Privat-Beerdigung Freunde und Familie nehmen Abschied von Prince

Bei einer privaten Zeremonie wurde der Leichnam des Musikers Prince eingeäschert. Das Urnengrab soll privat bleiben - für Fans soll es zu einem späteren Zeitpunkt ein großes Konzert geben.

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Zwei Tage nach dem Tod von Prince haben Familienangehörige, Freunde und Kollegen mit einer "wunderschönen Feier" von dem Popstar Abschied genommen. Dies teilte Anna Meacham mit, die Sprecherin des am Donnerstag gestorbenen Musikers. Die Zeremonie habe im kleinen Kreis stattgefunden. Der Leichnam des Musikers sei eingeäschert worden. Der Aufbewahrungsort würde geheim bleiben, sagte Meacham.

Laut Medienberichten sollen unter den Gästen unter anderem die Schwester des Musikers Tyka Nelson, die Musikerin Sheila E., der Bassist Larry Graham und das Model Damaris Lewis gewesen sein.

Zu einem späteren Zeitpunkt sollen laut Meacham Pläne für eine "musikalische Feier" bekannt gegeben werden, bei der Fans von dem Musiker Abschied nehmen können. Die Todesursache sei weiterhin unbekannt. Frühestens in vier Wochen sei mit dem Obduktionsergebnis zu rechnen. Bislang gibt es keine Hinweise auf einen Suizid, eine Überdosis Drogen oder ein Verbrechen , wie Behördenvertreter nach der Obduktion im US-Bundesstaat Minnesota mitteilten.

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Prince: Ein Pop-Life

Hunderte Fans besuchten seit der Nachricht von seinem Tod Paisley Park, das Anwesen des Musikers in Chanhassen, einem Vorort von Minneapolis. Der Zaun dort war mit lilafarbenen Ballons geschmückt, Mitarbeiter verteilten als Andenken an Besucher kleine Boxen mit einem Foto des Künstlers und T-Shirts mit der Aufschrift "3121", einem Albumtitel von Prince. Die NBC-Fernsehshow "Saturday Night Live" widmete dem Verstorbenen eine komplette Sendung.

Prince war am Donnerstag von Mitarbeitern leblos in einem Aufzug in seinen Paisley Park Studios im US-Bundesstaat Minnesota gefunden worden. Der Musiker gewann sieben Grammys und wurde unter anderem mit Hits wie "Purple Rain" und "When Doves Cry" bekannt.

Im Video: Trauergäste nehmen Abschied von Popstar Prince

sto/dpa/AFP/AP



insgesamt 20 Beiträge
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roflem 24.04.2016
1. JW und seine Opfer
Ich möchte nicht wissen, wieviele Mitglieder dieser Sekte jährlich sterben, weil ihnen ihre "Religion" Operationen mit Bluttransfusion (auch Eigenblut) verbietet.
schelmig13 24.04.2016
2. Prince, purple rain...
ich bekomme bei dem GitarrenSoli noch immer Gänsehaut, obwohl schon 500 mal gehört. Auch die Songs für seine Musik- Kollegen. Erschreckend diese Todesnachricht !!!
bernifleischmann 24.04.2016
3. Der Mann ist überbewertet
Gute Popsongs, zum Kitsch neigend. Die Inszenierung zum Superstar hat irgendwann genervt. Genie? Wo?
Rubyconacer 24.04.2016
4. RIP Prince.
In den Achtzigern der meistgehasste Musiker, den niemand verstanden hat. Heute, rückblickend zum Genie verklärt. Wer es so leichter erträgt, bitte sehr.
behindtheborderline 24.04.2016
5. Tja, das mag fatal sein über die Jahre
jeglich mediz.Behandlung zu verweigern - mein Gefühl sagt mir, dass sein Tod ganz bewusst kam und er ihn annahm und spürte. Wenn sich jemand "lost end" fühlt und dann noch Opiate nimmt...der ist schon längst in der Resignation angekommen (Eigenerfahrung) Ich bin sein Jahrgang 1958, ebenso Epileptiker und habe 3* OD überlebt. Denke jetzt mal, dass da verschiedene Faktoren zusammenkamen. Anzunehmen ist, dass es sich um einen fremdchem. Zusatz zu H handelt. liegt recht nahe. In den USA gibt es schon lange massive Todesfälle durch aufgepantschten Stoff. Der "Sir" hat da wohl eben leider nicht aufgepasst. Es sollte aber doch eruierbar sein, wer ihn zur OD verhalf bzw, das Zeug besorgte. Nun, egal auch , es macht ihn nicht wieder lebendig. Mehr als schade um einen geliebten Musiker, der mich mit seinem Sound in den 80ern ganze Nächte zum Tanzwahnsinn verleitete. Prince,Symbol ist im chines.Sternzeichen ein Hund, wie Jackson,Madonna und myself too. Abgesehen von der Religion, pflegen Hunde dazu, gerne ein geheimes Doppelleben zu führen. (Eigenerfahrung) und sind meist sehr misantroph auf Gesellschaftswerte zu sprechen. Ich bin heute 58 geworden. Nach ewig langen Jahren der Hilflosigkeitssucht, habe ich eine Kraft kennengelernt, die ich nicht Religion nennen will, sondern eher die universelle cosmische Power die mich am Leben erhält und mich beschützt. Der Teufel in mir hat mich lange Jahre abgehalten davon, mich dieser Kraft zu öffnen. Jetzt haben meine SpaceENGEL die negativen Kräfte besiegt und halten mich am Limit. So etwas versteht kein stereotyp.Therapeut,ja eben auch kein sozusagen "normaler" Mensch, das nenne ich einfach Glück und tiefe Dankbarkeit. Was andere darüber denken ist mir so ziemlich egal. Mir geht jeder Tod dieser Art nahe, meine besten Freunde sind alle schon in der Bel Etage. Ich habe jetzt keine Angst mehr vor dem Sensenmann, weil mit etwas Trick komme ich in die Musikerabteilung im Petrusorchester da oben....:-) dann brauch ich mich um guten Sound und Stimmung nicht zu sorgen :-) Mir gefällt trotz pers.Finanzarmut aber das neuempfundene Leben 1000 mal besser, als zu sterben oder ständig auf Meile zu sein. . Das hat unbezahlbare Qualität und ist plötzlich sogar manchmal lustig auf eine kosm.Art . R.I.P. Prince ~ U´re Sound is still alive.
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