Dschungelcamp vorbei: Im Angesicht der Kreatur

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Es ist geschafft! Die weisen Zuschauer haben Peer Kusmagk für 50 Cent pro Anruf zum Dschungelkönig 2011 gewählt. Freuen Sie sich mit ihm, denn ab sofort müssen Sie nie wieder einen Text über das RTL-Dschungelcamp lesen. Nur noch diesen einen.

"Ich bin ein Star": Der Dschungel hat wieder einen König Fotos
dpa

So, bevor es hier richtig losgehen kann, versammeln Sie sich bitte mal kurz um den Bildschirm, ich habe da eine Ansage zu machen: Ich muss mich von ganzem Herzen bei Ihnen entschuldigen, werte Leserinnen und Leser, sofern Sie Zuschauerinnen und Zuschauer des RTL-Dschungelcamps gewesen sein sollten. Nach der ersten Woche mit dem Dschungelcamp hatte ich noch Scheuklappen auf. Nicht Sie zeigten in diesem Fall schlechte Medienkenntnis, sondern ich. Sie haben einen kühlen Kopf behalten und sind bei sich geblieben. Danke für den Spiegel, den Sie mir vorgehalten haben. Alle Achtung! Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen. Ich hoffe, Sie werden mir verzeihen, und wir werden bald unsere Versöhnung feiern! Alles Gute!

Denn jetzt ist mir klar: Ich habe mich geirrt. Es ging im Dschungelcamp nicht um Insektenfresserei, nicht um Prominente oder Halbprominente, eigentlich ging es noch nicht einmal um den Dschungel. Es ging um die Wahrheit. Und um die große Frage: Wer bin ich? Nur wer diese Frage zufriedenstellend konsistent beantwortete, konnte vor Ihnen, den RTL-Zuschauern, bestehen.

Wer hat Rainer Langhans abgeschossen?

Gnadenlos und messerscharf trennten Sie für 50 Cent pro Anruf Tag für Tag die Spreu von der Spreu: "Ich als Jay Khan", sagt der Dschungelcamp-Kandidat Jay Kahn am Ende in die Kamera, und dass er "zufrieden" und "dankbar" sei für die Zeit im Dschungel. Das wirkte so unglaubwürdig wie seine gesamte Performance im Dschungel - er musste gehen. Ebenso letztlich unsympathisch und vom weisen Publikum aus dem Camp verbannt: die überambitionierte Sängerin Indira Weis. Offensichtlich illoyal und emotional sprunghaft der Schauspieler Mathieu Carrière: Abschied unausweichlich. Zwar authentisch, aber untragbar nervig: das "Topmodel" Sarah Knappik, spektakulär freiwillig ausgeschieden. Keine Rede mehr von den ostentativ gut gelaunten Stimmungskanonen Frank Matthée und Eva Jacob, ebenso wenig von dem kaum in Erscheinung getretenen Ex-Model Gitta Saxx. Allein das frühe Aus für den Ex-Kommunarden Rainer Langhans weckt Misstrauen: Hat ihn RTL absichtlich als Langweiler hingestellt, nur wenig von ihm gezeigt, damit er keine subversive Kraft entfalten konnte? Diese Frage wird in der Linken wohl noch ebenso lange diskutiert werden müssen wie die Todesnacht von Stuttgart-Stammheim: Hat sich Langhans selbst abgeschossen - oder wars doch das Schweinesystem? Anders gefragt: Was war Inszenierung im Dschungelcamp? Was echt? Wir wissen es nicht.

Was wir wissen: Im Finale standen drei Menschen, die nicht versuchten, während ihres öffentlichen Gruppenurlaubs eine gefällige Fassade aufrechtzuerhalten, die für Darsteller in einer TV-Sendung ungewöhnlich unprofessionell, quasi naiv agierten - und die (das unterschied sie von Knappik und Langhans) dazu bereit waren, im Team zusammenzuarbeiten. Diese Mischung kam offenbar an.

