Rockgitarrist Gary Moore ist tot

"RIP", Ruhe in Frieden - so lautet die Bestätigung auf Gary Moores offizieller Website. Der legendäre Gitarrist von Thin Lizzy ist tot, gestorben in Spanien - im Alter von 58 Jahren.


London - "Ich kann es immer noch nicht glauben." Moore sei kein "Rock-Opfer", sondern "robust" und ein "gesunder Kerl" gewesen - ein "großartiger Spieler" und "engagierter Musiker", sagte Moores Vorgänger bei der Band Thin Lizzy, Eric Bell, der BBC. Auf der Website Moores hieß es: RIP, Rest in Peace. Wenig später war die Seite nicht mehr zu erreichen.

Moore wurde in einem Hotel in seinem spanischen Urlaubsort an der Costa del Sol tot aufgefunden worden, berichtete der Sender Sky News unter Berufung auf das Management des Künstlers.

Moore stammte aus Belfast in Nordirland. Er war zuletzt als Solo-Gitarrist erfolgreich. Besser bekannt war er als Mitglied der irischen Rockgruppe Thin Lizzy, die er mehrmals verlassen hatte, zu der er aber wieder zurückkehrte. Er spielte auf dem Song "Still in Love With You" vom Album "Nightlife" (1974), sowie auf der LP "Black Rose: A Rock Legend" von 1979.

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Gary Moore: Ein Leben für den Rock'n'Roll
Während seiner Solokarriere wechselte der frühere Hardrock- und Heavy-Metal-Gitarrist mehrmals die Stilrichtung. Zunächst besann er sich auf seine Blues-Wurzeln, ehe er sich in Richtung Drum'n'Bass orientierte. Anfang der neunziger Jahre veröffentlichte Moore seinen Welthit: "Still got the Blues", der auch in Deutschland ganz oben in der Hitliste stand - und um den es später einen Rechtsstreit gab.

Moore begann bereits mit acht Jahren, Gitarre zu spielen. Als er gerade 16 Jahre alt war, zog er von Belfast nach Dublin, um sich der irischen Band Skid Row des späteren Thin-Lizzy-Frontmannes Phil Lynott anzuschließen. Außerdem arbeitete er mit Musikern wie Ex-Beatle George Harrison, Ozzy Osbourne oder den Beach Boys zusammen.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, Gary Moore habe mit Thin Lizzy die Hits "Whiskey in the Jar" und "The Boys Are Back in Town" gespielt. Dies war zumindest auf den Studioversionen der Songs nicht der Fall.

jul/can/dpa/AFP/Reuters



insgesamt 116 Beiträge
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Rockaxe 06.02.2011
1. Da kann ich wirklich
nur noch sagen: schade ein außergewöhnlicher Musiker weniger. R. I. P.
derlabbecker 06.02.2011
2. fand seine Soloplatten in den 80ern...
... echt klasse. Lief bei uns auf den Feten rauf und runter. Wild frontier, Over the hills und after the war.... und natürlich Empty rooms, mein absoluter Favorit. Höre die Songs heute noch gerne, mit seinen Blues Stücken danach konnte ich dann nichts mehr anfangen. Schade um ihn, mit 58 viel zu jung... RIP Gary
Domkirke 06.02.2011
3. Rip
Einer der größten Musiker aller Zeiten. Wirklich eine schlimme Nachricht
dent42 06.02.2011
4. Re
Was für ein Typ, was für ein Gitarrist. Einer der ganz großen seiner Zunft, Ruhe er in Frieden.
Meister Böck, 06.02.2011
5. R.i.p.
Ein ganz großer seiner Zunft.
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