Abgehört: Die wichtigsten CDs der Woche

Von und Jan Wigger

Tocotronic werden im 20. Jahr ihres Bestehens alt, aber nicht kalt. The Irrepressibles errichten eine Wand aus Perlmutt. Jake Bugg wandelt etwas zittrig auf den Spuren der großen Troubadoure - und Martin Rossiter kann nun einmal nichts für seine Morrissey-Stimme.

Tocotronic - "Wie wir leben wollen"
(Vertigo Berlin/Universal, 25. Januar)

Als jemand, dessen Körper sich erbitterte Schlachten mit einem Grippevirus liefert, während der Geist gleichzeitig versucht, sich auf diese Zeilen zu konzentrieren, kann ich Dirk von Lowtzows Wort vom "Wesen, von dem uns Abgründe trennen" ziemlich gut verstehen: Der Körper, das ist dieser Fremde, mit dem wir kaum in der Lage sind, selbst Kontakt aufzunehmen, der aber immer öfter und vehementer Kontakt zu uns aufnimmt, je älter - und fragiler, gebrechlicher - wir werden. "Die Revolte ist in mir" heißt dieser Umstand in einem der neuen Tocotronic-Songs. Um Körper und um Befreiung gehe es auf "Wie wir leben wollen", dem zehnten Album im 20. Jubiläumsjahr der Band, sagt von Lowtzow im Erklärtext zur Platte - und schlägt einen Bogen zum "K.O.O.K."-Album von 1999, das einst ebenso "eine Schwelle im eigenen Kosmos" markierte. Nach vollendeter Auslotung der eigenen Virtuosität mit der Berlin-Trilogie steht die Band nun also erneut vor einem Paradigmenwechsel und demonstriert dies mit hinreichend bekannter Opulenz (Doppelalbum, über eine Stunde Spielzeit) und Gewichtigkeit (99 Thesen zum Album, Info-Overkill zur analogen Aufahmetechnik mit Vierspur-Equipment aus den Sechzigern, etc.). Davon (und von der ewigen Verkünstelung, der Manieriertheit, dem angestrengt Anti-Modernen, dem Schnöselhaften) kann man, wie mancher Kollege, rechtschaffen genervt sein und sich einmal mehr die Frage stellen, warum eine Band wie Tocotronic eigentlich so wichtig im deutschen Pop-Diskurs werden und bleiben konnte. Die Antwort liegt auf der Hand: Es gibt, mit Ausnahme vielleicht von Kante, keine andere Band, die es besser versteht, die Angst des Bildungsbürgers vor dem animalischen Rock-Gestus mit Intellektualität und Schöngeist zu lindern - und gleichzeitig der streng narzisstischen Nabelschau ihres Klientels immer einen Schritt voraus zu sein: Es geht nie darum, wie die Welt beschaffen ist, nur darum, wie ich mich zu ihr positioniere und wie ich mich dabei fühle. Insofern sind Tocotronic wie die Grünen, indem sie von der Sponti-Haftigkeit der wilden ersten Slogan-Jahre über die Phase des ehrlichen, handwerklich orientierten Muckertums nun gemeinsam mit ihrer Wählerschaft in einem Zustand kleinbürgerlicher Erschöpfung angekommen sind. Und damit natürlich auch gleich wieder hadern, sich zerquälen: Was sollte das jetzt alles? Wer bin ich geworden? Was ist greifbar geblieben? Viele Metaphern auf "Wie wir leben wollen" handeln vom Eintauchen, ob unter die Erde ("Pfad der Dämmerung") oder unter Wasser ("Warte auf mich auf dem Grund des Swimmingpools"), in die Behaglichkeit des sozialen Wohnungsbaus ("Warm und Grau"), unter den Sand oder in den Keller, wo schon die "Version" wartet, "die mich ersetzt". 2013 wollen Tocotronic Teil einer Stofflichkeit sein, so scheint es. Sie wollen den beeindruckenden Bedeutungs- und Resonanzraum, den sie vor allem im vergangenen Jahrzehnt um sich herum geschaffen haben, erforschen, erriechen, haptisch erfahrbar machen. Und gehen an diese Aufgabe mit den vielleicht besten Songs und der dichtesten, wirkmächtigsten Musik, die sie bisher geschaffen haben. Die Existenzangst, die bei Tocotronic immer mitschwang, hat jetzt auch den Körper erreicht. Gesundheit! (9.5) Andreas Borcholte