Der Klaglose, die Verbissene und der König

Der Ex-Schwimmer Thomas Rupprath zeigte sich auch in der letzten Sendung vollkommen klaglos, ohne jeden Protest oder erkennbaren Ekel: da ist die Aufgabe, die muss jetzt erledigt werden, was hilft da schon Jammerei, das ist wohl so, wenn einer daran gewöhnt ist, jeden Tag zu trainieren, sich zu schinden, da steigt die Leidensfähigkeit, das zieht er jetzt durch, Hauptsache, die Zietlow passt auf seinen Ehering auf, und seine Frau und sein Kind liebt er sehr. Das war zwar alles sehr sympathisch, aber leider auch ein wenig langweilig. Dschungelkönig werden konnte er so nicht.

Bessere Chancen hatte bis zum Schluss Katy Karrenbauer. Sie wirkte zwar während der gesamten Staffel allzu verbissen, erhoffte sich offenbar wirklich etwas vom Titel der Dschungelkönigin, finanzielle Unabhängigkeit, Ruhm, Rollen, irgendwas, aber während ihrer letzten Dschungelprüfung entspannte sie sich endlich, genauer: während sie einen Hirschpenis verspeiste. Doch es war zu spät: Wer Sieger würde, war da schon längst klar, alle ahnen es, nur die Insassen nicht.

Schöne Grüße nach Kreuzberg!

Am wenigsten wohl der spätere König selbst. Peer Kusmagk, tagelang von der Gruppe isoliert, dabei integer geblieben trotz aller Intrigen, musste als letzte Prüfung fünf Minuten in einem Sarg ausharren, in den dann auch noch Ratten und Wasser gepumpt wurden. Er sagt vorher, da weiß er noch gar nichts von den Ratten, die Aufgabe mache ihm Angst, er sei klaustrophobisch, fürchte sich im Dunklen. Man glaubt ihm alles, auch, dass er an Rainer Langhans denkt, um sich zu überwinden, das Vorbild der inneren Ruhe im Angesicht ekelhafter Kreaturen. Er besteht die Prüfung mit der genau richtigen Mischung aus Leiden und Souveränität. Dann grüßt er Kreuzberg, seine Freunde und die Leute in seinem Lokal - darf man überhaupt sagen, wie das heißt? Ach, egal, er ist jetzt schließlich Dschungelkönig, dem muss man Tribut zollen: Peer Kusmagks Lokal heißt "La Raclette". Keine Ahnung, ob und wie das Essen dort schmeckt, aber die nächsten drei Jahre über wird man da sowieso keinen Tisch mehr bekommen. Na ja, wohl nur die nächsten drei Monate.

Und wenn es auch nur drei Wochen sein sollten: Das war doch gerade unverhohlene Schleichwerbung für das Lokal "La Raclette" in Berlin-Kreuzberg! Und schon wieder! Haben Sie dafür bitte Verständnis: Durch die vorurteilsfreie Beschäftigung mit dem Dschungelcamp habe ich ja längst schon jeden möglicherweise einmal vorhanden gewesenen Ruf als seriöser Journalist verspielt, da muss ich sehen, wo ich demnächst noch eine kostenlose warme Suppe herbekomme. Sollte Kusmagk allerdings auch im "La Raclette" ständig seinen Hut durch die Luft wirbeln und nervtötend Seifenblasen produzieren, hungere ich lieber. Vielleicht schickt ja doch noch die PR-Abteilung von RTL einen Fresskorb, schließlich habe ich mich ja willfährig vor deren Karren spannen lassen. Widerlich, so was. Aber wenn, dann wenigstens richtig.

