Abschied vom Nürburgring Auf zum letzten Rock am Ring

Das erste Mal 1985, das letzte Mal 2014: Das Musikfestival "Rock am Ring" hat begonnen. Es sind die finalen Tage am Nürburgring nach dem Streit zwischen Konzertveranstalter Lieberberg und dem Autozulieferer Capricorn. Die Bilder des Auftakts.

DPA

Nürburg - Bestes Wetter zum Abschied: Bei strahlendem Sonnenschein ist am Donnerstag das letzte "Rock am Ring"-Festival eröffnet worden. Pünktlich um 16:45 Uhr schallten von der größten Bühne am Nürburgring die ersten Gitarrenklänge der US-Band "Falling in Reverse" über das Gelände. Später am Abend standen auch noch Auftritte der Altrocker von Iron Maiden und von The Offspring auf dem Programm. Das Festival dauert in diesem Jahr insgesamt vier Tage, es werden rund 80 000 Besucher erwartet.

Weitere Topacts sind Metallica und Linkin Park. Auch Jan Delay, Die Fantastischen Vier, Slayer und Skandalrocker Pete Doherty mit den Babyshambles haben sich angesagt. Am Sonntag endet dann die jahrzehntelange Tradition des Festivals.

Veranstalter Marek Lieberberg hatte "Rock am Ring" 1985 in der Eifel ins Leben gerufen. Dass an diesem Wochenende nun Schluss ist, liegt an Vertragsstreitigkeiten zwischen Lieberberg und dem Autozulieferer Capricorn als neuem Nürburgring-Besitzer. Die Capricorn Nürburgring GmbH wollte eine höhere Gewinnbeteiligung, was Lieberberg ablehnte.

Von 2015 an soll nun in der Eifel ein von der Deutschen Entertainment AG ausgerichtetes Festival namens "Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring" steigen. Lieberberg liebäugelt mit einem Umzug von Rock am Ring nach Mönchengladbach.

jbe/dpa



insgesamt 7 Beiträge
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quarry 06.06.2014
1. Das letzte
Rock am Ring an dem Ring. Nächstes Jahr müssen einige weiter fahren, andere haben es näher. Und wo das stattfindet ist doch egal. Für die Region ist das schlecht, da wo die Veranstaltung hinkommt wird man sich freuen.
horstmoik 06.06.2014
2. Ich
sehe mit das ganze nur auf Eins Plus an, aber ich stelle fest, dass der "Rock am Ring" immer mehr zum "Pop am Ring" mutiert ist. Da bringen die wenigen Headliner nichts mehr!
mlange8801 06.06.2014
3. Der neue Name
ist ja schon mal sowas von schlecht.
hermes69 07.06.2014
4. Manche nennen es auch
Zitat von horstmoiksehe mit das ganze nur auf Eins Plus an, aber ich stelle fest, dass der "Rock am Ring" immer mehr zum "Pop am Ring" mutiert ist. Da bringen die wenigen Headliner nichts mehr!
Vielfalt am Ring. Und genau das war und ist eines der Erfolgsrezepte des Festivals. Festivals mit nur einer Musikrichtung gibt es mehr als genug. Wer nicht zum Ring will der muss es ja nicht. Ich hatte immer eine Menge Spaß dort. Ob das neue Festival Erfolg haben wird, wird sich zeigen. Allerdings glaube ich kaum, dass man den hohen Standard wird halten können. Wizzard Prom. haben das Sonisphere in Hockenheim damals schon organisatorisch böse an die Wand gefahren. Ob sie ein Festival dieser Größenordnung wuppen könne, zumal noch a,m gleichen WE wie Rock am Ring und Pinkpopp - wird schwer.
Sgt. Sykes "Psycho" 08.06.2014
5. Wieso nur Rock?
Find es gerade gut, dass mit welchen wie Depeche Mode (Veranstalter von deren Konzerten in Deutschland ist übrigens auch Herr Lieberberg) oder Florence + The Machine usw. auch ein paar andere dabei sind. Höre selbst eig. hauptsächlich Rock, aber durch meine Eltern ;-) auch viel von Depeche Mode und die gehen Live auch ganz ordentlich ab und hör auch mal was wie Florence + The Machine, Adele, Lana Del Rey & Co. Und gerade bei so einem mehrtägigem Festival will ich nicht nur Dauerkrach, sondern auch mal was ruhigeres zwischendurch (ist bei Depeche Mode auch, meistens zweimal je zwei Solos von Martin L. Gore und einem am Klavier (der Italiener, der schon seit Jahren zur Livebesetzung gehört)).
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