Berlin/Köln - Wegen kritischer Äußerungen über die FDP in der ARD-Serie "Lindenstraße" haben die Liberalen dem Sender Parteinahme vorgeworfen. "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat überparteilich zu sein - gerade in Unterhaltungssendungen", sagte der medienpolitische Sprecher der FDP, Burkhardt Müller-Sönksen, der "Bild"-Zeitung zufolge. Er wage zu bezweifeln, "ob sich die ARD mit einer solchen einseitigen Parteinahme einen Gefallen tut".
In der Folge am vergangenen Sonntag hatte die Figur Jimi Stadler - ein Installateur und Familienvater - gesagt: "Die Politik hilft uns auch nicht. Unsere Super-FDP: Die steckt's den Hoteliers und den Ärzten hinten und vorne rein. Aber wir vom Handwerk, wir sind die Dummen. Wahrscheinlich, weil wir nicht gespendet haben."
Der WDR, der die Serie in der ARD verantwortet, weist die Kritik zurück. Die Autoren der Sendung hätten lediglich ein Thema mit Argumenten aufgegriffen, die ohnehin in der Debatte über die Steuererleichterungen geäußert worden seien, so eine Sprecherin des Senders: "Die Figur 'Jimi' spricht somit nicht für die ARD, sondern äußert eine zugespitzte Meinung in der Fernsehserie."
Die "Lindenstraße", die seit 1985 wöchentlich im Ersten ausgestrahlt wird, fiel immer wieder durch politische und gesellschaftskritische Themen und Aussagen auf. Deren politische Richtung ist dabei häufig die ihres Schöpfers, des bekennenden Alt-68ers Hans W. Geissendörfer.
Nach der von Helmut Kohl verlorenen Bundestagswahl 1998 sagte eine Figur: "Birnen zerschnipseln ist doch hochpolitisch. Komm, wir machen einen rot-grünen Salat."
feb/ddp/AFP/apn
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Da will er jetzt erzählen, er hätte das gar nicht so gemeint. Nicht mal das Rückgrat, zu seinen eigenen Postings zu stehen. Hier kann sich jeder selbst nochmal davon überzeugen, was es da "zwischen den Zeilen" (nicht) [...] mehr...
18. März 2010, Berlin-Mitte: Seminar "Politische Prozesse mitgestalten - effektive Lobbyarbeit für Unternehmen und Verbände". Der stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Um*welt, Naturschutz und [...] mehr...
Sagen wir so: er ist zumindest nicht als unsympathische Figur angelegt. ;) Dass er explizit CSU-Wähler ist, wäre mir neu, das wurde meines Wissens nie thematisiert. Aber alles andere würde mich bei Jimi wundern, passt also [...] mehr...
Nö. Jemanden, der nicht zwischen den Zeilen lesen kann, kann man nicht nachtragend sein. Und wenn man ihn an der Qualität seiner Beiträge mißt, erst recht keinen Vorwurf machen. mehr...
Da ist jemand aber furchtbar nachtragend dass ich mal seinen unsittlichen Antrag einfach ignoriert hatte: http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=1156241&postcount=837 mehr...
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