Tocotronic - Pfad der Dämmerung
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Rockband Tocotronic: Graue Schläfen, bunter Pop

The Irrepressibles - "Nude"
(Of Naked Design/Rough Trade/Good To Go, bereits erschienen)

Wochenlang schoben Borcholte und ich diese Platte hin und her. "Du besprichst!" - "Sorry, habe ich echt keinen Bock drauf." - "Wie bitte? Du hast es doch im letzten Jahr versprochen!" - "Mann, ich hab' Grippe und Fieber, mach das bitte selbst." - "Ich habe schwere Depressionen!" - "Alles nur vorgeschoben, du willst einfach nicht arbeiten." Ich gab nach, nicht ohne mich zu fragen, ob Borcholte bereits wieder vergessen hatte, wie begeistert er vom Irrepressibles-Konzert auf dem "Reeperbahn Festival" gewesen war und wie hauchdünn es das Debüt "Mirror Mirror" 2010 verpasst hatte, zu unseren zehn Platten des Jahres zu zählen. Der Grund für die allgemeine Unlust (ich selbst benutzte die Promo-Pappe von "Nude" bereits seit Mitte Dezember 2012 als Lineal) ließ sich bei ausführlichem Hören schnell ausmachen: An dieses Album gibt es zunächst kein Rankommen. Man möchte, umgeben von Spiegelflächen verschiedenster Ausprägung, nicht näher treten, diese Feier des Lebens, die Jamie McDermott auch hier wieder als moderner Klaus Nomi/Tiny Tim begeht, nicht stören. Denn so catchy wie weiland "My Friend Jo", "Forget The Past" und "I'll Maybe Let You" sind die neuesten Konfessionen des Zeremonienleiters wohl kaum: Stets steht man vor einer massiven Wand aus Perlmutt, in "Arrow" oder "Tears" wird nun auch Elektronik verwendet - zärtlich, dezent und nicht so hammerhart wie auf der neuen John-Grant-LP (ja, liebe "Queen Of Denmark"-Käufer, sie werden so bestürzt sein, wie ich es war). Nach exzessiver Beschäftigung: Famose Platte! Und Jamie McDermott (ist er nur glücklich, wenn es schmerzt?), der jeden Regentropfen beim Namen nennen kann, sollte man sich am besten so vorstellen wie Terence Tramp in Pier Paolo Pasolinis Versuchsanordnung "Teorema": Kommt er, gibt es sogar Gewitter in der Wüste, geht er, bricht alles zusammen. (7.7) Jan Wigger

The Irrepressibles - New World
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Jake Bugg - Jake Bugg
(Mercury/Universal, 25. Januar)

"I got out, I got out, out alive/ And I'm here to stay", krakeelt der junge Jake Bugg in seiner Pub-Hymne "Two Fingers". Und in "Trouble Town" hört er sich schon an wie ein alter Bluesmann von der Schellack-Platte, wenn er croont: "Stuck in speed bump city/ Where the only thing that's pretty/ Is the thought of gettin' out". Wir halten fest: Clifton, der Vorort von Nottingham, aus dem Bugg stammt, ist ein ödes Kaff, in dem man wohl kaum mehr machen kann, als Gras zu rauchen und aus lauter Langeweile entweder kriminellen Blödsinn anzufangen - oder sich durch jede Menge alter Platten zu wühlen, bis man den Blues nicht nur im Gemüt, sondern auch im Gefühl hat. Da Jake Bugg, gerade 18 geworden, zurzeit nicht im Knast sitzt oder Sozialarbeit verrichtet, sondern seit Herbst die britischen Charts okkupiert, ist ihm offenkundig letzteres geglückt. Der Bursche mit dem Gene-Pitney-Schmelz in der Stimme hat schon Lobeshymnen von Paul Weller über die Gallaghers bis hin zu so gut wie jedem Britpop-Veteranen bekommen, also spare ich mir das hier mal. Buggs Debüt-Album ist tatsächlich sehr ordentlich zu nennen und enthält neben den oben erwähnten Smash-Hits noch einige andere gute Tracks, darunter das schnelle, an Jamie T erinnernde "Taste It" sowie die wunderschön naive, mit zitternder Stimme gesungene Ballade "Someone Told Me", die man gerne dem Dschungelcamp-Forrest-Gump Joey Heindle schenken würde. Wann immer Bugg aber ins Fahrwasser seiner übergroßen Vorbilder Dylan und Donovan gerät, also etwa in "Country Song" oder "Simple As This", stellt sich ein unfreiwilliger Heintje-Effekt ein: Sorry, mate, für den vom Leben gewetzten und gewitzten Troubadour trällerst du noch ein bisschen zu jung daher, für einen adoleszenten Nick Drake aber bist du noch nicht deep genug. Macht ja nichts, ist trotzdem ein sehr beeindruckendes erstes Album, dessen Songs auch aus dem Jahr 1973 stammen könnten. Was dann wieder die Seligkeit der Briten über Bugg erklärt. In Deutschland funktioniert diese Art traditionelle Singer/Songwriter-Platte leider nur selten. Raus aus Clifton hat er's aber immerhin schon mal geschafft. Nach London. Mal sehen, wohin die Reise noch geht. (6.7) Andreas Borcholte

