Berlin - Am Ende standen Bestwerte: Vox hat mit dem Finale seiner Casting-Show "X Factor" am Dienstagabend einen Quotenrekord eingefahren. 2,91 Millionen Zuschauer schalteten um 20.15 Uhr die Live-Show aus Köln ein. Im Duell mit dem Sängerinnen-Quartett Big Soul setzte sich schließlich die 25-jährige Sängerin Edita Abdieski durch. 74,1 Prozent der Anrufer votierten laut Sender für sie. Der Marktanteil lag bei 9,4 Prozent - der beste Wert der Show, die im August gestartet war. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen betrug der Marktanteil sogar 15,4 Prozent.
Passend zur Rekordquote kündigte Vox an, die Show im nächsten Jahr fortzusetzen. Ob die bisherige Jury mit Sängerin Sarah Connor, Trompeter Till Brönner und Produzent George Glueck weiterhin dabei sein wird, ist noch offen. Die drei waren im Laufe der Show zu Mentoren der Kandidaten geworden - und damit untereinander auch zu Konkurrenten. Abdieski war Brönners Kandidatin, Glueck unterstützte Big Soul. Siegerin Abdieski bekommt nun einen Plattenvertrag.
Insgesamt hatten sich nach Senderangaben rund 19.000 Kandidaten für die Casting-Sendung beworben. "X Factor" ist ein Import der gleichnamigen britischen Show. Aus der britischen Ausgabe war unter anderen Sängerin Leona Lewis als Siegerin hervorgegangen. In Deutschland war "X Factor" am 20. August gestartet.
Die ersten zwei Sendungen waren bei RTL zu sehen, danach lief die von Jochen Schropp moderierte Show bei Vox, der zur gleichen Senderfamilie gehört. Die strategische Idee, die Show erst beim großen Bruder zu starten und dann das Publikum zum kleinen Bruder herüberzuziehen, dürfte also aufgegangen sein.
hpi/dpa/ddp
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Kultur | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik TV | RSS |
| alles zum Thema Vox | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH