Fatih-Akin-Star Aus für Anwaltskrimi mit Adam Bousdoukos

Als griechischstämmiger Anwalt sollte Adam Bousdoukos die kleinen Leute in Mannheim verteidigen - doch wegen schlechter Quoten geht der Krimi "Dimitrios Schulze" nun doch nicht in Serie.

Adam Bousdoukos in "Dimitrios Schulze"
Johannes Krieg/SWR/kurhaus production/dpa

Adam Bousdoukos in "Dimitrios Schulze"


Die Multikulti-Offensive der ARD geht offensichtlich nicht ganz auf. Mit Krimis wie "Kommissar Pascha" um einen türkischstämmigen Ermittler versuchen die Verantwortlichen im Ersten in ihren Donnerstagskrimis Hauptfiguren mit Migrationshintergrund zu etablieren. Zumindest einer dieser Krimi-Charaktere muss nun abtreten: der von Adam Bousdoukos gespielte Anwalt Dimitrios Schulze.

Bousdoukos hat sich vor allem als Darsteller in den Filmen seines Freundes Fatih Akin einen Namen gemacht, der Hamburger Kneipier und Schauspieler mit griechischen Wurzeln spielte sowohl in dessen Debüt "Kurz und schmerzlos" als auch in "Soul Kitchen" zentrale Rollen. Zuletzt war Bousdoukos aber auch in der ZDF-Schmonzette "Ein Sommer auf Zypern" zu sehen.

In "Dimitrios Schulze" agierte der 43-Jährige als eine Art griechischer "Liebling Kreuzberg" in Mannheim-Jungbusch. Trickreich sollte sich der Jurist für seine Mandanten einsetzen, die aus den unteren Schichten des Viertels stammen.

Damit ist nun Schluss. Die Anfang Februar ausgestrahlte Pilotfolge konnte nur 2,27 Zuschauer vor den Fernseher locken. Der Marktanteil betrug extrem bescheidene 7,0 Prozent. Die ARD kündigte an, die Reihe nicht fortzusetzen.

cbu/dpa



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