefst wärmend-humanistisches Projekt über künstlerische Ambitionen und kreative Energie, die in den Abstellräumen des Webs ungenutzt schlummert. Bis sie in euphorischen Tracks wie "Florida", "Copper Wire", "Falling Out Of Phase", "No Loss" oder "So" entfaltet wird. Die Grundstimmung von "Potential" ist jedoch eine verträumte Melancholie, die jeder kennt, der sich schon mal eine Nacht lang beim Stöbern auf YouTube verloren hat. (7.9) Andreas Borcholte

The Range - "Potential"

Five Four von The Range auf tape.tv.

Charles Bradley - "Changes"
(Daptone/Groove Attack, ab 1. April)

Achtung, dieses Album ist nichts für Amerikahasser und -skeptiker, egal welcher Couleur. Es beginnt mit einer kleinen Spoken-Word-Sequenz, in der Soul-Survivor Charles Bradley die tiefe Liebe zu seiner Heimat zu Protokoll gibt. Amerika war nicht immer gut zu ihm, dem lange Jahre mittellosen James-Brown-Impersonator, aber es habe ihn stark gemacht, sagt er, denn "America represents love for all humanity in the world". Und dann fällt seine großartige Backing-Band, die Menahem Street Band, mit dem herzzerreißenden Gospel "God Bless America" ein. Man hätte Gänsehaut, wäre es nicht so ein blödes Klischee.

Danach geht es musikalisch etwas handfester weiter, im Text bleibt Bradley aber seinem Patriotismus treu: "Good To Be Back Home". Klar, dass nicht alles gerade eitel Happiness ist in den USA, das nimmt der 67-Jährige schon durchaus wahr, nicht umsonst coverte er Black Sabbaths Ballade "Changes" als pathossatte Soul-Nummer, nach der auch sein drittes Album für Daptone benannt ist: "I'm going through changes, all my life", das rekurriert nicht nur auf die bewegte Biografie Bradleys, sondern auch auf die politische und gesellschaftliche Unruhe im Land. Vermutlich.

Und selbst wenn nicht: Bradley taugt kaum zum Symbol einer neuen Bürgerrechtsbewegung oder als Bernie-Sanders-hafte Seniorengalionsfigur von "Black Lives Matter", sein Thema bleibt klassischer Blues- und Soul-Herzschmerz sowie immer wieder auch sein persönliches Schicksal, zu dem sich im vergangenen Jahr ein weiterer Tiefschlag gesellte: Bradleys Mutter starb, mit der er sich erst in den Neunzigern ausgesöhnt hatte. Aber der Sänger, der vor fünf Jahren einen der spätesten Karrierestarts aller Zeiten erlebte und für sein Album "Victim Of Love" weltweit gefeiert wurde, lässt sich nicht unterkriegen: "Ain't Gonna Give It Up" heißt einer der besten Songs des Albums, eine Hommage an den simmernden Stax-Sound der Isaac-Hayes-Alben aus den frühen Siebzigern.

Stax und Fame, der Southern Soul aus Memphis und Muscle Shoals bleibt Blaupause für Bradleys mächtigen, bläsersatten Retrosound, den er auch vor 40 oder 50 Jahren genau so hätte aufnehmen können (wenn auch nicht so technisch brillant). Am Ende, im flehentlich-proklamierenden "Change For The World", bekennt er sich dann doch noch, "blacks depreciated", zum Kampf für bessere Verhältnisse. Natürlich mit Gottes Hilfe: "Change the hate in you, change the false pretense". Mit der Autorität des Underdogs - entwaffnend. (8.0) Andreas Borcholte

Charles Bradley - "Changes"

Charles Bradley: Changes (Albumstream) auf tape.tv.

The KVB - "Of Desire"
(Invada/Pias/Rough Trade, seit 11. März)

Liebe Kölner, tut mir leid, es geht hier leider nicht um den neuen Soundtrack für Euren öffentlichen Nahverkehr (obwohl das ziemlich lustig wäre). KVB meint in diesem Fall auch nicht die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns oder den Sponti-Spruch "Kannste vergessen, Baby", sondern die Band gleichen Namens. The KVB verbirgt das Pseudonym von Bandgründer Nicholas Wood alias Klaus Von Barrel.

Mann, ist das alles kompliziert. Dabei ist die Musik von The KVB eigentlich alles andere als das: Zusammen mit seiner Partnerin Kat Day produziert Wood, der eigentlich alle Instrumente selbst spielt, seit einigen Jahren schön retroseligen Darkwave, Shoegaze und Electro-Goth. Portishead-Chef Geoff Barrow war davon so begeistert, dass er die beiden Briten, die inzwischen nach Berlin umgezogen sind, für sein Label Invada unter Vertrag nahm und sie im Studio mit seiner Sammlung antiker Synthesizer und Keyboards spielen ließ. "Of Desire" ist das zweite Album des Duos.

Hier kommt dann doch wieder der öffentliche Nahverkehr ins Spiel, denn diese verhallte, verschattete, auf zischenden Drumcomputer-Beats schlingernde und wabernde Musik konsumiert sich am besten in Transit, einsam und geworfen zwischen nun weitgehend unbehauste Architektur-Utopien. Davon gibt es in Berlin mehr als in Southampton, logisch, und zum Dank für die triste Atmosphäre werden neben Jesus And Mary Chain, House Of Love, Sisters Of Mercy, Joy Division und frühen New Order auch Kraftwerk (u.a. "Night Games", "Silent Wave") und deutsche Minimal-Elektronik zitiert. Man könnte stattdessen auch The Kills oder die Raveonettes hören, same same, but different. Aber so charmant Achtzigerjahre-eisig kriegen es zurzeit nur Von Barrel und seine Muse hin. Doktor Avalanche lebt. (7.7) Andreas Borcholte

KVB - "In Deep"

In Deep von The KVB auf tape.tv.


Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

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1. Bedauerlich
freddykrüger 22.03.2016
das man das neue Album von Iggy Pop übergangen hat und nicht bespricht.
2. Nichts verstanden ...
auch Gast 23.03.2016
wow, was ist dem Rezensenten denn für eine Laus über die Leber gelaufen? Wer Gwen Stefani für seicht und marketing-orientiert hält hat so gar nichts verstanden und noch nie ein Interview mit ihr gesehen oder gehört. Der Vorwurf, das Album sei wie 'Bunte' durchblättern, kommt wie ein Bumerang zurück: Der Blick von Arno Frank auf Stefani (und ihr Leben) ist so billig, so banal und klatschseiten-flach wie das Bunte - nein noch schlimmer, das OK Magazin. Da scheint er nicht nur seine Informationen herzubeziehen, sondern auch das Niveau des verächtlichen Niedermachens ... Gwen Stefanis Album ist auf ein erschreckende Art so authentisch, dass die Plattenfirma von einer Veröffentlichung abriet. Wenn jemand noch nie Musik um des Chartserfolges wegen gemacht hat, dann No Doubt (die übrigens nicht erledigt sind) und Gwen Stefani. Um das einschätzen zu können, müsste man sich damit aber mal beschäftigt haben. Richtig: Das Album ist erstklassig hörbar. Die Texte sind beeindruckend und extrem emotional. Das Album steht weltweit in vordersten Chartplatzierungen ... und das spricht laut dem Rezensenten offensichtlich alles gegen die Künstlerin. Ich bin diese pseudo-intellektuellen selbstgefälligen Kritiken dermaßen leid, die prinzipiell alles, was Radio spielbar ist mit einem Naserümpfen abwatschen.
3.
ancoats 23.03.2016
Zitat von auch Gastwow, was ist dem Rezensenten denn für eine Laus über die Leber gelaufen? Wer Gwen Stefani für seicht und marketing-orientiert hält hat so gar nichts verstanden und noch nie ein Interview mit ihr gesehen oder gehört. Der Vorwurf, das Album sei wie 'Bunte' durchblättern, kommt wie ein Bumerang zurück: Der Blick von Arno Frank auf Stefani (und ihr Leben) ist so billig, so banal und klatschseiten-flach wie das Bunte - nein noch schlimmer, das OK Magazin. Da scheint er nicht nur seine Informationen herzubeziehen, sondern auch das Niveau des verächtlichen Niedermachens ... Gwen Stefanis Album ist auf ein erschreckende Art so authentisch, dass die Plattenfirma von einer Veröffentlichung abriet. Wenn jemand noch nie Musik um des Chartserfolges wegen gemacht hat, dann No Doubt (die übrigens nicht erledigt sind) und Gwen Stefani. Um das einschätzen zu können, müsste man sich damit aber mal beschäftigt haben. Richtig: Das Album ist erstklassig hörbar. Die Texte sind beeindruckend und extrem emotional. Das Album steht weltweit in vordersten Chartplatzierungen ... und das spricht laut dem Rezensenten offensichtlich alles gegen die Künstlerin. Ich bin diese pseudo-intellektuellen selbstgefälligen Kritiken dermaßen leid, die prinzipiell alles, was Radio spielbar ist mit einem Naserümpfen abwatschen.
Im Pop gibt es niemals "Authentizität", sondern höchstens gelungene Gefühlssimulationen, die im besten Fall zur Identifikation einladen. Oberfläche und Kalkül gehören geradezu zum Wesen des Pop; kein Wunder also, dass die Plattenfirma skeptisch wird, wenn ein Künstler meint, sein "authentisches" Selbst versingen zu müssen. Wenn, dann muss man das wie Adele mit so viel künstlichem Drama aufplustern, dass wieder ein echtes Popschauspiel daraus wird - bigger than life, sozusagen. Das ist dann aber wiederum nicht mehr "authentisch", sondern glamouröses Leiden. Das Ding von Gwen Stefani ist einfach nur langweilig.
4. Warum sollte Authentizität...
Tristan@yours 23.03.2016
... nicht auch im Pop-Genre vorkommen!? Was ICH nicht mag, sind jene Mitmenschen welche meinen, nur von komplexen Song- und Textstrukturen gehe Kunst und Wahrheit aus. Dann ist der von mir so geliebte Blues und Soul ja wohl etwas für Blöde.
5. @Tristan@yours
freddykrüger 23.03.2016
Pop Musik ist seit den 90er unauthentisch. Zumindest den Rotz, den man aus Radio/Musik TV kennt und von dem man belästigt wird. Plastikmucke aus dem Rechner, vorgetragen von austauschbaren Plastikpüppchen. Pop ist Musik für die allesfressende dumpfe breite Masse. Also auch kein Vergleich zu Musik die von MUSIKERN gemacht wird, wie z.b. Blues, Rock, Jazz etc.
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Andreas Borcholtes Playlist KW 12
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    01 Iglooghost: Peanut Choker

    02 Olga Bell: Randomness

    03 The Range: Florida

    04 Jameszoo: Flake

    05 The KVB: Night Games

    06 Joy Division: Twenty Four Hours

    07 New Order: Ceremony

    08 Primal Scream: I Can Change

    09 Tindersticks: Slippin' Shoes

    10 Charles Bradley: Ain't Gonna Give It Up

Abgehört im Radio

Neu! Abgehört gibt es jetzt auch im Radio! Jeden Mittwoch um 23 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus der persönlichen Playlist von Andreas Borcholte.


"Abgehört" und "Amtlich" live


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