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Abgehört: Getto-Funk vom Strand

Von und Tex Rubinowitz

Abgebrannt am Strand von Malibu: Die erste großartige Platte des Jahres stammt von Dr. Dres Entdeckung Anderson.Paak, der Soul und Discofunk in eine packende Rap-Erzählung verarbeitet. Das und noch mehr wichtige Musik der Woche in unserer Pop-Kolumne.

Anderson.Paak - "Malibu"
(Steel Wool Entertainment/Membran/Sony, ab 15. Januar)

Wenn man vom kalifornischen Luxus-Strand Malibu aus weiter an der Küste Richtung Norden fährt, kommt man nach Oxnard, der größten Stadt in Ventura County, bekannt für ihre Raketenstartbasis und extensiven Erdbeeranbau. Brandon Paak Andersons Vater arbeitete hier bei der Air Force, dann als Mechaniker, bevor er bis zu seinem Tod im Gefängnis saß. Der kleine Brandon wurde von seiner Mutter, einer aus Korea stammenden Farmerin, ständig vor den Fernseher gesetzt, während sie sich dem Glücksspiel hingab. So beschreibt es Anderson, der inzwischen 29 Jahre alt ist und sich Anderson.Paak nennt, im letzten Song "The Dreamer" seines erstaunlichen neuen Albums "Malibu": "Who cares ya daddy couldn't be here/ Mama always kept the cable on/ I'm a product of the tube and the free lunch/ Living room, watching old reruns".

Seit er im vergangenen Jahr gleich sechs Features auf Dr. Dres "Compton"-Album hatte und damit die jüngste Entdeckung des Westcoast-Rap-Paten ist, gehört Anderson zu den aufregendsten Newcomern der neuerdings wieder ausgiebig im Soul und Jazz der Siebziger forschenden Hip-Hop-Künstler Kaliforniens. Sein im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichtes Album "Venice", noch so ein berühmter Strand in L.A., bekam bereits viel Kritiker-Aufmerksamkeit; mit "Malibu", einer weit ausgreifenden, mehrere musikalische Äras umfassenden Platte, die sich nach Stevie Wonders Siebziger-Großwerken "Innervisions", "Fulfillingness' First Finale" und "Songs In The Key Of Live" streckt, liefert er nun einen der ersten Pop-Höhepunkte des Jahres.

Andersons Leben verlief auch im Erwachsenenalter nicht ohne Brüche. Schon als Kind begann er, Songs zu schreiben, sang im Kirchenchor Gospels und spielte Schlagzeug. Bevor er als Musiker erste Erfolge verbuchen konnte, arbeitete er auf einer Marihuana-Farm. Nachdem er den Job verlor, war er eine Zeitlang mittel- und obdachlos und hatte Mühe, seine Frau samt neugeborenem Baby zu ernähren.

Angesichts dieses Schicksals wirkt Andersons Musik irritierend entspannt und zurückgelehnt, wie ein milder Sonnenuntergang in den warmen Pazifikwellen, den Anderson im Covermotiv abbildet. Wie sein aus Compton stammender Kollege Kendrick Lamar gehört auch er zu den Storytellern des Rap, dessen sanft verschleppter Sprechgesang immer wieder in seelenvollen, sehr verletzlich klingenden Souljazz-Gesang übergeht. Wie es ist, in einer der schönsten, mythisch zum Sunshine State verklärten Gegenden der Welt aufzuwachsen, ohne Geld zu haben, ohne dazu zu gehören, davon berichtet Anderson in packenden Conscious Raps wie der epischen zweigeteilten Single "The Season/ Carry Me", im treibenden Beat-Stakkato von "Come Down". Seine Bandbreite, spektakulär ausgestellt im Herschmerz-Triple "Put Me Thru", "Am I Wrong" und "Without You", reicht vom süßen Blue-Eyed-Soul der Sixties, über den Discofunk der Siebziger bis zum Soul-infizierten Rap, den Pharcyde, die Fugees und Lauryn Hill in den Neunzigern populär machten.

