Schürzenjäger Volksmusik-Gitarrist beging Selbstmord

Die Alpenrockband Schürzenjäger trauert um ihren Gitarristen: Florian Leis-Bendorff beging offensichtlich Selbstmord. Die Fangemeinde rätselt über die Gründe des Freitods.


Schürzenjäger-Gitarrist Leis-Bendorff: Tragischer Selbstmord

Schürzenjäger-Gitarrist Leis-Bendorff: Tragischer Selbstmord

"Die Schürzenjäger haben einen lieben Freund und ein wichtiges Mitglied der Band verloren", schreibt Bandleader Peter Steinlechner auf der Homepage der Schürzenjäger. Auch die anderen Mitglieder sind fassungslos, dass sich Leis-Bendorff das Leben nahm. Im Gästebuch der Band hinterließen bereits zahlreiche Fans Kondolenzwünsche und fragen nach einem Motiv für den Selbstmord.

Auf der vergangtenen Tournee sei der Gitarrist besonders gut gelaunt gewesen, die Herzen der Fans seien ihm zugeflogen. "Umsoweniger können wir alle sein offensichtlich freiwilliges Ausscheiden aus dem Leben begreifen", heißt es auf der Homepage.

Der Einsatz des aus Hamburg stammenden Musikers habe den Sound der Schürzenjäger geprägt. Leis-Bendorff spielte seit 1992 bei der österreichischen Rockgruppe, die als Zillertaler Schürzenjäger bekannt geworden waren. Nach seinem Studium an der Hamburger Hochschule für Musik und darstellende Kunst erhielt er die Möglichkeit, für das Album "Jeden Herzschlag wert" Gitarre zu spielen. Seit 1996 war er bei den Live-Auftritten der Band dabei.

Die Band wurde vor 35 Jahren von Peter Steinlechner und Alfred Eberharter gegründet. Aus dem Duo wurden die Zillertaler Schürzenjäger und schließlich die Schürzenjäger. Sie wurden 1999 mit der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet. Das bekannteste Lied der Gruppe ist "Schürzenjägerzeit".

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