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Wut über rassistische Äußerungen: NBC feuert Donald Trump

Donald Trump ruft "You're fired" auf einer Wahlkampfveranstaltung: Aus bei NBC Zur Großansicht
REUTERS

Donald Trump ruft "You're fired" auf einer Wahlkampfveranstaltung: Aus bei NBC

Seine rassistischen Kommentare gegen mexikanische Einwanderer werden Donald Trump zum Verhängnis: Der TV-Sender NBC beendet die Zusammenarbeit mit dem Unternehmer. Der Milliardär droht mit dem Gang vor Gericht.

"You're fired", "Du bist gefeuert": Dieser Spruch, mit dem Donald Trump in seiner TV-Show "The Apprentice" die Kandidaten rausschmeißt, ist in den USA längst zu einem geflügelten Wort geworden. Nun gilt auch für Trump selbst: "You're fired!"

Der TV-Sender NBC hat seine Zusammenarbeit mit Donald Trump beendet. Grund sind die fremdenfeindlichen Äußerungen des US-Präsidentschaftsbewerbers. Er hatte sich in seiner Bewerbungsrede rassistisch über mexikanische Einwanderer in den USA geäußert. "Sie bringen Drogen, Verbrechen, Vergewaltiger", sagte der Milliardär.

Seine Tiraden lösten bei Hispanics in den Vereinigten Staaten und in Lateinamerika Empörung aus. Südamerikanische Musiker und Moderatoren sagten ihre Teilnahme an der Miss-USA-Wahl ab.

Nun hat NBC mitgeteilt: Die Wahlen zur Miss USA und Miss Universe, die Trump produziert, würden nach seinen "herabwürdigenden Äußerungen" künftig nicht mehr bei dem Sender ausgestrahlt. Die Wahl zur Miss USA 2015 findet bereits am 12. Juli statt.

Trump hatte zuvor bereits angekündigt, nicht mehr bei der Show "The Apprentice" (etwa: Der Lehrling) mitzumachen. Das bestätigte NBC nun.

Als Reaktion auf die Entscheidung von NBC droht Trump nun mit einem Gang vor Gericht. Im Übrigen habe er damit gerechnet, dass die Geschäftsbeziehung ende. Seine Äußerungen über illegale Einwanderer seien korrekt gewesen, betonte Trump. "NBC ist schwach und versucht, wie alle anderen politisch korrekt zu sein. Deshalb ist unser Land in ernsthaften Schwierigkeiten."

Im Video: Trump bezeichnet Einwanderer als Vergewaltiger

syd/dpa/AP

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 29 Beiträge
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1. The Donald
D.Fronath 30.06.2015
Das Gerichtsverfahren wird bestimmt so erfolgreich, wie seine Aktion, fünf Millionen für den "Beweis" einzuklagen, dass er nicht von einem Orangutan abstammt.
2. An und fuer sich ist
Overseasreader 30.06.2015
eine sinnvolle Beurteilung dieses Mannes nicht moglich. Wenn man aber liest :: New York is Trump land :: dann erwarte ich, dass die New Yorker auf die Barrikaden gehen und diesem Mann eine Abfuhr erteilen, denn was er oeffentlich von sich gibt, ist nicht akzeptabel.
3. Dieser Mann hatte doch sowieso nie eine Chance
dunnhaupt 30.06.2015
Ich verstehe nicht, weshalb unsere Medien so viel Zeit mit den Kandidaten verschwenden, die sowieso nie eine Chance haben. Die Leser werden nur verwirrt und sind dann völlig überrascht, da unsere uninformierten Medien fest immer auf die falsche Person gewettet haben.
4. Politclown
jojack 30.06.2015
Trump ist ein Politclown, keine Frage. Trotzdem ist die vorauseilende politische Korrektheit der Massenmedien ein Problem. Gerade als Präsidentschaftskandidat muss er seine Meinung über gesellschaftliche Probleme äußern können, ohne dass die Meinungspolizei zuschlägt. Und mit den Äußerungen über mexikanische Einwanderer ist er zwar unzulässig pauschalisierend, aber komplett Unrecht hat er nicht. Die Kriminalität in dieser Bevölkerungsgruppe ist groß.
5. Inbegiff
tommahawk 30.06.2015
Trump ist der Inbegriff des hässlichen Amerikaners, ein furchtbar lärmender Prolet. Er tut seinem Land keinen Gefallen mit seinem Auftritt. Er schadet ihm.
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