Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Abgehört: Die wichtigste Musik der Woche

Von und Jan Wigger

Klarer Anwärter auf das Album des Jahres: Flying Lotus mit seiner flirrenden, tollkühnen Todes-Reflexion "You're Dead!". Außerdem: Hören Sie das neue Foxygen-Album bei uns komplett vorab! Und: Liebeserklärungen an Stevie Nicks und Tokio Hotel.

Flying Lotus - "You're Dead!"
(Warp/Rough Trade, seit 3. Oktober)

Steven Ellison bestreitet in Interviews immer wieder gerne, dass er zeitweise bei Alice Coltrane im Ashram gelebt habe. Den Einfluss seiner berühmten Tante auf seine Persönlichkeit, seine Sichtweisen und seine Musik würde er jedoch nie schmälern. Das wäre auch ziemlich schwierig, denn je länger Ellison unter seinem Moniker Flying Lotus Platten veröffentlicht, desto mehr entfernt sich der Sound des Kaliforniers von den Beats- und HipHop-Ursprüngen und etabliert sich als neue, ziemlich aufregende, urban infizierte Zukunftsvision von Free Jazz und Fusion. Nachdem Ellison sich auf seinen letzten Alben "Cosmogramma" und "Until The Quiet Comes" fulminant zu diesen Wurzeln bekannte und damit zwei der wichtigsten, wegweisendsten Veröffentlichungen der jüngeren Zeit im noch schemenhafte Genre des Post-HipHop schuf, geht es nun um die nächste Stufe der künstlerischen Selbstermächtigung: "You're dead!" ist ein Konzeptalbum, dass sich in ambitioniert knappen 40 Minuten Spielzeit mit einem der größten und schwersten Themen der Menschheit auseinandersetzt, dem Tod.

Nun könnte man sagen, dass es für einen 31-jährigen, recht sportlichen Typen wie Ellison vielleicht etwas früh ist, sich mit der Frage der Endgültigkeit zu befassen. Allerdings musste er in den vergangenen Jahren nicht nur den Tod der geliebten Tante sowie den Verlust eines seiner größten Vorbilder, Rapper J Dilla, verkraften, vor zwei Jahren starb auch noch überraschend der erst 22 Jahre alte Jazz-Pianist Austin Peralta, ein enger Freund und Kollege der Brainfeeder-Label-Posse um Ellison und den Bassisten Thundercat. Das Ausrufezeichen am Ende des Titels ist jedoch Programm. Denn Ellison generiert aus Trauer und Endzeitstimmung nicht Doom und Gloom, sondern feiert auf seinem erstaunlichen Album den Tod als Tor in eine andere spirituelle Dimension, ein Abenteuerland, das sich aus den Mythen der buddhistisch-hinduistischen Lehren ebenso befüllt wie aus Computerspielen, Mangas und HipHop-Legende - ein magischer, flirrender, religiös-kultureller Strudel, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Als Nerd, der er ist, ließ Ellison alle Instrumente einzeln einspielen, um sie dann zuhause am Rechner und mit nachgebautem oder simuliertem Analog-Equipment zu komplexen, vielschichtigen, sehr warmen und emotional aufgeladenen Jazz-Kompositionen zusammenzusetzen. Neben Thundercat gehören Saxophonist Kamasi Washington und Gitarrist Brendan Small zum Stamm-Ensemble, für zwei der 19 Tracks konnte Ellison aber auch eine echte Legende gewinnen: Herbie Hancock spielt sein signifikantes Fender-Rhodes-Piano gleich am Anfang im explodierenden, Mood setzenden "Tesla" und im nicht minder transzendierenden Interludium "Moment Of Hesitation". Die Anwesenheit des Fusion-Meisters ist eine Anerkennung für den HipHop-Innovator Ellison, im Kreis der Jazz-Erneuerer ernst genommen zu werden, umso faszinierender ist jedoch, wie homogen und selbstverständlich sich Hancocks Spiel in die elektronischen Ambient- SciFi- und Sphärenklänge Ellisons einfügt. Im Rap, der thematisch todesnähesten Spielart populärer Musik, verortet sich Flying Lotus mit seinem Phantasie-Alter-Ego Captain Murphy sowie Gastauftritten von Kendrick Lamar und Snoop Dogg in den beiden zentralen Stücken "Never Catch Me" und "Dead Man's Tetris", die Todesverachtung einmal aus jugendlicher, einmal aus lebensweiser, abgefuckterer Perspektive reflektieren.

"You're Dead!" wird so zum bisher persönlichsten Album Ellisons, der sich auf dem Cover als vielarmige Comic-Kreuzung aus Shiva und Kali über einem Zombie-Inferno inszeniert. Die klassische Blues- und Rap-Erzählung mit Blut, Wahnsinn, Pathos und Draufgängertum, als Jazz-Kaleidoskop inszeniert. Mehr wird in diesem Jahr kaum noch gehen. (9.5) Andreas Borcholte

Tokio Hotel - "Kings Of Suburbia"
(Polydor/Universal, seit 3. Oktober)

Gerade nochmal nachgeschaut: Ich stehe nach wie vor hinter allem,was ich damals zu "Humanoid" geschrieben habe. Schreiben durfte, das muss man wohl dazu sagen, werden Tokio Hotel in sogenannten seriösen Kreisen doch weiterhin belächelt, wenn nicht gar verlacht. Folglich gab es nach Publikmachung des großartigen, an den späten Jeremy Enigk gemahnenden Trauerteppichs "Run Run Run" wieder die volle Gülleladung an halbdurchdachten Kommentaren und wohlfeilen Witzeleien, alles umsonst. Nach den Kurzfilmen zum anstrengend eingängigen "Girl Got A Gun" (bitte vergleichen Sie die ersten paar Sekunden mit Nirvanas "School"!) und dem wiederum entwaffnend guten Dance-Ding "Love Who Loves You Back" (kann man das den Stoffbeuteldiscokindern nicht mal zwischendurch als Caribou, Pnau oder Phoenix unterjubeln?) brach der stets auf hohem Level liebende und hassende "Rolling Stone"-Forumsuser "captain kidd" eine gerechte Lanze für die Kaulitz-Käuze: "Schon der zweite gute Track auf dem Album. Das wird ja wohl nicht hörbar werden?"

Für mich selbst erkannte ich bei der Rezeption von "Kings Of Suburbia" genau drei entscheidende Vorteile: 1.) "Dancing In The Dark", Titel 13 also, war doch kein Springsteen-Cover, Glück gehabt. 2.) "Totgeliebt", "Übers Ende der Welt", "Heilig", "Durch den Monsun" und weite Teile der "Humanoid"-Platte sind äußerst prima, und ich finde es leicht, über diese Hinneigung zu sprechen (und noch leichter, sie nicht zu begründen). 3.) Ich kenne keinen einzigen Ton von Avicii, Robin Thicke oder David Guetta, pinky promise. Sprich: Mir ist wurscht, wo Tokio Hotel wohl diesmal geklaut haben könnten, ich würde es eh nicht merken, auch ist mir egal, wieviel Anteil die Twins am Songwriting hatten - Hauptsache Musik!

Im Schnelldurchlauf: Der Titelsong zitiert "Shout" von Tears For Fears und leider auch das "Gelassenheitsgebet" ("God grant me the serenity to accept the things I cannot change ...", yada yada yada), das Bill Kaulitz mit salbungsvoller Stimme über Kriegsrhythmen vorträgt. Das dramatische "Invaded" ist völlig unerwartet legitimer Nachfolger von "Zoom", dabei dachte ich, dieser Beweis von außerirdischem Leben auf dem Mars sei bis 2021 nicht mehr zu toppen! Doch verschweigen wir auch nicht die Scheußlichkeiten: "Covered In Gold", "Never Let You Down" und die M-83-Anverwandlung "The Heart Get No Sleep" sind die Hölle auf Rädern, und wurden "Wo-Ho-Ho"-Chöre ("Louder Than Love") nicht schon 2010 gesetzlich untersagt? "Feel It All" ist dann aber schon wieder auf altbekanntem Niveau. Achten Sie unbedingt auf die irren Bandfotos im Booklet: Eine vollkommen einzigartige Mischung aus Army Of Lovers, "Mad Max", Akira Kurosawas "Ran", Big Bird, Sigue Sigue Sputnik, Jim Jarmusch, Village People, David Cronenbergs "Crash" und Sly Stallones "Raw Deal" (als Emo-Entwurf). Schneeflecken, unberührt. (6.3) Jan Wigger

Tokio Hotel - "Run, Run, Run"

Run, Run, Run von Tokio Hotel auf tape.tv.