"Peer war mein absoluter Favorit von Anfang an"

In diesem Sinne sei hier also zum Abschluss dieser unsäglichen Serie von Dschungelcamp-Texten noch festgestellt, dass die soeben vergangene Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" bereits jetzt als Höhepunkt des Fernsehjahrs 2011 gelten muss. Es ist zwar noch jung, dieses Fernsehjahr - aber was hier geboten wurde, wird in den kommenden elf Monaten schwerlich zu übertreffen sein. Vom Casting der, nun ja, Stars, über die Musikauswahl und den Schnitt bis hin zur Moderation hat RTL, das muss man anerkennen, nichts weniger als eine saugute Unterhaltungssendung hingelegt. Dass sich zum gekonnten Handwerk dann auch noch eine nicht planbare, aber dafür um so, nun ja, interessantere Geschichte über falsche Liebe und echte Tränen gesellt hat, schmälert die Leistung und den Erfolg nicht - es ist das verdiente Glück der Fleißigen.

Am Ende stellt sich die im Dschungel optisch erstaunlich aufgeblühte und gerade herausgewählte Katy Karrenbauer den Fragen der Moderatoren Dirk Bach und Sonja Zietlow: ob sie Peer Kusmagk den Sieg denn gönne? "Peer war ja mein absoluter Favorit von Anfang an", antwortet Karrenbauer da allen Ernstes. Und allein schon für den Seitenblick, den Zietlow bei dieser Einlassung in die Kamera schickt, hat die Moderatorin einen Grimme-Preis verdient.

Aber das versteht selbstverständlich nur, wer alle Folgen gesehen hat, wer zu der eingeschworenen Gruppe der Dschungelcamp-Zuschauer gehört, wer durchgehalten hat bis zum Schluss. Ich bin stolz und dankbar, sagen zu können: Ich gehöre dazu. Danke.

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so weit kommen würde.

