Wiggers wundersame Welt: Triumph geistreicher Popmusik
Pop ist unfair. Viele moderne Klassiker verdanken wir genialischen Vorläufern, die heute kaum noch einer kennt. Für eine kleine Serie taucht Jan Wigger von nun an ab in diese wundersame Welt der Vergessenen und entreißt ihr obskure oder rare Meisterwerke: Diesmal "The Smoke".
No Shit! In den Achtzigern produzierte Lloyd nämlich die wundervolle Belinda Carlisle, Barry Manilow und die Smasher des "Dirty Dancing"-Soundtracks und brachte es bis heute auf etwa hundert Platin- und Gold-Auszeichnungen.
Im Herbst 1967 lernte Lloyd bei einem Produktionsjob für October Country die technischen Möglichkeiten des Columbia Records Studios am Sunset Boulevard kennen und verblüffte ein Jahr später mit "The Smoke": Ein wahnsinnig gut geschriebenes und arrangiertes Meisterwerk des Psych-Pop (hören sie "Gold Is The Colour Of Thought", "Umbrella" und "Odyssey"), flirrend und luftig, mit "Cowboys And Indians", Lloyds sagenhafter Antwort auf das irrwitzige "Heroes And Villains" der Beach Boys. Ein Triumph der geist- und einfallsreichen Popmusik, wie sie so nur früher möglich war. (9.1)
Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)
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