Das ist weniger politisch und in seinem angenehm warmen und einlullenden Retro-Sound weniger Avantgarde als Kendrick Lamars bahnbrechender Jazz-Trip "To Pimp A Butterfly", folgt aber demselben Anspruch, aus packend erzählten individuellen Vignetten eine soziokulturelle, aus allen afroamerikanischen Genres und Stilen gespeiste Erzählung zu formulieren, die sich ausnahmsweise nicht im Ghetto abspielt, sondern in den unwirklichen, sonnengebleichten und vorrangig weißen Strandvororten von Los Angeles. Falls der ebenfalls aus L.A. berichtende und stilistisch ähnlich versierte Frank Ocean irgendwann einmal sein zweites Album veröffentlichten sollte, wird "Malibu" die Messlatte sein. Und die liegt ziemlich weit oben. (9.0) Andreas Borcholte

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Hinds - "Leave Me Alone"
(Lucky Number/Rough Trade, seit 8. Januar)

Eine Wahrheit muss hier gleich zu Beginn ausgesprochen werden: Bestünde die Band Hinds nicht aus vier hinreißend schnodderigen Girls aus Spanien, niemand, schon gar nicht die weitgehend von mittelalten Männern dominierte Popkritikerszene, hätte sich vermutlich groß für sie interessiert. Stattdessen überschlagen sich seit ungefähr einem Jahr, seit die damals noch Deers heißende Rumpeltruppe ihre Debüt-Single "Bamboo" veröffentlichte, die apologetischen Schwärmereien: "We're head over heels", schrieb das trendsichere Pop-Portal "Noisey", und der britische "NME" seufzte von einem "total breath of fresh air". Nach einer juristisch bedingten Umbenennung in Hinds (also jetzt Hirschkühe statt Hirsche), vielen Partys und einigen charmanten, aber schmerzhaft vergrützten Konzerten (u.a. bei der Berliner Pop-Kultur im Berghain) haben es die Mädchen nun geschafft, ihr Debüt-Album fertig zu stellen. Man fragt sich, was da eigentlich so lange gedauert hat.

Blaupause für den schrammelnden Sound von Hinds ist ganz offensichtlich der Psych-, Fuzz- und Garagenpunk der Sechziger und Siebziger, dessen moderne, inzwischen sehr gut produzierte und versiert gespielte Variante in den USA von Ty Segall, White Fence, Purling Hiss oder den Black Lips gepflegt wird. Hinds, 2011 von Carlotta Cosials und Ana Perrote gegründet, brüsten sich aber gerne mit der vielfach geäußerten Vermutung, sie würden keinen ihrer Songs zweimal gleich hinkriegen. So etwas sagen Bands immer gerne, wenn sie wissen, dass sie es eigentlich können, aber sich gerne ein Amateur-Image verordnen wollen, ist dann ja auch mehr Punk. Hinds aber, das legen die zwölf verkatert und linkisch dahinwankenden Songs des Albums nah, auf denen sich die Damen gerne und oft verspielen, sind wohl tatsächlich schlicht keine guten Musikerinnen. Geschenkt, das waren auch viele später berühmte Punkmusiker nicht.

Bleibt nur die Frage, wofür die Band denn nun eigentlich so gefeiert wird, wenn nicht ausschließlich aus dem sexistisch gönnerhaften und ewig verniedlichenden Impuls heraus, dem Männer auch gerne folgen, wenn sie Frauen beim schiefen Einparken zusehen.

Tatsächlich muss man Hinds allein dafür großartig finden, dass sie mit selbstverständlicher Geste schlicht das machen, wofür minderbegabte Männerbands schon seit Jahrzehnten verehrt werden: Die Chuzpe zu haben, lieber Party zu machen als zu proben, Jungs abzuschleppen, sich kichernd über peinliche oder lustige Situationen im Suff und beim Dating ("Fat Calmed Kiddos", "Warts") auszutauschen und im übermütigen Vierersingsang und über erbärmlichem Geklampfe daraus Songs zu machen, in denen es genau darum geht: Um nichts eigentlich. Um Rock'n'Roll. "You're the love of my life" rufen sie den Jungs dann spöttisch und betrunken von sich selbst und ihrer Jugend in "Walking Home" hinterher: Wer's glaubt…

Klar, man könnte jetzt oberlehrerhaft den Charme des Unfertigen loben und im Gestus der Dilettantinnen eine Authentizität und Dringlichkeit verorten, die Rock'n'Roll längst verloren zu haben scheint, weshalb sie ja momentan so erschreckend öde ist. Aber Hinds wollen gar nicht gelobt werden, schon gar nicht von Männern. Sie wollen auch nichts beweisen, sondern einfach ihren Spaß haben. Das ist nicht süß oder niedlich, das ist ziemlich cool. (7.0) Andreas Borcholte

Hinds - Leave Me Alone

Hinds: Leave Me Alone auf tape.tv.