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1. Nie wieder. bestimmt...
Berlinjoey 30.01.2011
Zitat von sysopEs ist geschafft! Die weisen Zuschauer haben Peer Kusmagk*für 50 Cent pro Anruf zum Dschungelkönig 2011 gewählt. Freuen Sie sich mit ihm, denn*ab sofort*müssen*Sie nie wieder einen Text über das RTL-Dschungelcamp lesen. Nur noch diesen einen. http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,742438,00.html
Schön geschrieben, genauso gehts mir auch. Man schämt sich ein wenig, man hats genossen und man ist aber auch froh, daß es vorbei ist. Dieses Camp war auf jeden Fall das letzte, was man sieht. Vermutlich...
2. .
takeo_ischi 30.01.2011
Zitat von sysopEs ist geschafft! Die weisen Zuschauer haben Peer Kusmagk*für 50 Cent pro Anruf zum Dschungelkönig 2011 gewählt. Freuen Sie sich mit ihm, denn*ab sofort*müssen*Sie nie wieder einen Text über das RTL-Dschungelcamp lesen. Nur noch diesen einen. http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,742438,00.html
Nie wieder? Nenenene. Bei den Quoten wird RTL mit 100% Sicherheit nächstes Jahr wieder durchstarten. Aber vielleicht ist der Herr K. von Dingens-Online dann ja schon selbst Kandidat. Wenn alle Leser, die in den zugehörigen Forensträngen gepostet haben, dass sie wegen dem fehlenden Nivea nie wieder Dingens lesen werden tatsächlich ernst machen würden, dann wäre das Blatt Zack-die-Bohne erledigt. Mit mehr als drei guten Artikeln in einem überregionalen Boulevardblatt ist man glücklicherweise mit Sicherheit schon prominent genug für einen gewaltigen Karriereschub in der RTL-Psycho-WG. :o]
3.
snomm 30.01.2011
Zitat von sysopEs ist geschafft! Die weisen Zuschauer haben Peer Kusmagk*für 50 Cent pro Anruf zum Dschungelkönig 2011 gewählt. Freuen Sie sich mit ihm, denn*ab sofort*müssen*Sie nie wieder einen Text über das RTL-Dschungelcamp lesen. Nur noch diesen einen. http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,742438,00.html
Ich musste keinen einzigen Text vom „Dschungelcamp“ lesen, habe es auch nicht getan und werde auch diesen nicht lesen. Ich würde mich darüber hinaus freuen, wenn sich der SPIEGEL ernsteren Themen widmen würde als so einem Scheiß...
4. DschungelFreuden
mommasboy 30.01.2011
'Vom Casting der, nun ja, Stars, über die Musikauswahl und den Schnitt bis hin zur Moderation hat RTL, das muss man anerkennen, nichts weniger als eine saugute Unterhaltungssendung hingelegt. Dass sich zum gekonnten Handwerk dann auch noch eine nicht planbare, aber dafür um so, nun ja, interessantere Geschichte über falsche Liebe und echte Tränen gesellt hat, schmälert die Leistung und den Erfolg nicht - es ist das verdiente Glück der Fleißigen.' Absolut richtig - Kritik hin oder her, Geschmack dafür oder dagegen...aber besser wurde Fernsehunterhaltung kaum gemacht. '"Peer war ja mein absoluter Favorit von Anfang an", antwortet Karrenbauer da allen Ernstes. Und allein schon für den Seitenblick, den Zietlow bei dieser Einlassung in die Kamera schickt, hat die Moderatorin einen Grimme-Preis verdient. Ich unterschreibe die Forderung für den Grimme-Preis umgehend...sofort...und trauere mir nun ab 22.15h wieder eine sinnvolle, aber langweilige Beschäftigung suchen zu müssen.
5. Ne
Spiegeleii 30.01.2011
Zitat von sysopEs ist geschafft! Die weisen Zuschauer haben Peer Kusmagk*für 50 Cent pro Anruf zum Dschungelkönig 2011 gewählt. Freuen Sie sich mit ihm, denn*ab sofort*müssen*Sie nie wieder einen Text über das RTL-Dschungelcamp lesen. Nur noch diesen einen. http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,742438,00.html
muss ich auch nicht und werde ich auch nicht. Ich gucke mir lieber das Programm meiner Waschmaschine an als RTL.
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Teilnehmer der fünften Staffel
Rainer Langhans
RTL
Rainer Langhans, geboren 1940 in Oschersleben bei Magdeburg, gilt neben Fritz Teufel und anderen als Symbol der außerparlamentarischen Opposition der 68er-Studentenbewegung. 1967 zog er in die legendäre Kommune 1 in Berlin, wo er das Fotomodell Uschi Obermaier kennen und lieben lernte. Seit 1976 lebt er als Autor und Filmemacher zusammen mit fünf Frauen, seinem "Harem", in München-Schwabing. Lesen Sie mehr über Rainer Langhans auf unserer Themenseite.
Mathieu Carrière
RTL
Mathieu Carrière, geboren 1950 in Hannover, wurde noch während seiner Schulzeit als Schauspieler entdeckt. Es folgten Engagements in Frankreich sowie bei bekannten deutschen Regisseuren wie Volker Schlöndorff. In den achtziger Jahren übernahm er auch selbst die Regie in einigen Filmen und am Theater. Daneben ist Carrière seit einigen Jahren als Autor und Essayist tätig. Zahlreiche provozierende Auftritte bescherten dem Vielbeschäftigten nicht nur positive Publizität.
Eva Jacob
RTL
Eva Jacob, geboren 1943, bildete viele Jahre mit ihren drei Schwestern Johanna, Rosi und Hannelore das Schlagerquartett Jacob-Sisters. Schon als Kinder sangen die Vier gemeinsam im heimischen Café Jacob im sächsischen Schmannewitz. In den sechziger Jahren hatten sie ihren internationalen Durchbruch: In Las Vegas und New York standen sie unter anderem mit Louis Armstrong und Sammy Davis junior auf der Bühne. Seither bringen die Jacob-Sisters stets weiße Pudel als Begleitung zu jedem Auftritt mit. Eva Jacob musste als zweite Kandidatin das Dschungelcamp verlassen.
Thomas Rupprath
RTL
Thomas Rupprath, geboren 1977 in Neuss, gehörte seit Mitte der neunziger Jahre zur Nationalmannschaft des Deutschen Schwimmverbands. 2010 beendete der Rücken- und Lagenspezialist seine sportliche Karriere. Knapp 60 Medaillen erkämpfte sich Rupprath bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften auf der Kurz- und Langbahn. Rupprath lebt heute in Rostock, wo er ein Fitnessstudio betreibt.
Peer Kusmagk
RTL
Peer Kusmagk, geboren 1975 in Berlin, arbeitete nach seiner Schauspielausbildung als Moderator beim Deutschen Sportfernsehen und übernahm danach bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" eine Hauptrolle. Vielen ist er aus dem Frühstücksfernsehen auf Sat.1 bekannt, das er mit seiner damaligen Frau Charlotte Karlinder zusammen moderierte. 2006 eröffnete er das Restaurant La Raclette in Berlin.
Frank Matthée
RTL
Frank Matthée, geboren 1968 im nordrhein-westfälischen Olpe, ist einer der bekanntesten Hochzeitsplaner Deutschlands. 2005 organisierte er die Trauung des Sängerpaares Sarah Conner und Marc Terenzi, die in der ProSieben-Serie "Sarah & Marc in Love" begleitet wurde. Ein Jahr darauf erhielt Matthée mit "Frank – Der Weddingplaner" seine eigene Sendung bei dem Privatsender. Frank Matthée wurde als erster Kandidat von den Zuschauern aus dem Camp gewählt.
Jay Khan
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Tariq Jay Khan, geboren 1982 in London, arbeitet seit seinem Jugendalter im Musikbusiness. Seinen Durchbruch hatte er 2005 mit der Gruppe US5, die vom amerikanischen Boyband-Macher Lou Pearlman gecastet worden war. Khan war drei Jahre mit der ersten Gewinnerin von "Germany's Next Topmodel", Lena Gercke, liiert.
Sarah Knappik
RTL
Sarah Knappik, 1986 in Bochum geboren, nahm an der dritten Staffel von "Germany´s Next Topmodel" 2008 teil. Seitdem ist sie häufig als Model und Gast auf roten Teppichen, in Fernsehshows und bunten Blättern zu sehen. An Tag 11 im Dschungelcamp gibt sie ihren freiwilligen Auszug bekannt.
Gitta Saxx
RTL
Gitta Saxx, geboren 1965 in Überlingen, wurde nach einem Fotoshooting für den "Playboy" zum Playmate des Jahrhunderts gekürt. Danach arbeitete sie als Werbegesicht und Model für diverse Unternehmen und zierte zahlreiche Illustrierten-Cover. Inzwischen ist sie als Lifestyle-Expertin für diverse TV-Magazine gefragt, vertreibt eine eigene Pflegeserie und legt als DJane in ganz Europa auf. Als dritte Kandidatin wurde Gitta Sax von den Zuschauern aus dem Camp geschickt.
Indira Weis
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Indira Weis, geboren 1979 in Groß-Gerau, wurde als Sängerin der Casting-Band Bro'Sis 2001 bekannt. 2003 stieg sie bei der Band aus, um sich auf ihre Schauspielkarriere zu konzentrieren. Nach einer Auszeit in Israel kehrte sie nach Deutschland zurück, um sich erneut der Musik zu widmen. Seither hat Weis zwei neue Singles herausgebracht.
Katy Karrenbauer
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Katy Karrenbauer, geboren 1962 in Duisburg, wurde durch die Fernsehserie "Hinter Gittern - der Frauenknast" bekannt. Nebenbei wirkte sie auch an der Produktion einer CD zur Serie mit, die sich mehrere Wochen in den Top Ten hielt. Seither arbeitet Karrenbauer auch als Musikerin.