Geheimniskrämerei mit Rekordquote: Sarah Knappik verlässt das Dschungelcamp

Am Montagabend spannte RTL 8,66 Millionen Zuschauer noch auf die Folter: Zwar gaben die Moderatoren bekannt, dass ein Kandidat das Dschungelcamp freiwillig verlassen wolle, verrieten aber nicht, wer. Inzwischen sickerte durch: Es ist die als Camp-Zicke verrufene Sarah Knappik.

Nach Ultimatum ausgestiegen: Kandidatin Sarah Knappik (mit Rainer Langhans) Zur Großansicht
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Nach Ultimatum ausgestiegen: Kandidatin Sarah Knappik (mit Rainer Langhans)

Köln/Hamburg - Es war ein Spiel mit den Erwartungen der Fernsehzuschauer, das RTL am Montagabend in der Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" betrieb: Nachdem es im Dschungelcamp zu heftigen Streitereien gekommen war, teilten die Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach mit, ein Kandidat habe darum gebeten, die Show freiwillig verlassen zu dürfen. Wer das sei, verrieten sie aber nicht. Stattdessen lockte die Nachfolgesendung "Extra" damit, dass das Rätsel darin womöglich aufgelöst wurde - was nicht geschah.

Die Geheimniskrämerei brachte dem Sender einen grandiosen Quotenerfolg: Mit 8,66 Millionen Zuschauern erreichte die Dschungelshow am Montag die nach RTL-Angaben höchste Einschaltquote aller bisherigen Staffeln. 6,57 Millionen blieben auch bei "Extra" dran - in der jungen Zielgruppe von 14 bis 49 Jahren schaute fast jeder Zweite, der zu dieser Zeit vor dem Fernseher saß, "Extra" - das Magazin erreichte einen Marktanteil von 49,7 Prozent.

Um die Quotenkuh weiter zu melken, kündigte RTL an, die Dschungelcamp-Übertragung am Dienstagabend um 45 Minuten zu verlängern. Doch sollte hier die große Enthüllung geplant gewesen sein, so ist sie gescheitert: Über Nacht war die Kandidatin Sarah Knappik bei der Online-Abstimmung auf der RTL-Website gesperrt und ihr Bild mit der Aufschrift "Raus!" versehen gewesen. Inzwischen verkündet der Sender auch offiziell: Die Aussteigerin ist Sarah Knappik.

Die von der Boulevardpresse schon seit Tagen als "Camp-Zicke" deklarierte Ex-Modelcasting-Teilnehmerin war in der Sendung vom Montag bereits auf Knien von einem Mitkandidaten, dem Schauspieler Mathieu Carrière, gebeten worden, das Camp zu verlassen, weil sie allen anderen auf die Nerven gehe. In der Folge behauptete Knappik, der Sänger Jay Khan habe ihr im Vorfeld der Staffel angeboten, mit ihr aus Publicity-Gründen eine Liebesbeziehung zu spielen. Sie habe abgelehnt und halte nun die Liebelei zwischen Khan und dem Ex-Bro'Sis-Mitglied Indira Weis für ein abgekartetes Spiel. Daraufhin setzten fünf Kandidaten Knappik ein Ultimatum: Entweder sie verlasse die Show, oder die fünf würden gemeinsam gehen. Am Ende gab Knappik anscheinend nach. Ihren Bekanntheitsgrad dürfte sie bereits hinreichend gesteigert haben.

feb

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1. Schade!
Roller 25.01.2011
Zitat von sysopAm Montagabend spannte RTL 8,66 Millionen Zuschauer noch auf die Folter: Zwar gaben die Moderatoren bekannt, dass ein Kandidat das Dschungelcamp freiwillig verlassen wolle, verrieten aber nicht, wer. Inzwischen sickerte durch: Es ist die als Camp-Zicke verrufene Sarah Knappik. http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,741465,00.html
Ooooh, dann wird es jetzt langweilig.
2. .
schwester arno 25.01.2011
Zitat von sysopAm Montagabend spannte RTL 8,66 Millionen Zuschauer noch auf die Folter: Zwar gaben die Moderatoren bekannt, dass ein Kandidat das Dschungelcamp freiwillig verlassen wolle, verrieten aber nicht, wer. Inzwischen sickerte durch: Es ist die als Camp-Zicke verrufene Sarah Knappik. http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,741465,00.html
Wieso habt ihr da nicht als Eilmeldung gebracht? Würde zum Spon passen.
3. .
HAL3000 25.01.2011
Ich hätte mit dem Austieg von Peer gerechnet, der nach den seltsamen Geschichten, die Sarah erzählte, nicht mehr wusste, wem er vertrauen kann und wem nicht. Nunja, jetzt ist der Jammerfaktor der Show weg...
4. titel
KIRI 25.01.2011
Zitat von sysopAm Montagabend spannte RTL 8,66 Millionen Zuschauer noch auf die Folter: ......
Ich mag ja in dieser Beziehung echt ein sauertöpfischer Ignorant sein, aber was bitte bewegt 8,66 Millionen Menschen, sich mit dem (gestellten) Dschungelleben von mehr-oder-weniger post-prominenter Menschen zu beschäftigen? Ist das eigene Leben so langweilig, dass selbst solche Zurschaustellungen als interessant gelten? Ja, ich weiß, ich sollte es mir selbst anschauen - allein, ich scheue mich....
5.
cor 25.01.2011
Zitat von sysopin der jungen Zielgruppe von 14-49 Jahren schaute fast jeder zweite, der zu dieser Zeit vor dem Fernseher saß, "Extra" - das Magazin erreichte einen Marktanteil von 49,7 Prozent.
Bin ich der Einzige hier, dem dieser Satz Angst macht? Armes Deutschland.
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