Studio für elektronische Musik "Heute fühlen wir den Beat"

Das Studio für elektronische Musik in Köln ist legendär, heute vor 66 Jahren wurde es gegründet. Google erinnert deshalb an diesen "Zufluchtsort für innovative Musiker".

Google Doodle
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Wenn Google auf seiner Startseite an ein Tonstudio erinnert, dann kann es kein ganz x-beliebiges sein. An diesem Mittwoch würdigt der Konzern das Studio für elektronische Musik in Köln: Es wurde am 18. Oktober 1951 gegründet.

Das Studio gehörte zum Westdeutschen Rundfunk, an jenem 18. Oktober vor 66 Jahren gab der Intendant des Senders sein Okay für die Einrichtung. Die Geschichte des Tonstudios "spiegelt die Entwicklung der elektronischen Musik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider", heißt es im Wikipedia-Artikel zum Thema.

"Heute fühlen wir den Beat", schreibt Google zur Erklärung seines Doodles. Das Studio sei zu einem "Zufluchtsort für innovative Musiker und Produzenten weltweit" geworden, dort seien elektronisch-synthetische Klänge gemischt worden, um ein neues Musikgenre zu schaffen, "das inzwischen so viele lieben". Die Grafik zum Doodle stammt von dem Berliner Illustrator Henning Wagenbreth.

In dem Studio für elektronische Musik arbeiteten im Lauf der Jahre einige der bedeutendsten Komponisten unserer Zeit. Der Deutsche Karlheinz Stockhausen beispielsweise arbeitete über vier Jahrzehnte lang mit dem WDR und dessen Studio zusammen, eine ganze Musikergeneration wurde dadurch geprägt. Das Studio wurde international zu einer Richtgröße im Diskurs, und Stockhausen übernahm 1963 dessen Leitung. Das Engagement machte ihn zu einem Pionier der elektronischen Musik und brachte ihm den Beinamen "Papa der Techno-Generation" ein.

aar

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