1000. "Tatort" Lindholm und Borowski fahren im Taxi nach Leipzig

Der 1000. "Tatort" wird ein Ermittler-Doppel mit Maria Furtwängler und Axel Milberg. Die Folge "Taxi nach Leipzig" ist eine Verbeugung vor dem Ur-"Tatort".

Treffen beim 1000. "Tatort" aufeinander: Axel Milberg und Maria Furtwängler
DPA; Getty Images

Treffen beim 1000. "Tatort" aufeinander: Axel Milberg und Maria Furtwängler

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Taxi? Leipzig? Klingelt da was? Genau: Bereits im ersten "Tatort" ließ sich ein westdeutscher Kommissar in den Osten chauffieren. "Taxi nach Leipzig" hieß auch schon die Folge um den Ermittler Paul Trimmel, die im November 1970 ausgestrahlt wurde.

Zum Jubiläum gibt es nun eine Verbeugung vor diesem Ur-"Tatort". Wie SPIEGEL ONLINE erfuhr, beginnen im November die Dreharbeiten zur 1000. Episode, in der es ebenfalls um einen Trip von Norddeutschland in den Osten geht. Die Ausstrahlung ist für den Herbst 2016 geplant.

Für das besondere Ereignis werden sich der von Axel Milberg gespielte Kieler Ermittler Borowski und die von Maria Furtwängler gespielte Kollegin Lindholm gemeinsam in ein Auto quetschen. Die beiden werden mit einem ehemaligen KSK-Soldaten konfrontiert, der sich nach einem Einsatz in Afghanistan an seiner Ex-Freundin rächen will, bevor ihre Hochzeit mit einem Kameraden stattfindet.

Regie und Drehbuch liegen in den Händen von Alexander Adolph, der für besonders eigenwillige "Tatort"-Folgen bekannt ist. Unter anderem lieferte er die Münchner Episode, in der Fabian Hinrichs den inzwischen kultisch verehrten Ermittler Gisbert spielt, und auch den bitterbösen Schlachthof-Krimi mit Furtwängler im letzten Dezember.

Für den NDR ist die Jubiläumsfolge, bei der die Stars zweier unterschiedlicher Reviere zusammengebracht werden, eine weitere Maßnahme, die räumlichen Grenzen innerhalb der Traditionsreihe aufzulockern. Am letzten Wochenende lief ein Doppel-Krimi, in dem die Magdeburger "Polizeiruf"-Kommissare auf ihre Kollegen aus Rostock trafen. Und der von Wotan Wilke Möhring gespielte Bundespolizist Thorsten Falke ermittelt inzwischen in ganz Mitteldeutschland. Spektakulär auch die Falke-Folge am nächsten Wochenende: Es geht um den realen Fall des Flüchtlings Ouri Yalloh, der 2006 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannt ist. Ein weiterer "Tatort", der für Aufsehen sorgen wird.

  Falke-"Tatort" "Verbrannt": Wird für Aufsehen sorgen
NDR/ Alexander Fischerkoesen

Falke-"Tatort" "Verbrannt": Wird für Aufsehen sorgen

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insgesamt 9 Beiträge
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f36md2 08.10.2015
1. Tatort mit Furtwängler: Da schalte ich schnell weiter!
Ein Tatort mit der langweiligen Furtwängler? Bitte nicht! Da warte ich doch besser auf den nächsten Tatort mit den beiden witzigen Typen aus Münster!
new_eagle 08.10.2015
2. Nicht Mitteldeutschland sondern Norddeutschland
Das ist Falsch: "Bundespolizist Thorsten Falke ermittelt inzwischen in ganz Mitteldeutschland"! Richtig ist: Bundespolizist Thorsten Falke ermittelt in Norddeutschland!
hinschauen 08.10.2015
3.
Was eigentlich in diesem Artikel unbedingt hätte auftauchen müssen: In Anlehnung an den "Ur-Tatort" (komische, und genau genommen auch falsche Bezeichnung für den ersten Tatort) ermittelten Schimanski und Tanner bereits 1990 in "Unter Brüdern" gemeinsam mit einem Polizeiruf-110-Team.
sekundo 08.10.2015
4. Ach, du lieber Himmel!
Maria Furtwängler mit der Ausdruckslosigkeit einer Schaufensterpuppe und Axel M., der ja stets am zweiten Gesichtsausdruck arbeitet. Wer auf Krimis von der Stange steht soll sich das ansehen. Ich allerdings hege keine masochistischen Neigungen!
Ekkehard Grube 08.10.2015
5.
Warum aus dem Kieler "Tatort"-Team nur Axel Milberg? Ich hoffe doch, die sympathische Ko-Ermittlerin Sibel Kekilli ist ebenfalls dabei! Für meinen Geschmack springen in letzter Zeit entschieden zu viel Ermittler ab oder werden gegangen (Nina Kunzendorf, Sylwester Groth, Petra Schmidt-Schaller, Maximilian Brückner und Gregor Weber, Friedrich Mücke und Alina Levshin).
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