Jake Bugg - Two Fingers
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Martin Rossiter - "The Defenestration Of St Martin"
(Drop Anchor/Rough Trade, 8. Februar)

Er hat sie noch, die alte, bebende Stimme, die für uns Ausgestoßene und Verfemte sang und die so super litt, in "Your Love, It Lies", "Speak To Me Someone" oder "Love Won't Work". Dass aus Gene und Deutschland niemals Liebe wurde und die Kritiker in England Martin Rossiter für die ihm nun mal eigene Morrissey-Stimme kritisierten, gehört zu den kapitalen Rätseln der Menschheit. Natürlich klang Rossiter immer etwas beleidigt, doch das tat Morrissey, der freilich besser aussah, doch auch! Something in the water? Wir werden es nie erfahren. Bis "Libertine" (man achte auf die Dylan-Pastiche "We'll Get What We Deserve") machte Rossiter wacker weiter, nun, mehr als zehn Jahre später, folgt "The Defenestration Of St Martin", ohne Begleitband, dafür mit Klavier. Der zehnminütige, fulminante Einstieg "Three Points On A Compass" ("The only thing I got from you was my name/ This stupid name") ist gerade kurz genug, "No One Left To Blame" behandelt die alten Themen Zurückweisung, Trotz, Unverständnis und Schwäche, und "I Must Be Jesus" schlägt dem Fass den Boden aus: "I must be Jesus/ There's no other explanation for this pain/ I've been put on earth to suffer for no reason." Jarvis durfte wenigstens den Abwasch machen. Die große Frage ist: Vermissen wir das Muskelspiel der Band ("Fighting Fit"), die Martin Rossiter immer so stumm und selbstlos begleitete? Nein, das tun wir nicht. Kein Fenstersturz aus Trauer, sondern Einsicht in die Notwendigkeit. No more walking in the shallows. (7.4) Jan Wigger

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1.
neu_ab 22.01.2013
Zitat von sysopTocotronic werden im 20. Jahr ihres Bestehens alt, aber nicht kalt.
Nicht nur die älteste Boygroup der Welt, sondern auch die langweiligste. & sowas soll eine der "wichtigsten CDs der Woche" sein?
2.
marthap 22.01.2013
Zitat von sysopTocotronic werden im 20. Jahr ihres Bestehens alt, aber nicht kalt. The Irrepressibles errichten eine Wand aus Perlmutt. Jake Bugg wandelt etwas zittrig auf den Spuren der großen Troubadoure - und Martin Rossiter kann nun einmal nichts für seine Morrissey-Stimme. Neue CDs: Tocotronic The Irrepressibles Jake Bugg Martin Rossiter - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/kultur/musik/neue-cds-tocotronic-the-irrepressibles-jake-bugg-martin-rossiter-a-878975.html)
Nur Volksmusik ist noch einfältiger
3.
klaus1967 22.01.2013
Ja toco sind schon längst nicht mehr das was sie waren,wo ist der Protest,der Sound wie bei k.o.o.k oder "es ist egal aber" jetzt nur noch so weinerliche Songs und bitte sagt nicht sie haben sich weiter entwickelt,
4.
iwakura 22.01.2013
Zitat von sysopTocotronic werden im 20. Jahr ihres Bestehens alt, aber nicht kalt. The Irrepressibles errichten eine Wand aus Perlmutt. Jake Bugg wandelt etwas zittrig auf den Spuren der großen Troubadoure - und Martin Rossiter kann nun einmal nichts für seine Morrissey-Stimme. Neue CDs: Tocotronic The Irrepressibles Jake Bugg Martin Rossiter - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/kultur/musik/neue-cds-tocotronic-the-irrepressibles-jake-bugg-martin-rossiter-a-878975.html)
Interessant, dass der Autor der neuen Tocotronic gerade vergrippt so viel abgewinnen kann. Als sie seinerzeit mit dem Weißen Album ihren neuen Sound eingeführt haben, konnte ich die Platte im Fieberwahn auch am ehesten goutieren. Gesundet hadere ich leider nach wie vor mit ihren neueren Werken- natürlich kann ich nachvollziehen, dass der rumpelige Hauruck-Gestus und die sloganhafte Direktheit der Texte, "die Alltäglichkeit, die man uns jederzeit aus vollen Fässern zapft", nach fünf Platten ausgereizt war. Genauso sehe ich instrumental eine gewaltige Weiterentwicklung und muss dem Mitforisten teilweise widersprechen- Rick McPhail ist ein enormer Gewinn für die Band. Nur leider fremdele ich mit der zunehmenden Affektiertheit, die von Lowtzow gesanglich kultiviert. Ich verstehe, dass die Band nicht mehr so will wie früher, der alte Stil war, so sehr ich ihn noch immer schätze, eine musikalische und textliche Sackgasse. Ich nehme es der Band also nicht übel, dass sie da ist, wo sie jetzt ist. Folgen kann ich ihr dorthin aber nur bei einer Temperatur jenseits der 38°. Die 9,5 Punkte eines grippekranken Journalisten sind also mit Vorbehalt zu genießen- mag sein, dass er unter anderen Umständen auch zu den Genervten gehört hätte.
5.
tuffkaff 22.01.2013
Hallo Wigger und Bocholte. Eure Rubrik heißt: Die wichtigsten CDs der Woche. Es erscheinen darin Cds, wie die von The Irrepressibles, über die man zum Beispiel auf Shelby TV lesen kann: „The Irrepressibles 'NEW WORLD' single released digitally on the 27.08.12. Taken from The Irrepressibles forthcoming album 'NUDE' out on Of Naked Design Recordings on the 22.10.12.” oder Cds von Anfang Februar. Nur Tocotronic passt. Der Veröffentlichungstermin der CDs wurde vor einiger Zeit von Montag auf Freitag vorverlegt, weil man merkte, dass die Leute meist am Wochenende Zeit für Plattenkäufe haben. Worauf weist ihr nun hin in der Rubrik? In dieser Woche zum Beispiel erscheinen diese CDs (neben ein paar anderen), die durchaus eine freundliche Erwähnung finden könnten: CD NEUERSCHEINUNGEN IN DER WOCHE VOM 18.01.2013 - 24.01.2013 Bad Religion: True North; Ludovico Einaudi: In A Time Lapse; I Am Kloot: Let It All In; Jose James: No Beginning, No End; A Life Divided: The Great Escape; Steve Lukather: Transition; New Order: Lost Sirens; Riverside: Shrine Of The New Generation Slaves CD NEUERSCHEINUNGEN IN DER WOCHE VOM 25.01.2013 - 31.01.2013 Biffy Clyro: Opposites; Chrome Molly: Gunpowder Diplomacy; Everything Everything: Arc; Adam Green Binki Shapiro: Adam Green Binki Shapiro; Prag: Premiere; Project Pitchfork: Black Genug Auswahl, finde ich, um da auch mal was hin und her zu würfeln, wenn’s mal wieder knapp mit dem Platz wird. Warum nennt ihr die Kolumne nicht um in: CDs, die wir gerade hörenswert finden. Verwunderlich finde ich auch deshalb die CD-Vorstellungen, weil Everything Everything und New Order in Borcholtes Playlist auftauchen. (Die Bad Religion habt ihr auf den 11. Januar verortet, obwohl, sie erst am 18. erschien.) schönen gruß
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Neu! Abgehört gibt es jetzt auch im Radio! Jeden Donnerstag von 12 bis 13 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus den persönlichen Playlisten von Andreas Borcholte und Jan Wigger.



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