"Bis nichts mehr bleibt" Quotenerfolg für Scientology-Film

Scientology als Zuschauermagnet: Das Sektendrama "Bis nichts mehr bleibt" wollten in der ARD weit mehr als acht Millionen Zuschauer sehen - doppelt so viele wie bei anderen Mittwochsfilmen. Auch die anschließende Plasberg-Diskussion zum Thema erzielte eine sehr gute Quote.

ARD-Film "Bis nichts mehr bleibt": Sehr hohe Resonanz
Christine Schröder / WDR

ARD-Film "Bis nichts mehr bleibt": Sehr hohe Resonanz


Hamburg - Großer Erfolg für ein ambitioniertes Projekt: Das ARD-Drama "Bis nichts mehr bleibt" über das Schicksal von Scientology-Aussteigern stieß am Mittwochabend im Fernsehen auf sehr hohe Resonanz. 8,69 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 27,1 Prozent) verfolgten nach Senderangaben den Film mit Kai Wiesinger, Nina Kunzendorf und Silke Bodenbender. Auch beim jüngeren Publikum von 14 bis 49 Jahren war der Film gefragt: Hier betrug der Marktanteil 17,3 Prozent. Die Mittwochsfilme der ARD verbuchen gewöhnlich vier bis sechs Millionen Zuschauer.

Frank Plasbergs anschließende Diskussionsrunde "Hart aber fair" zum Thema Scientology profitierte von dem Film und erreichte mit 7,47 Millionen Zuschauern (28,3 Prozent) im Anschluss daran um 21.45 Uhr eine ungewöhnlich hohe Quote.

Auch Scientology scheint die Brisanz des Films erkannt zu haben: Bereits vorab veröffentlichte die Sekte einen Gegenfilm - gezeigt wird er im Internet.

sha/dpa



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