ANZEIGE MP3 kaufen | CD kaufen | LP kaufen bei
Foxygen - …And Star Power
(Jagjaguwar/Cargo, ab 10. Oktober)

Dem neuen Album von Foxygen zuzuhören ist wie eine dieser nächtlichen YouTube-Sessions: Ah, Psychedelic-Rock, da höre ich mir mal was von den Electric Prunes an, vielleicht "Get Me To The World on Time". In der Seitenleiste tauchen dann passende Vorschläge auf, sagen wir mal Captain Beefheart, Strawberry Alarm Clock, The Zodiac, 13th Floor Elevators, wenn der Algorithmus stimmt, "The Trip" von Kim Fowley. Und weil im Internet immer ADHS herrscht, wartet man nie, bis ein Song zu Ende ist, sondern skippt nach einer oder zwei Minuten weiter zum nächsten, bis einem nach zwei derart manisch sampelnden Stunden Musik-Binging der Schädel dröhnt. Jonathan Rado und Sam France, die Kernbesetzung von Foxygen, scheren sich nicht um moderne Musik, Sie bewegen sich so selbstverständlich und kennerhaft durch die ausufernden, experimentellen Rocksounds der Sechziger und Siebziger, dass man glauben könnte, die beiden 22-Jährigen seien irgendwie von 1967 durch ein Dimensionenloch oder einen sowas rübergebeamt worden, damals ging ja so einiges, hört man. Mit ihrem letzten Album, dem hervorragenden"We Are The 21st Century Ambassadors Of Peace And Magic" (2013) bewiesen France und Rado, dass sie nicht nur in der Lage sind, ihr psychedlisches Rockistentum auf kompetente Weise vorzuführen, sie erwiesen sich zudem auch noch als gute Songwriter.

Nuggets wie "San Francisco", "Shuggie" oder "No Destruction" muss man auf "…And Star Power" allerdings ein bisschen länger suchen. Statt der Klarheit und Aufgeräumtheit des Vorgängers zu folgen, fallen die beiden Kalifornier, während sie sich thematisch eher den Siebzigern als den Sixteis zuwenden, zurück in ihren adoleszenten Modus Operandi: Schon als Teenager, lange vor ihrem offiziellen Debüt-Album bei Jagjaguwar im Jahre 2012, veröffentlichten sie ausschweifende, extrem sprunghafte, im Grunde total irre Lo-Fi-Konzeptalben wie "Catfood, Dogfood, Motor Oil", "Jurassic Exxplosion Phllipic" in Eigenregie. Wobei sich das Konzept inhaltlich nicht immer ganz erschließen mochte, vielleicht meint Konzept bei Foxygen ja immer nur das Formale: Ein wilder, durchaus launiger, nie wirklich ernst gemeinter Nostalgietrip in die Zeit, als Rockmusik an den Rändern ausfranste, kosmisch wurde, irgendwie weird. Genauso ist es auch mit "…And Star Power" mit seinen 83 Minuten Spielzeit, seinen 24 Songs oder Songfragmenten, seinen drei "Suiten", seinem Taumeln zwischen süßem Pop und enervierendem Noise. Nur dass heute eben, im Gegensatz zur Anfangsphase dieser vielleicht grundsätzlich überschätzten Band, die ganze interessierte Pop-Welt hinhört.