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen - "Rüttel mal am Käfig, die Affen sollen was machen"
(Tapete/Indigo, ab 15. Januar)

Das große, ewige Kind Andreas Dorau hat mir gegenüber mal bei einem Privatissimum, als ich ihn auf den anderen, etwa gleichaltrigen Solitär der deutschen Musiklandschaft, den Kopf der Berliner Band Mutter, Max Müller, ansprach, was er denn von ihm hielte, geraunt, dass es bei persönlicher Inaugenscheinnahme auf einen "Eiervergleich" hinausgelaufen wäre. Was insofern erstaunlich ist, da Max Müllers Bruder Wolfgang langjähriger und verdienstvoller Librettist Doraus (Blaumeise Yvonne) ist.

So stellt sich doch der einfache Mann von der Straße das nicht vor! Man vermutet weniger Misstrauen und mehr Solidarität, wenn es um gute deutsche Texte geht, um die es aktuell jenseits der Spidermurphyganghaftigkeit Wandas eher schlecht bestellt ist. Aber es gibt generell seit es Menschen gibt zu viele Missverständnisse, die dann eben mitunter zu Eiervergleichen führen. Das größte entsteht sicher immer durch den Verdacht auf Ironie, dieses pauschale Labeln, alles wäre ja nur mit Augenzwinkern gemeint, weil man sich seiner echten Gefühle schämt. Wie leicht wird etwa bei Heinz Strunk der nicht geringe Anteil an Melancholie und Düsternis in seinem Œuvre übersehen, wie rasch wird Andreas Dorau in die Clownsschublade gesteckt, wenn er die Nöte von Leuten besingt, die angewiesen sind, von Flaschenpfand zu leben.

Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen ist ein Glücksfall in der trüben deutsche Musiksuppe, sagen wir es so: Sie ist die Kresse in dieser lauen Suppe. Sie benennt seufzend das Kleine im sprachlos machenden großen Kontext. Ihre neue Platte, es ist ihre dritte, ist dominiert von dem bekannten, resignativen Motownsound, auraler Motor der Vorgängerband Superpunk, und den Geschichten über die Unartikulierbarkeit und Nöte des kleinen Mannes ("Auf ein Wort, Herr Fabrikant"). Aber auf dieser Platte werden nun auch frohe Esel auf einem Gnadenhof besungen, der kleine Tapir im Zoo und Vincent van Gogh ("You are great, but people are shit").

Diese Platte ist so historisch glücklich machend, didaktisch, zitabel bis zum Abwinken und nicht doof, sie ist die größte anzunehmende Schnittmenge aus Die Zimmermänner ("Erwin das tanzende Messer") und Television Personalities ("I Was a Mod Before You Was a Mod"). Man muss sich nicht in der Geschichte der "denkenden" Popmusik auskennen, aber es ist hilfreich: Musik, die auf zweierlei Ebenen kommuniziert wird und rezipiert werden kann, das ist ja das großartige; die Älteren stehen hinten und nicken wissend im Takt des Kresse-Sounds, während ihre Kinder vorne an der Bühne ihre Beine, und alles was daran hängt, schütteln. Und das alles komplett ironiefrei, "scheinzahm", wie Andreas Dorau es mal genannt hat. Logisch, dass Doraus aktuelle Liveband Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen ist und er selbst auf dieser Platte im Chor singt.

Jetzt fehlt noch, um die Reihen der Un-Ironiker zu schließen, dass die Liga Mutters "Und die Erde wird der schönste Platz im All" covert, aber wahrscheinlich ist das eine Umdrehung zu viel für die Brillenschlangen und Rädertierchen da draußen. (8.0) Tex Rubinowitz

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen - Rüttel mal am Käfig, die Affen sollen was machen

Der beste Zechpreller der Welt von Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen auf tape.tv.

Daughter - "Not To Disappear"
(4AD/Beggars/Indigo, ab 15. Januar)

Was denn nun!? "Not To Disappear", das zweite Album der aus mir immer noch unerfindlichen Gründen zelebrierten Band Daughter aus London, handelt nicht nur vom beginnenden Wahnsinn, es zieht den aufmerksamen Zuhörer auch gleich mit hinein. Sängerin Elena Tonra ist ganz offensichtlich eine sehr, sehr einsame und sehr schlecht gelaunte Person, zumindest singt sie mit ihrer hochgedrückten Atemlosstimme ständig davon, wie mies es ihr geht: "I feel sick", "I need new ways to waste my time", I feel numb", "I hate sleeping alone", aber auch: "I hate sleeping with you". In "No Care" beschwert sie sich darüber, dass keiner mit ihr tanzen will, weil sie dabei immer nur mit den Armen rudert und wie eine Ertrinkende aussieht. Aber hey, was soll's: "I don't care anymore, I'm too drunk to fight". Ich habe viel übrig für die Verarbeitung von Depressionen in Popmusik, das hat tolle, letztlich kathartische Platten hervorgebracht, aber das hier ist, bei allem Respekt vor dem Leiden der Künstlerin, einfach nur launischer, nervtötender Murks.

