Nach Wasserschaden Schimmelalarm in der Elbphilharmonie

Erst Anfang des Jahres wurde die Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet, die Kosten für den Bau hatten sich mehr als verzehnfacht. Jetzt wurde nach einem Wasserschaden Schimmelbefall festgestellt.

Elbphilharmonie in Hamburg
DPA

Elbphilharmonie in Hamburg


Wegen eines Wasserschadens muss das Foyer des Kleinen Saals der Hamburger Elbphilharmonie aufwendig saniert werden. Ob es zu Beeinträchtigungen des Konzertbetriebes kommen wird, ist noch unklar.

Bereits Ende April sei aus einem Nebenraum des Kleinen Saals Heizungswasser aus einem offenen Rohr gelaufen. Es habe sich auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern verbreitet, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Das Wasser sei in der Folge in die Dämmung der Wände, das Mauerwerk und den Fußboden des Foyers eingedrungen. Enno Isermann, Sprecher der Kulturbehörde, bestätigte den Vorfall gegenüber der Zeitung.

Fotostrecke

8  Bilder
Eröffnung Elbphilharmonie: Jetzt endlich mit Orchesterklang!

Der Wasserschaden sei zunächst durch Trocknungsgebläse behoben worden. Rund sechs Wochen später sei bei der Untersuchung der Dämmung jedoch Schimmelbefall entdeckt worden. Der belastete Boden musste rausgerissen, die Wände des Foyers aufwendig gereinigt werden.

Das geschah laut Isermann bereits während der Sommerpause. Ab kommender Woche sollen nun der neue Boden verlegt und auch die Wände wieder hergerichtet werden. In der kommenden Woche wollen die Verantwortlichen der Elbphilharmonie sowie die Hamburger Kulturbehörde auch bekanntgeben, ob es wegen der Sanierungsarbeiten zu Beeinträchtigungen des Konzertbetriebes im Kleinen Saal kommen wird.

brt/dpa

© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.