Wenn man sie sucht, dann findet man inmitten des ganzen Lärms die Kleinode, für die Foxygen im letzten Jahr zu Recht gefeiert wurden, einige wurden geschickterweise gleich an den Anfang platziert: "How Can You Really" und "Coulda Bee My Love" täuschen mit Siebziger-Yachtrock-Feeling Gefälligkeit vor; auch "Cosmic Vibrations" und später "Cannibal Holocaust" orgeln und taumeln recht hübsch herum, der größte Teil des Albums bleibt jedoch bei aller zur Schau gestellten Spielfreude und Varianz seltsam unentschieden und richtungslos. Zwischen DIY-Punkrock, Bowie-Glam, Velvet Underground, Pink Floyd, Who-Opern und Chicago geht hier alles, gleichzeitig aber eben auch nicht viel. Anders als Foxygen hatten die dauerbedröhnten Psychedelic-Pioniere vor 40, 50 Jahren den Vorteil, dass solche wahnsinnigen Sounds damals noch nie jemand gehört hatte.

Heute bleibt bei liebevollen Retro-Spektakeln wie "…And Star Power" immer auch der manchmal bittere Nachgeschmack der Postmoderne: Echte Innovation gibt es nicht mehr, nur noch Remix. Umso wichtiger wird es für Rado und France, sich künftig noch mehr auf die Qualität und Originalität ihrer Songs zu konzentrieren, so wie es der ähnlich nostalgische Kollege Ty Segall auf seinem jüngsten Meisterwerk "Manipulator" vorgeführt hat. Sonst folgt nach dem Dröhnen schnell das Vergessen. (6.8) Andreas Borcholte

Foxygen - Album-Prelistening
ANZEIGE MP3 kaufen | CD kaufen | LP kaufen bei
Stevie Nicks - "24 Karat Gold"
(Reprise/Warner, seit 3. Oktober)

Da ich genau weiß, dass meine Eltern "Abgehört" niemals lesen würden, darf ich es ja aussprechen: Ich liebe Stevie Nicks mehr als meine eigene Familie. Ich bin ihr verfallen, seit ich sie singen hörte, auf "Tango In The Night" wohl, mit 14, denn ganz im Gegensatz zu fast jedem ordentlichen amerikanischen Haushalt gehörten selbst "Rumours" und "Hotel California" bei uns nicht zum Inventar. Fast drei Jahrzehnte und ungezählte Glimmersplitter später sind Fleetwood Mac die wichtigste Band meines Lebens - yep, noch vor den Beatles, den Stones, den Smiths oder The Cure, genau das macht mich ja so unglaubwürdig und manchen Text so possierlich, ganz im Sinne von: Armer Irrer steht vorm Supermarkt. Aber auch dort werden Musikzeitschriften verteilt, und in einer musste ich lesen, dass sich die Popgruppe Tops "auf cheesy Sounds von Heart, Fleetwood Mac und Hall & Oates" beruft, also auf gleich drei Bands, deren mittlere Alben größer sind als alles, was "der Montreal-Vierer" (kleiner Witz) jemals veröffentlichen wird.

Später, im Traum, öffnete mir Han Yeo-reum auf offenem Meer die Augen: "70er Pop" und "Softrock" sind längst wieder cool, das weiß man doch seit Jahren, Jan, gibt es alles längst als T-Shirt bei "Urban Outfitters", misch dich halt einfach mal unter die Leute! Doch da landete auch schon das Raumschiff, überhell, lustrous, zerzaust: "24 Karat Gold", 14 Mal reines Rhodium aus dem Tresor, und zwar aus den Jahren 1969 bis 1995, "never-before-released" - Obacht, das muss der Himmel sein. Wer die fahle Göttin schätzt, wird "Starshine", das kolossale Titelstück, die Ratschlagsliste "Hard Advice" ("Go and write some real songs/ Stay out of music stores/ Don't buy that doll") und das herzerweichende "Carousel" verehren (ein Song von Vanessa Carlton, der Stevies Mutter in den Tod begleitet hat). Am Schluss dann der Sturz ins Nichts: Einen Lindsey Buckingham auszu-x-en ist nicht drin, sie liebt ihn noch, sie wird ihn immer lieben. "Have you learned to deal with this/ Oh no she says I have not learned." (8.1) Jan Wigger

Best-of "Abgehört"

Unsere wöchentlich aktualisierte Playlist

ANZEIGE MP3 kaufen | CD kaufen | LP kaufen bei
Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