Mit Ausnahme des Songs "Doing The Right Thing", in dem es nicht um Tonras Befindlichkeiten geht, sondern darum, wie ihre Großmutter in ihrer Demenzerkrankung verschwindet. Ein berührender Song, auch wenn sich Tonras Mitmusiker, der Schweizer Gitarrist Igor Haefeli und der französische Drummer Remi Aguilella, abmühen, eklige Geschmacksverstärker über jede aufkommende Emotion zu schütten: Es wabert der Hall, es irrlichtert die triefnasige The-xx-Gitarre, es trotten und trampeln die Trommeln.

In der Kritik zu Daughters Debüt-Album "Youth" vor drei Jahren schrieb ich, ähnlich ungnädig, dass Tonra und ihre Kollegen beim Versuch, in die intimen Schlafzimmer-Gefilde von The xx vorzudringen, stets auf der Schwelle stehen blieben, gebremst durch die Klobigkeit und den Kopfhänger-Pathos ihrer zu Schwermut-Gesten aufgepluderten Musik. Daran hat sich leider wenig geändert, auch wenn jetzt überall geschrieben wird, Daughter hätten sich ja so wahnsinnig entwickelt und diverse Türen aufgestoßen, zu noch mehr Musikalität und Gefühligkeit. Ich höre immer nur dasselbe Suhlen im Selbstmitleid, was ja auch jede Coldplay-Platte zur Zumutung werden lässt: "Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist, aber ist alles ganz doll schlimm!" Ist ja okay, aber dann heult doch mal, schreit es heraus, macht was kaputt, entfacht den Lärm und die Wut, die dieser behauptete Zustand der Entfremdung mit allem und sich selbst nun einmal auch auslöst!

Auf perverse Weise ist "Not To Disappear" dann natürlich das perfekte Depri-Album: Am Ende fühlt man sich genauso "sick" und "numb" wie die Sängerin selbst auch. "Talking to myself is boring conversation", singt Tonra im okkulten Enya-Klangnebel von "Alone/ With You", "maybe I should get a dog or something". Gute Idee. (2.0) Andreas Borcholte

Daughter - Doing the right thing

Doing The Right Thing von Daughter auf tape.tv.

Best-of "Abgehört"

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Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

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Abgehört: Die wichtigste Musik der Woche
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insgesamt 2 Beiträge
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1. Depressive Mädchen
elblette 14.01.2016
Eins wird sich mir bei dieser Kolumne nie erschließen: Warum die eine depressive Mädchenmusik in höchsten Tönen gelobt wird, weil authentisch und herzzereißend, während die andere doof ist. Ich höre die feinen psychologischen Unterschiede im Text einfach nicht.
2.
angst+money 14.01.2016
Diesmal zwar nix für mich dabei, aber alleine der Begriff "Spidermurphyganghaftigkeit" war's mal wieder wert reinzuschauen. Flacht der Wanda-Hype endlich ab? Das Erlebnis wie sie auf einem Open Air - wo man ihnen nicht entgehen konnte - nicht ausgebuht, sondern bejubelt wurden, hat meinen Glauben in die Menschheit nachhaltig geschädigt. Konservativer M...
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Andreas Borcholtes Playlist KW 2
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    1. David Bowie: Blackstar

    2. David Bowie: Cracked Actor

    3. David Bowie: Breaking Glass

    4. David Bowie: Modern Love

    5. Earth Wind & Fire: Sun Goddess

    6. Anderson.Paak: The Season/ Carry Me

    7. Jack & Archy Marshall: Swell

    8. Mos Def feat. Georgia Anne Muldrow: Roses

    9. Bobby Caldwell & Jack Splash: Cool Uncle

    10. Ennio Morricone: Overture (The Hateful 8)

"Abgehört" und "Amtlich" live

Abgehört im Radio

Neu! Abgehört gibt es jetzt auch im Radio! Jeden Mittwoch um 23 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus der persönlichen Playlist von Andreas Borcholte.


Best-of "Abgehört"

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