Drohendes Ende von "Downton Abbey" Nur noch eine Staffel, Dear

Upstairs-Downstairs in Nordengland zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Familie Crawley mit Personal
AP/ PBS

Upstairs-Downstairs in Nordengland zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Familie Crawley mit Personal


Hach, "Downton Abbey". Das britische Upstairs-Downstairs-Drama porträtiert den Alltag zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Doch mit dem intriganten Personal, bissigen Schwestern, scharfzüngigen Großmüttern und konservativen Patriarchen ist es möglicherweise schon bald vorbei.

Nach sechs Staffeln soll Schluss sein mit der britischen Erfolgsserie um die Familie Crawley, wie die Seite TVline.com berichtet. Bereits vor einigen Wochen hatte sich das Ende der preisgekrönten Serie angekündigt, als Darstellerin Maggie Smith mutmaßte, die nächste Staffel sei auch ihre letzte.

Laut TVLine hat das Ende vor allem praktische Gründe. Die Verträge der meisten Stammschauspieler laufen demnach am Ende der sechsten Staffel aus. Die Schauspieler seien bereit, "Downton Abbey" hinter sich zu lassen, heißt es.

Hausmädchen, die mit puscheligen Wedeln riesige Lüster im Salon abstauben, und Etiquette, die selbst im Schlafzimmer befolgt wird - das muss man mögen. Aber über fünf Staffeln haben es Autor Julian Fellowes und seine Produzenten geschafft, eine riesige Fangemeinde hinter sich zu sammeln.

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Downton Abbey: Einer Serien-Dynastie droht das Ende

Die Serie wurde mit allen wichtigen Fernsehpreisen überschüttet. Unter anderem erhielt Fellowes einen Emmy fürs Drehbuch, Maggie Smith bekam den Award für ihre Rolle der schlagfertigen Dowager Countess Grantham. Es folgten Golden Globes für die "beste Mini-Serie/bester Fernsehfilm" und für Joanne Froggatts "Anna" als "beste Nebendarstellerin in einer Serie".

Als hätte sie nie etwas anderes gemacht: Maggie Smith in "Downton Abbey"
AP/ PBS

Als hätte sie nie etwas anderes gemacht: Maggie Smith in "Downton Abbey"

Neun Folgen bleiben den Showmachern jetzt noch, um die vielen offenen Fäden zufriedenstellend zusammenzuflechten. Wird die vom Pech verfolgte Lady Edith endlich ihr Glück finden? Wer muss für den Mord an dem fiesen Valet ins Gefängnis? Wird Lady Mary endlich ihre große Liebe finden? Werden Haushälterin Mrs. Hughes und Butler Charles Carson heiraten? Und was ist das Schicksal der Dowager Countess? Ab Herbst gibt es Antworten, zumindest im englischsprachigen Fernsehen.

gam



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insgesamt 9 Beiträge
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broukweedat 21.03.2015
1.
Die erste Staffel fängt an mit dem Untergang der Titanic - es geht dann durch WW 1, Nazis in München, sie bekommen Automobil, Strom und Telephon und: die Herrschaften altern nicht, jedenfalls nicht sichtbar und über die Länge der Drehzeit hinaus. Untote müssen nicht sterben, sie verschwinden.
Irene56 21.03.2015
2.
Gute Umgangsformen und eine gepflegte Sprache tragen viel zu dem Erfolg eines Filmes/einer Serie bei. Vielleicht deshalb die vielen Fans, vielleicht sind die Menschen einfach nur alltagsmüde, einem Alltag in dem Rüpeleien, flegelhaftes Benehmen und eine schludrige Aussprache, vermischt mit obskuren Denglisch kann man auf diese Art für kurze Zeit entkommen. Ich staune immer wieder, was für ausgezeichnete Synchronsprecher wir haben. Man sollte unsere deutschen Schauspieler auch synchronisieren, dann gäbe es möglicherweise auch viele Fans für deutsche Produktionen.
miamisue 21.03.2015
3. Miamisue09
Bitte? Ich habe alle Staffeln im Original gesehen und einige in der Übersetzung beim ZDF. Wir haben sicher gute Synchronsprecher, aber was ich beim ZDF gehört habe ist an Lieblosigkeit nicht zu über treffen. Besonders Tom ist voellig daneben! Und eine solche Serie samstags um 13:50 im Nachmittagsprogramm zu verstecken! Im Uebrigen wussten wir schon lange, dass die 6. Staffel die letzte sein soll....
andreu66 21.03.2015
4.
Die erste Staffel war ein Feuerwerk, seitdem geht's steil bergab. Und selbst Dame Maggies Schauspielkunst wirkt irgendwann etwas eindimensional.
phoenix68 21.03.2015
5.
Ich stimme Irene56 voellig zu. Faekaliensprache, sinnlose Gewalt, sogenannte sinnfreie Actionfilme, Hauptsache viel Blut und Qual; davon gibt es wahrhaftig mehr als genug.
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