Newsletter
Abgehört: Die wichtigste Musik der Woche
Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 5 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Meine Empfehlung der Woche:
carolian 07.10.2014
Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart (mit (Wunderlich, Rothenberger, Prey, Köth, Korn, von den München Philharmoniker 1964). In einer ungewöhnlich sauberen Sprech- und Singkultur. Keiner schreit. Alle können singen. https://www.youtube.com/watch?v=N-fnx9xEui4. Falls es jemanden hier gibt, der an Kultur interessiert ist.
2. Habt Ihr was verpennt?
OrangePark 07.10.2014
auf diesen euren beitrag warte ich bereits seit dem 26.9., dem tag, an dem 2 (für euch) unwichtige platten erschienen sind. produziert unter federführung und massgeblicher mitwirkung von Prince. dass eine solche pfeife damit ein weltweites (und sehr positives) echo erntet, geht an euch weit vorbei. tokio hotel scheint eure massstäbe zu bestimmen.
3. Meine Empfehlung der Woche:
JaWeb 07.10.2014
"Bestial Burden" von Pharmakon in einer ungewöhnlich eindringlichen Lärm- und Schreikultur. Eine schreit. Keiner soll singen. https://www.youtube.com/watch?v=4i-Klr2ea-o Falls es jemand hier gibt, der an der Kultur des Ungewöhnlichen interessiert ist.
4. Lustige Empfehlungen - mehr leider nicht, setzen 6
shazari 09.10.2014
Eure Bewertungen über neue Platten werden immer gruseliger und ich kann mittlerweile nur noch schmunzeln und schnell weg klicken... Mir fehlen ehrlich gesagt auch die Worte über immer mehr unfassbare schlechte Wochenempfehlungen... Wann wechselt ihr endlich mal diese unfähigen Musikkritiker aus, es wird höchste Zeit - ihr macht euch jede Woche mehr lächerlicher...unfassbar!
5.
bachfritz 12.10.2014
Der "Rausch" - umgangssprachlich auch bekannt als "Reise" (Trip) - bezeichnet einen emotionalen Zustand übersteigerter Ekstase, bzw. ein intensives Glücksgefühl, das jemanden über seine normale Gefühlslage hinaushebt. Im medizinischen Sinne ist er, losgelöst von etwaigen Glücksgefühlen, definiert als „Ein Zustandsbild nach Aufnahme einer psychotropen Substanz mit Störungen von Bewusstseinslage, kognitiven Fähigkeiten, Wahrnehmung, Affekt und Verhalten oder anderer psychophysiologischer Funktionen und Reaktionen. Die Störungen stehen in einem direkten Zusammenhang mit den akuten pharmakologischen Wirkungen der Substanz. Nur so kann ich mir die Empfehlung von Flying Lotus als klarer Anwärter auf das Album des Jahres erklären. Ich hoffe mein Beitrag wird nicht zensiert, dem Andreas empfehle ich zum "Runterkommen" folgenden Link. http://www.youtube.com/watch?v=L-W5gVbqxyk Gruß von einem leidenschaftlichen Musikliebhaber.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



"Abgehört" und "Amtlich" live
Andreas Borcholtes Playlist KW 41
  • SPIEGEL ONLINE

    1. Flying Lotus: You're Dead!

    2. Donald Byrd: Electric Byrd

    3. Herbie Hancock: Sextant

    4. Ty Segall: Manipulator

    5. Sonny Knight And The Lakers: I'm Still Here

    6. Scott Walker + SUNN O))): Soused

    7. Foxygen: How Can You Really (Track)

    8. Erlend Øye: Garota (Track)

    9. Shee Keeps Bees: Eight Houses

    10. Katy Perry: This Is How We Do (Track)


Jan Wiggers Playlist KW 41
  • Jens Ressing

    1. Mono: Hymn To The Immortal Wind

    2. Mono: For My Parents

    3. Hall & Oates: Abandoned Luncheonette

    4. Pavement: Brighten The Corners

    5. Van Halen: 5150

    6. Bee Gees: Bee Gees' 1st

    7. Gas: Zauberberg

    8. John Coltrane: A Love Supreme

    9. Frank Sinatra: Sings For Only The Lonely

    10. Syd Barrett: Opel

Abgehört im Radio

Neu! Abgehört gibt es jetzt auch im Radio! Jeden Mittwoch um 23 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus der persönlichen Playlist von Andreas Borcholte.




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: