Gerüchte um Absetzung Gottschalk-Redaktion sauer auf ARD

Die ARD will "Gottschalk Live" noch eine Chance geben - doch Programmchef Volker Herres scheint mittlerweile recht unverhohlen mit der Absetzung der quotenschwachen Vorabend-Show zu drohen. In der Gottschalk-Redaktion ist man darüber "traurig und wütend".

Mit Publikum besser, aber immer noch nicht quotenstark: ARD-Show "Gottschalk Live"
DPA

Mit Publikum besser, aber immer noch nicht quotenstark: ARD-Show "Gottschalk Live"


Berlin - In der ARD schwelt ein Streit über die mögliche Absetzung von "Gottschalk Live": Der verantwortliche Redakteur bei der WDR mediagroup, Carsten Wiese, sagte dem "Münchner Merkur", es mache ihn "traurig und wütend", wie manche in der ARD mit Thomas Gottschalk umgingen. Der Vorabend-Talk sei schließlich nicht einmal acht Wochen auf Sendung.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung hatte ARD-Programmdirektor Volker Herres in einem Brief an die ARD-Vorsitzende Monika Piel vorgeschlagen, in der Intendantenkonferenz am Montag, 19. März, zu überlegen, ob man die Sendung nicht einstellt. Denn die Quoten-Vorgaben - zehn Prozent Marktanteil bis 20. April - würden nicht erreicht.

Monika Piel, die Gottschalk zur ARD geholt hatte, lehnte es dem Bericht zufolge ab, das Thema aufzunehmen. Zur Begründung hieß es, Gottschalk solle in Ruhe sein neues Konzept umsetzen können.

ARD-Programmchef Herres traf sich vergangene Woche mit Gottschalk. Über das Gespräch sagte er der "Bild"-Zeitung, er habe Gottschalk daran erinnert, "dass unser Ziel mindestens zehn Prozent sind und jetzt rasch ein starker Trend nach oben gehen muss". Sonst tue sich die ARD bei einer Entscheidung über die Fortsetzung der Sendung schwer.

Gottschalk sagte der "Bild"-Zeitung, Herres habe ihm nochmals versichert, dass er hinter der Sendung stehe, "wenn sich bis Ende April die inhaltliche Qualität verbessert und es bei den Quoten wieder einen Aufwärtstrend gibt."

In dieser Woche hat sich die Zuschauerschaft von "Gottschalk Live" nicht erhöht. Am Donnerstag waren es 4,2 Prozent Marktanteil und 1,06 Millionen an den Bildschirmen. Der verantwortliche Redakteur Wiese sagte dem "Münchner Merkur", die Zuschauerzahlen der vergangenen Tage stimmten ihn optimistisch. Er räumte aber ein, "dass wir bis zum 20. April sicher nicht zehn Prozent im Durchschnitt erreichen werden". Das sei jedoch der ARD auch mit ihren vorabendlichen Krimis nicht gelungen. "Trotzdem denkt keiner darüber nach, sie aus dem Programm zu nehmen."

kuz/dapd

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Seite 1
crocodil 23.03.2012
1. Lasst
Zitat von sysopDPADie ARD will "Gottschalk Live" noch eine Chance geben - doch Programmchef Volker Herres scheint mittlerweile recht unverhohlen mit der Absetzung der quotenschwachen Vorabend-Show zu drohen. Ín der Gottschalk-Redaktion ist man darüber "traurig und wütend". http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,823327,00.html
ihn doch in seine Burg am Rhein oder in seine Villa in den USA, hat ja schliesslich noch seinen Lebensvertrag mit HARIBO. Verhungern wird er also bestimmt nicht - ganz zu schweigen , was er in Wetten Dass alles verdient hat.
tomvomwom 23.03.2012
2. Zeitverschwendung ...
Zitat von sysopDPADie ARD will "Gottschalk Live" noch eine Chance geben - doch Programmchef Volker Herres scheint mittlerweile recht unverhohlen mit der Absetzung der quotenschwachen Vorabend-Show zu drohen. Ín der Gottschalk-Redaktion ist man darüber "traurig und wütend". http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,823327,00.html
und Gebührenvernichtung obendrauf, Wer um Himmels Willen hat zu dieser Zeit Zeit und Lust auf eine derartige penetrante Nichtigkeit?? Das öffentlich-rechtliche sollte sich ganz anderen, wirklich wichtigen Inhalten verbunden fühlen und kein Recht haben, Gebührenzahlers Zwangsgeld für so ne Sche... e abzuziehen. Und Tommy mehrt seinen Kontostand, ... und "draussen" sitzen tausend Talente und ein Million richtig gute Ideen, für die dann aber leider kein Geld mehr da ist. Ekelhaft, sowas
stefanbodensee 23.03.2012
3. Gähn ....
Anstatt jetzt wieder eine der unseligen Gottschalk-bleibt-Gottschalk-geht-Diskussionen in Gang zu bringen, sollte man eben einsehen, daß Thomas 'der Gummibär' Gottschalks Zeit einfach abgelaufen ist. Der Mann ist dank seines cleveren Managements mittlerweile Multimillionär, lebt hautpsächlich in Amerika und kann offensichtlich nicht einsehen, dass eben mal Schluss ist - irgendwann. Soll er sich endlich aufs Altenteil zurückziehen, irgendwann ab und an für eine Bambi-Verleihung oder ähnlich 'wichtige' Foto-Termine nach Deutschland reisen - und ansonsten den Ruhestand genießen. Ich kenne Tommy seit seiner Zeit in den späten 70er-Jahren bei Bayern 3 und 'Pop nach 8' über die unsäglichen Supernasen-Filme mit Mike Kürger, die Dauerläufer-Haribo-Werbung und dann das latschige Wetten-Dass - jetzt is einfach gut ... danke und Tschüß .....
dig 23.03.2012
4. ?
Zitat von tomvomwomund Gebührenvernichtung obendrauf, Wer um Himmels Willen hat zu dieser Zeit Zeit und Lust auf eine derartige penetrante Nichtigkeit?? Das öffentlich-rechtliche sollte sich ganz anderen, wirklich wichtigen Inhalten verbunden fühlen und kein Recht haben, Gebührenzahlers Zwangsgeld für so ne Sche... e abzuziehen. Und Tommy mehrt seinen Kontostand, ... und "draussen" sitzen tausend Talente und ein Million richtig gute Ideen, für die dann aber leider kein Geld mehr da ist. Ekelhaft, sowas
und das wären? Die ARD sind für Talente und richtig gute Ideen dankbar!
moev 23.03.2012
5.
Zitat von sysopDPADie ARD will "Gottschalk Live" noch eine Chance geben - doch Programmchef Volker Herres scheint mittlerweile recht unverhohlen mit der Absetzung der quotenschwachen Vorabend-Show zu drohen. Ín der Gottschalk-Redaktion ist man darüber "traurig und wütend". http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,823327,00.html
Aber auch unverschämt das man die sich nicht einfach weiter zusammen mit den anderen am Trog der eingetriebenen Zwangsgelder fett fressen lässt.
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